Tutanchamun-Ausstellung 1980/81

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Die Totenmaske des Tutanchamun war die Hauptattraktion der Ausstellung

Die Ausstellung Tutanchamun war 1980 und 1981 in fünf deutschen Großstädten zu sehen und ist bis heute eine der meistbesuchten Kunstausstellungen der deutschen Geschichte. Schirmherren waren Anwar el-Sadat, damaliger Präsident der Arabischen Republik Ägypten, und Karl Carstens, damaliger Bundespräsident.

Sie zeigte 55 Originalstücke aus dem Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun, was etwa einem Prozent des gesamten Schatzes des Pharaos entspricht, der in der Grabkammer gefunden wurde.[1] Der überwiegende Teil der Ausstellungsstücke stammte aus dem Ägyptischen Museum in Kairo.[2]

Die Ausstellung zog ein Millionenpublikum an; allein im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, der letzten Station der Wanderausstellung, sahen sie über 600.000 Besucher.[3]

Der Katalog zur Ausstellung erschien im Verlag Philipp von Zabern und wurde über 1,5 Millionen Mal verkauft.

Ausstellungen in Deutschland[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. TZ-online.de
  2. Antike Welt 32/2001, S. 3
  3. Wer es jetzt nicht Tut, Tut es nie, Hamburger Abendblatt, 17. Juli 1981