Ureparapara

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ureparapara
Banks-Inseln,Ureparapara links oben
Banks-Inseln,
Ureparapara links oben
Gewässer Korallenmeer
Inselgruppe Banks-Inseln
Geographische Lage 13° 32′ 0″ S, 167° 20′ 0″ O-13.533333333333167.33333333333764Koordinaten: 13° 32′ 0″ S, 167° 20′ 0″ O
Ureparapara (Vanuatu)
Ureparapara
Länge 8,3 km
Breite 7,7 km
Fläche 39 km²
Höchste Erhebung Mount Tow Lap
764 m
Einwohner 437
11 Einw./km²
Hauptort Leserepla
Falschfarben-Satellitenbild
Falschfarben-Satellitenbild

Ureparapara (früher Bligh Island) ist nach Gaua und Vanua Lava die drittgrößte Insel der Banks-Inseln im Norden des pazifischen Inselstaats Vanuatu, die verwaltungsmäßig zur Provinz Torba gehören.

Geographie[Bearbeiten]

Der alte vulkanische Krater der Insel wurde im Osten vom Meer erodiert, wodurch sich die Divers Bay (Lorup Bay) bildete. Abgesehen von dieser 3,7 km tiefen und 1,4 km breiten Einbuchtung ist die Insel annähernd kreisrund mit einem Durchmesser von rund acht Kilometern. Der höchste Punkt der Insel ist der Mount Tow Lap (Tooulap) mit 764 Metern, der auf dem Kraterrand liegt.

Die Insel ist 39 km² groß. 1979 zählte die Bevölkerung 239.[1] Neuere Quellen von 2009 nennen eine Bevölkerung von 437[2].

Es gibt drei Dörfer auf der Insel. Hauptort ist Léar (Léséréplag).[3] Die anderen sind Lehali (an der Westküste) und Lequanle (Lekwyangle, an der Nordwestküste).[4]

Sprachen[Bearbeiten]

Auf der Insel werden zwei Sprachen gesprochen, Löyöp[5] (im Hauptort Leserepla an der Divers Bay im Osten, 240 Sprecher) und Lehali[6] (in den Dörfern Lehali und Lequanle im Westen und Nordwesten, 200 Sprecher).[7] Auf Lehali heißt die Insel Noypēypay [nɔjpejˈpaj], und auf Löyöp [aˈø].

Medien[Bearbeiten]

  • Ureparapara ist Schauplatz des 1978 in Deutschland veröffentlichten dokumentarischen Spielfilms Beschreibung einer Insel von Rudolf Thome.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Unep Islands
  2. 2009 National Census of Population and Housing: Summary Release (PDF), Vanuatu National Statistics Office, 31-08-2009.
  3. Vincent Lebot und Pierre Cabalion: Les Kavas de Vanuatu, S. 83 (Online in der Google-Buchsuche)
  4. Mario Maffi und Brian Taylor: The Mosquitoes Of The Banks And Torres Island Groups Of The South Pacific (Diptera: Culicidae) (PDF; 1,5 MB)
  5. ethnoloue.com zur Sprache Löyöp
  6. ethnoloue.com zur Sprache Lehali
  7. Detaillierte Liste und Karte der Banks- und Torres-Sprachen.
  8. Beschreibung einer Insel bei filmportal.de

Weblinks[Bearbeiten]