Uffe Elbæk

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Uffe Elbæk beim Bogforum im Bella Center, 2012

Uffe Elbæk (* 15. Juni 1954 in Ry, Skanderborg Kommune) ist ein dänischer Politiker. Er war bis 2013 Mitglied der liberalen Partei Det Radikale Venstre und gründete am 27. November 2013 die Partei Alternativet.[1]

Leben[Bearbeiten]

Elbæk gründete 1991 in Århus die Wirtschaftsschule Kaospiloterne (dt. „Chaospiloten“), die sich nach eigenen Worten einer „positiven sozialen Veränderung durch persönliche Weiterentwicklung“ verschrieben hat.[2] 2007 zog er nach Kopenhagen, um die Outgames 2009 in Kopenhagen vorzubereiten.[3] Am 3. Oktober 2011 wurde Elbæk in der Regierung Thorning-Schmidt dänischer Kulturminister. Am 6. Dezember 2012 musste er sein Amt aufgeben, nachdem sich Vorwürfe von Vetternwirtschaft gegen ihn nicht hatten ausräumen lassen.[4][5] Am 17. September 2013 gab Elbæk bekannt, dass er seine Partei Radikale Venstre verlässt und zukünftig als Fraktionsloser dem dänischen Parlament Folketing angehören wird.[6] Er stützt die Minderheitsregierung Thorning-Schmidt II.[7]

Uffe Elbæk ist mit Jens Pedersen verpartnert.[8]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Uffe Elbæk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJasper Fabian Wenzel: Vendetta im dänischen Parlament. Die Welt, 5. Februar 2014, abgerufen am 12. Februar 2014.
  2. Kaospilot.dk Offizielle Webseite
  3. Copenhagen2009.org
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKlog beslutning af Elbæk. Berlingske, 5. Dezember 2012, abgerufen am 6. Dezember 2012 (dänisch).
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLærke Hviid Lytken: Første gang prins Joachim udnævner en minister. DR, 6. Dezember 2012, abgerufen am 6. Dezember 2012 (dänisch).
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatUffe Elbæk - fra minister til løsgænger. Politiken, 17. September 2013, abgerufen am 17. September 2013 (dänisch).
  7. Vergleiche Hvor står I politisk på en højre-venstre-skala? Webseite der Partei Alternativet, abgerufen am 3. Februar 2014
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJon Voss: Dansk homoprofil ny kulturminister. QX Förlag AB, 3. Oktober 2011, abgerufen am 6. Dezember 2012 (schwedisch).