Waleri Wiktorowitsch Bortschin

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Waleri Bortschin Leichtathletik
Waleri Wiktorowitsch Bortschin 6328.jpg

Bortschin bei der WM 2009

Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 11. September 1986
Geburtsort Powodimowo
Größe 178 cm
Gewicht 63 kg
Karriere
Disziplin Gehen
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold Peking 2008 20 km Gehen
Logo der IAAF Weltmeisterschaften
Gold Berlin 2009 20 km Gehen
Gold Daegu 2011 20 km Gehen
Europameisterschaften
Silber Göteborg 2006 20 km Gehen
letzte Änderung: 27. August 2013

Waleri Wiktorowitsch Bortschin (russisch Валерий Викторович Борчин, engl. Transkription Valeriy Borchin; * 11. September 1986 in Powodimowo, Rayon Dubinki, Mordwinische ASSR, UdSSR) ist ein russischer Geher und Olympiasieger aus der Nationalität der Ersja-Mordwinen.

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2006 in Göteborg gewann er Silber im 20 km Gehen. 2008 steigerte er seine Bestzeit über 20 km auf 1:17:55 h und siegte bei den Olympischen Spielen in Peking über diese Distanz. Der Sieg war von Doping-Gerüchten überschattet, da kurz vor den Spielen drei russische Geher wegen Dopings gesperrt worden waren und Bortschin selbst wegen Ephedrin-Missbrauchs 2005 für ein Jahr gesperrt worden war.[1][2]

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin gewann er seinen nächsten internationalen Titel. In einer Zeit von 1:18:41 h verwies er über 20 km den Chinesen Wang Hao und den Mexikaner Eder Sánchez auf die Plätze. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 in Daegu konnte er seinen Titel über 20 km verteidigen.

Waleri Bortschin ist 1,78 m groß und wiegt 63 kg. Er lebt in Mordwinien und gehört der russischen Armee an.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Valeriy Borchin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Netzeitung: Geher-Entscheidung mit fadem Beigeschmack. 16. August 2008
  2. IAAF: Athletes Sanctioned for a Doping Offence Committed During 2005