Würzer (Rebsorte)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Würzer ist eine weiße Rebsorte. Georg Scheu züchtete diese Sorte im Jahr 1932 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey aus einer Kreuzung der Sorten Gewürztraminer und Müller Thurgau. Die Erteilung des Sortenschutzes sowie die Eintragung in die Sortenliste erfolgte 1978. Im Jahr 2007 waren in Deutschland ca. 67 Hektar Rebfläche mit Würzer bestockt, nachdem im Jahr 2001 noch 97 Hektar Rebfläche erhoben wurden.

Der Wein ist rassig, frisch und elegant und hat ein schönes Muskatbukett. Die Bezeichnung Würzer ist ein Hinweis auf seine würzige Art. Nachteilig ist seine Empfindlichkeit in Bezug auf Frost und Chlorose.

Aus der gleichen Züchtungsreihe und dem gleichen Elternpaar entstand die Sorte Septimer.

Synonym: Zuchtnummer 10487

Abstammung: Gewürztraminer x Müller Thurgau

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Siehe auch

Weinbau in Deutschland sowie die Liste der Rebsorten.

[Bearbeiten] Verbreitung

Die Rebflächen in Deutschland verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Anbaugebiete:

Weinbaugebiet Rebfläche (Hektar)
Ahr unter 0,5
Baden -
Franken 1
Hessische Bergstraße -
Mittelrhein unter 0,5
Mosel -
Nahe 18
Pfalz 3
Rheingau -
Rheinhessen 45
Saale-Unstrut -
Sachsen -
Stargader Land -
Württemberg -
TOTAL Deutschland 2007 67

Quelle: Rebflächenstatistik vom 13. März 2008, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2008 in Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008, Seite 198ff. [1]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008(PDF)

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Würzer

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen