U-Bahnhof Schönleinstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
U-Bahnhof Schönleinstraße

Der U-Bahnhof Schönleinstraße ist eine Station der Linie U8 der Berliner U-Bahn an der Grenze zwischen Kreuzberg und Neukölln am Kottbusser Damm Ecke Schönlein- und Bürknerstraße. Er wurde am 17. Juli 1927 eröffnet und trägt im Bahnhofsverzeichnis der BVG die Bezeichnung ST.[1] Erbaut wurde er, wie viele andere Berliner Bahnhöfe, von Alfred Grenander.[2] Von der Eröffnung bis zum 12. Februar 1928 bildete der Bahnhof den nördlichen Endpunkt der damaligen Linie D.[3]

Die namensgebende Straße ist nach Johann Lukas Schönlein benannt, dem Leibarzt von König Friedrich Wilhelm IV.[4] Von 1951 bis 1992 hieß der Bahnhof Kottbusser Damm.

Aufgrund des guten baulichen Zustands ist der nicht barrierefreie Bahnhof seit seiner Eröffnung nahezu unverändert. Die Keramikfliesen am Mittelbahnsteig sind in den Farben Grau-Grün und Braun-Rosa gehalten, in den beiden Vorhallen wurden unterschiedliche Fliesen (Gelb bis Grün) eingesetzt.

In der Tatort-Folge Gegen den Kopf diente die Station als Schauplatz für den tödlichen Übergriff zweier Jugendlicher auf einen Passanten.

Anbindung[Bearbeiten]

Am U-Bahnhof besteht keine direkte Umsteigemöglichkeit zu anderen Linien des Berliner Nahverkehrs.

Linie Verlauf
Berlin U8.svg Wittenau – Rathaus Reinickendorf – Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik – Lindauer Allee – Paracelsus-Bad – Residenzstraße – Franz-Neumann-Platz – Osloer Straße – Pankstraße – Gesundbrunnen – Voltastraße – Bernauer Straße – Rosenthaler Platz – Weinmeisterstraße – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Heinrich-Heine-Straße – Moritzplatz – Kottbusser Tor – Schönleinstraße – Hermannplatz – Boddinstraße – Leinestraße – Hermannstraße

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: U-Bahnhof Schönleinstraße (Berlin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bahnhof Schönleinstraße bei Berliner Untergrundbahn
  2. Übersichtskarte der Berliner Bahnhöfe, die von Alfred Grenander geplant wurden (PDF)
  3. Holger Prüfert: Linienchronik der Berliner U-Bahn
  4. Schönleinstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)

52.49305555555613.421944444444Koordinaten: 52° 29′ 35″ N, 13° 25′ 19″ O