Warnes (Santa Cruz)

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Warnes
Basisdaten
Einwohner (Stand) 77.668 Einw. (Volkszählung 20132)
Rang Rang 14
Höhe 339 m
Postleitzahl 07-0201-0100-1001
Telefonvorwahl +591(3)923-
Koordinaten 17° 31′ S, 63° 10′ W-17.510277777778-63.164722222222339Koordinaten: 17° 31′ S, 63° 10′ W
Warnes (Bolivien)
Warnes
Warnes
Politik
Departamento Santa Cruz
Provinz Provinz Ignacio Warnes
Klima
Klimadiagramm Warnes
Klimadiagramm Warnes

Warnes ist eine Mittelstadt im Departamento Santa Cruz im Tiefland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien. Die Stadt trägt ihren Namen zu Ehren des Oberst Ignacio Warnes (1772–1816), einem Heerführer im südamerikanischen Unabhängigkeitskrieg.

Lage im Nahraum[Bearbeiten]

Warnes ist Sitz der Verwaltung der Provinz Ignacio Warnes und zentraler Ort des Kanton Warnes im Landkreis (bolivianisch: Municipio) Warnes. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 339 m am rechten Ufer des Río Piraí, 27 km oberhalb der Mündung des Río Guendá nahe Portachuelo.

Geographie[Bearbeiten]

Warnes liegt im tropischen Feuchtklima vor dem Ostrand der Anden-Gebirgskette der Cordillera Oriental. Die Region war vor der Kolonisierung von subtropischem Regenwald bedeckt, ist heute aber größtenteils Kulturland.

Die mittlere Durchschnittstemperatur der Region liegt bei knapp 24 °C (siehe Klimadiagramm), die Monatswerte schwanken zwischen 20 °C im Juni/Juli und 26 °C von November bis Februar. Der Jahresniederschlag beträgt etwa 1300 mm, die Monatsniederschläge sind ergiebig und liegen zwischen 35 mm im August und 200 mm im Januar.

Verkehrsnetz[Bearbeiten]

Warnes liegt in einer Entfernung von 30 Straßenkilometern nördlich der Departamento-Hauptstadt Santa Cruz und 22 Kilometer südlich der Stadt Montero.

Durch Warnes führt die 1.657 Kilometer lange Fernstraße Ruta 4, die das Land in West-Ost-Richtung durchquert, von Tambo Quemado an der chilenischen Grenze bis Puerto Suárez im Dreiländereck Brasilien-Bolivien-Paraguay. Die Straße führt von Westen kommend über Cochabamba, Villa Tunari und Montero nach Warnes, und dann weiter über Santa Cruz und Roboré nach Puerto Suárez und über die Grenze in das brasilianische Corumbá.

Im Nahbereich der Stadt überquert eine Straße den Río Piraí und führt in das nahegelegene La Bélgica, eine Landstadt auf der linken, westlichen Flussseite.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl des Ortes ist allein in den vergangenen beiden Jahrzehnten auf das Dreifache angestiegen:

Jahr Einwohner Quelle
1976 4 419 Volkszählung[1]
1992 10 866 Volkszählung[2]
2001 17 872 Volkszählung[3]
2012 77 668 Volkszählung[4]

In der Region sind die Quechua die zahlenmäßig wichtigste indigene Volksgruppe, im Municipio Warnes sprechen 13,5 Prozent der Einwohner die Quechua-Sprache.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thomas Brinkhoff: City Population
  2. Instituto Nacional de Estadística Bolivia (INE) 1992
  3. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001
  4. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2012
  5. INE-Sozialdaten Santa Cruz 2001 (PDF; 5,2 MB)

Weblinks[Bearbeiten]