Wayne Brabender

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Basketballspieler
Wayne Brabender
Brabender rechts mit dem Ball.
Spielerinformationen
Voller Name Wayne Donald Brabender Cole
Geburtstag 6. Oktober 1945
Geburtsort Montevideo, Vereinigte Staaten
Größe 193 cm
Position Shooting Guard /
Small Forward
College Minnesota Morris
NBA Draft 1967, 145. Pick, Philadelphia 76ers[1]
Vereine als Aktiver
1965–1967 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Morris Cougars
1967–1983 SpanienSpanien Real Madrid
1983–1985 SpanienSpanien Caja Madrid Baloncesto
Nationalmannschaft
1968–1982 Spanien 190
Vereine als Trainer
1990–1991 SpanienSpanien Real Madrid
1991–1992 SpanienSpanien CB 1939 Canarias
1994–1997 SpanienSpanien Forum Valladolid
2005–2006 SpanienSpanien CB Illescas
Medaillenspiegel
SpanienSpanien Spanien
Europameisterschaft
Silber 1973 Jugoslawien Spanien

Wayne Donald Brabender Cole (* 6. Oktober 1945 in Montevideo (Minnesota)), ist ein ehemaliger spanisch-US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer. Der 1,93 Meter große Shooting Guard verbrachte den größten Teil seiner Karriere bei Real Madrid und galt von den späten 1960er bis in die frühen 1980er Jahre als einer der besten Spieler Europas. Berühmt war er besonders für seine Distanzwürfe.

Laufbahn[Bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Brabender begann seine Karriere in der University of Minnesota Morris, für deren Basketballteam, den Cougars, er zwei Saisons lang in der Northern Sun Intercollegiate Conference der NCAA Division II spielte. Über vierzig Jahre nach seinem Abschluss, hält er mit durchschnittlich 23,6 Punkten in seiner Karriere, 24,3 Punkten in einer Saison, 303 Rebounds insgesamt und 23 Rebounds in einem Spiel noch immer zahlreiche Universitätsrekorde.[2] Im Sommer 1967 wurde der 21 jährige vom damaligen Trainer Real Madrids Pedro Ferrándiz entdeckt und sofort verpflichtet. Bei den Spaniern stieg er zu einem der bedeutendsten Spieler im europäischen Basketball auf. Er gewann vier Mal den Europapokal der Landesmeister sowie 13 Spanische Meistertitel und sieben nationale Pokale. 1983 verließ er Real Madrid und ließ seine Karriere beim Lokalrivalen Caja Madrid Baloncesto, wo er zwei Saisons verbrachte, ausklingen. Aufgrund seiner erfolgreichen Laufbahn wird er von der Euroleague als eine der 50 bedeutendsten Persönlichkeiten des europäischen Basketballs geführt.[3]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Brabender, der mit einer Spanierin verheiratet ist, nahm im Jahr 1968 die spanische Staatsbürgerschaft an. Mit der Nationalmannschaft der Iberer bestritt er 190 Spiele und holte bei der Europameisterschaft 1973, die er als MVP des Turniers beendete, die Silbermedaille.

Trainer[Bearbeiten]

Brabender übernahm in der Saison 1990/91 erstmals das Amt des Cheftrainers bei Real Madrid. Ein weiteres Jahr verbrachte er auf Teneriffa beim CB Canarias. Zwischen 1994 und 1997 betreute er Forum Valladolid. Seine letzte Station als Coach war beim kleinen Madrider Vorotklub CB Illescas, wo er bis heute als Sportdirektor fungiert.

Erfolge[Bearbeiten]

Klub

Nationalmannschaft

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. NBA Draft 1967. In: hoopedia.nba.com. Abgerufen am 8. Januar 2010 (englisch).
  2. Brabender '67-leyenda del baloncesto en Espana. In: www.morris.umn.edu. 2. März 2007, abgerufen am 8. Januar 2010 (englisch).
  3. 50 contributors, honored in Madrid. In: euroleague.net. Abgerufen am 8. Januar 2010 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

  • Profil auf euroleague.net (englisch)
  • Profil auf der offiziellen Internetseite der Vereinigung ehemaliger Spieler von Real Madrid (spanisch)