Vire (Fluss)

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Vire
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Der Fluss in Saint-Lô

Der Fluss in Saint-Lô

Daten
Gewässerkennzahl FRI4--0200
Lage Frankreich, Region Basse-Normandie
Flusssystem Vire
Quelle an der Gemeindegrenze von Chaulieu und Truttemer-le-Petit
48° 45′ 9″ N, 0° 50′ 27″ W48.7525-0.84083333333333304
Quellhöhe ca. 304 m[1]
Mündung an der Gemeindegrenze von Les Veys und Osmanville in den Ärmelkanal49.356666666667-1.12027777777780Koordinaten: 49° 21′ 24″ N, 1° 7′ 13″ W
49° 21′ 24″ N, 1° 7′ 13″ W49.356666666667-1.12027777777780
Mündungshöhe ca. m[2]
Höhenunterschied ca. 304 m
Länge 128 km[3]
Abfluss am Pegel Montmartin-en-Graignes[4]
AEo: 1070 km²
MQ
Mq
16 m³/s
15 l/(s km²)
Kleinstädte Vire, Saint-Lô
Schiffbar von der Mündung bis Pont-Farcy für Boote 23,1 x 4,2 m, maximaler Tiefgang 1,3 m, maximale Höhe 2,5 m

Die Vire ist ein Fluss in Frankreich, der in der Region Basse-Normandie verläuft. Sie entspringt an der Gemeindegrenze von Chaulieu und Truttemer-le-Petit, entwässert generell Richtung Nord bis Nordwest, erreicht nördlich von Saint-Lô den Regionaler Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin und mündet nach 128 Kilometern nördlich von Isigny-sur-Mer, an der Gemeindegrenze von Les Veys und Osmanville, in einem Ästuar in den Ärmelkanal. Auf seinem Weg durchquert die Vire die Départements Calvados und Manche.

Orte am Fluss[Bearbeiten]

Orte entlang des Flusses sind:

Nebenflüsse[Bearbeiten]

Hydrologie und Wasserqualität[Bearbeiten]

Das meist bräunliche Wasser der Vire wird von Lumina Tech mit einem pH-Wert von 8,31 als leicht alkalisch ausgewiesen [5]. Das Gewässer ist relativ trüb, mit einer Secchi-Scheibe wurde eine Sichttiefe von 12 cm ermittelt.

Ähnlich zum größeren Fluss Orne unterliegt auch das Einzugsgebiet der Vire einem maritim geprägten Klima. Dies äußert sich durch niedrige Wasserstände. Die Abflussmenge beträgt im August nur 2,34 m³/s, im Gegensatz zum jährlichen Mittelwert von 12,6 m³/s. Dies verhindert aber nicht das gelegentliche Auftreten von Hochwasser. Gelegentlich ereignen sich katastrophale Überschwemmungen, so wie etwa 1843, als zahlreiche Gewitter den Fluss in Saint-Lô über die Ufer treten ließen und damit niedriger gelegene Viertel überfluteten.[6]

Schifffahrt[Bearbeiten]

Knapp unterhalb von Saint-Fromond zweigt links der ehemalige Schifffahrtskanal Canal de Vire et Taute ab, der eine Verbindung zwischen den Flussen Vire und Taute herstellt.

Einzelnachweise und Quellen[Bearbeiten]

  1. Quelle geoportail.gouv.fr
  2. Mündung geoportail.gouv.fr
  3. Gewässerinformationssystem Service d’Administration National des Données et Référentiels sur l’Eau (französisch) (Hinweise), abgerufen am 19. April 2014, gerundet auf volle Kilometer
  4. hydro.eaufrance.fr (Station: I5231010, Option: Synthèse).
  5. Hogan, C. Michael, Water quality of freshwater bodies in France, Lumina Tech Press, Aberdeen, Scotland (2006)
  6. Maurice Champion: Les inondations en France depuis le VIe siècle jusqu'à nos jours. Band I. Éd. Victor Dalmont, Paris, 1863 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vire – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien