Walter Neupert

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Walter Neupert (* 24. Oktober 1939 in München) ist ein deutscher Biochemiker, Mediziner und Zellbiologe.[1]

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Studium in München promovierte er 1968 an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fach Biochemie und 1970 in Medizin. Danach arbeitete er dort bis zu seiner Habilitation 1972 als Wissenschaftlicher Assistent und dann als Privatdozent. Einem Ruf des Institutes für Biochemie der Universität Göttingen folgte er 1977.[2] Seit 1983 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Physiologische Chemie der Medizinischen Fakultät am Adolf-Butenandt-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München als Nachfolger von Theodor Bücher. Neupert ist Fellow der Max-Planck-Gesellschaft am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Weiterhin ist er ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Seit 1993 ist Neupert zudem Mitglied der Leopoldina.[3]

Sein Forschungsgebiet sind Mitochondrien.[1]

Zu seinen Schülern zählen Franz-Ulrich Hartl (MPI für Biochemie), Roland Lill (Professor in Marburg) und Nikolaus Pfanner (Professor in Freiburg). Neupert lebt in Germering.

Werke[Bearbeiten]

  • Zur Biosynthese der Proteine der mitochondrialen Außen- und Innenmembranen in Neurospora crassa. München 1970, Dissertation
  • Zur Biogenese von Mitochondrien: Über d. Einbau v. Aminosäuren in isolierte Mitochondrien d. Flugmuskels d. Wanderheuschrecke <Locusta migratoria> u. d. Rattenleber. München 1968

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Biological Chemistry, Band 380, Heft 10, Oktober 1999, S. 1141–1142
  2.  Bettina Bartz (Red.): Kürschners deutscher Gelehrten-Kalender. 19. Auflage. K G Saur, München 2003, ISBN 3-598-23607-7.
  3. siehe Seite über Neupert bei der Leopoldina
  4. uni-halle.de (PDF; 692 kB)