Spanische Basketballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der spanischen Basketballnationalmannschaft der Herren. Der Artikel zum Team der Damen befindet sich unter spanische Basketballnationalmannschaft der Damen.
Spanien
España
SpanienSpanien
Spitzname(n) La Selección, ÑBA
Verband Federación Española de Baloncesto
(FEB)
FIBA-Mitglied seit 1935
FIBA-Weltranglistenplatz 2.
Technischer Sponsor Nike
Trainer Juan Antonio Orenga
Rekordspieler Juan Antonio San Epifanio (239)
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 10 (Erste: 1950)
Beste Ergebnisse Weltmeister (2006)
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 11 (Erste: 1960)
Beste Ergebnisse Silbermedaille (1984, 2008, 2012)
Kontinentale Meisterschaften
Meisterschaft Basketball-Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 29 (Erste: 1935)
Beste Ergebnisse Europameister (2009, 2011)
Homepage www.seleccionbaloncesto.es
(Stand: 12. August 2012)

Die spanische Basketballnationalmannschaft repräsentiert Spanien bei internationalen Spielen oder bei Freundschaftsspielen. Ihre bisher größten Erfolge waren der Sieg bei der Weltmeisterschaft 2006, die Silbermedaillen bei den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles, 2008 in Peking und 2012 in London sowie die Titel bei den Europameisterschaften 2009 und 2011.

Geschichte[Bearbeiten]

1935–1955: Frühe Jahre[Bearbeiten]

Die erste spanische Nationalmannschaft wurde im Jahre 1935 mit dem Ziel geschaffen, an der Basketball-Europameisterschaft 1935 teilzunehmen. Das erste Spiel, das zugleich als Qualifikation für den kontinentalen Bewerb diente, gewann die Auswahl am 15. April 1935 im Madrid gegen Portugal mit 33:12. Bei der Europameisterschaft in Genf selbst gelang den Spaniern durch Siege gegen Belgien (25:17) und die Tschechoslowakei (21:17) auf Anhieb der Einzug ins Finale, wo man mit 18:24 an Lettland scheiterte.

Die Silbermedaille sollte für lange Zeit der einzige Erfolg für die Iberer bleiben. Der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939) und die schweren Nachkriegsjahre warfen den Sport und so auch die spanische Basketballnationalmannschaft zurück. Zur ersten Basketball-Weltmeisterschaft 1950 wurde Spanien eingeladen, beendete das Turnier jedoch nur auf dem 9. und damit vorletzten Rang. Zu einem Eklat kam es beim Platzierungsspiel gegen Jugoslawien als sich diese aus Protest gegen die Diktatur Francisco Francos weigerten anzutreten. Das Spiel wurde mit 2:0 für die Iberer gewertet und Jugoslawien für 9 Monate von der FIBA gesperrt.[1] An Europameisterschaften nahmen die Spanier zu jener Zeit nicht Teil, Erfolge konnte man jedoch bei den Mittelmeerspielen verbuchen, so unterlag man 1951 in Alexandria erst im Finale Gastgeber Ägypten mit 39:41 und vier Jahre später gewann die Mannschaft in Barcelona durch ein 58:57 im Endspiel gegen Griechenland die Goldmedaille.

1956–1980: Die ersten Stars[Bearbeiten]

In den späten 1950er Jahren begann Basketball in Spanien zusehends an Popularität zu gewinnen. Mit den Nationalspielern Emiliano Rodríguez und Francesc „Nino“ Buscató verfügte das Land zu jener Zeit über zwei auch über die Landesgrenzen hinaus bekannte und geschätzte Stars. Am kontinentalen Turnier nahm das Team 1959 erstmals seit 1935 wieder teil und hat bis zum heutigen Tag keine Endrunde mehr versäumt. Bei Olympischen Spielen war die Basketballnationalmannschaft 1960 in Rom erstmals am Start. Die Resultate waren aber weiterhin bescheiden. Die siebten Plätze bei der EM 1963, bei der Emiliano Rodríguez zum besten Spieler des Turniers ernannt wurde, und der EM 1971, sowie ein fünfter Platz bei der EM 1969 waren die besten Ergebnisse beim kontinentalen Turnier. Bei den Olympischen Spielen 1968 gelang ein weiterer siebter Rang.

Einen qualitativen Sprung machte Spanien Ende der 1960er Jahre unter anderem durch zwei gebürtige US-amerikaner, die Real Madrid-Stars Clifford Luyk und Wayne Brabender ehelichten während ihrer Zeit in der spanischen Liga Spanierinnen und erhielten damit die Staatsbürgerschaft. Mit ihnen, und unter der Führung des langjährigen Nationaltrainers Antonio Díaz-Miguel (1965 bis 1992 im Amt), stiegen die Iberer zu einer der stärksten Nationalmannschaften des Kontinents auf und erreichten bei der EM 1973 erstmals seit 1935 wieder das Endspiel, welches mit 67:78 gegen Jugoslawien verloren ging. Brabender wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Nur ein Jahr später waren die Spanier bei der WM 1974 am Start, dies war die zweite Endrundenteilnahme nach 1950. Die Iberer, angeführt von den Real-Madrid-Stars Brabender, Luyk und dem jungen Point Guard Corbalán, spielten ein starkes Turnier und erreichten den fünften Platz.

1981–1984: Olympiafinale in Los Angeles[Bearbeiten]

Die 1980er Jahre waren geprägt von einer neuen Generation spanischer Spieler, angeführt von Stars wie Fernando Martín, Juan Antonio San Epifanio genannt „Epi“, Fernando Romay, Andrés Jiménez, Iturriaga oder Juan Antonio Corbalán, gelangen zahlreiche Erfolge. Bereits bei der WM 1982 erreichte die Mannschaft mit dem vierten Endrang die bis dahin beste Platzierung bei Weltmeisterschaften. Für Aufsehen sorgte damals besonders ein 109:99 Sieg der Spanier gegen das von Doc Rivers angeführte Team der USA. Nur ein Jahr später erreichten die Iberer zum dritten Mal ein EM-Finale, scheiterten jedoch erneut, diesmal mit 96:105 an Italien.

Der Höhepunkt jeder Spielergeneration sollte jedoch bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles folgen. Nachdem man im Halbfinale das favorisierte Jugoslawien, mit Stars wie Dražen Petrović oder Dražen Dalipagić in ihren Reihen, mit 74:61 besiegt hatte, traf man im Endspiel auf das damals als nahezu unschlagbar geltende Heimteam der USA, mit Spielern wie Patrick Ewing, Michael Jordan, Chris Mullin, Alvin Robertson oder Sam Perkins. Die Gastgeber gewannen das Finale zwar mit 96:65, jedoch konnte die Silbermedaille der Spanier bei einem so wichtigen Turnier eine Basketballeuphorie im Land entfachen.

1985–2000: Durststrecke und Schmach von Barcelona[Bearbeiten]

Auf diesen Erfolg folgte eine Durststrecke, zwar war Spanien stets in Endrunden vertreten und beendete diese zumeist im Vorderfeld, jedoch schaffte man es nur bei der EM 1991 aufs Podium und holte Bronze. Eine der größten Enttäuschungen jener Tage war der Auftritt der Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1992 im eigenen Land. Trotz Heimvorteil schied das Team bereits in der Vorrundengruppe als Gruppenletzter aus, konnte dabei lediglich einen knappen Sieg gegen Brasilien verbuchen und verlor alle anderen Begegnungen. In Erinnerung geblieben ist insbesondere ein blamables 63:83 im vorletzten Gruppenspiel gegen den klaren Außenseiter Angola. Letztlich erreichte man nur Platz neun und Nationaltrainer Antonio Díaz-Miguel erklärte, nach 27 Jahren im Amt, seinen Rücktritt. Unter dem neuen Teamchef Lolo Sainz folgte bei der EM 1999 die bereits vierte Finalteilnahme, wie schon 16 Jahre zuvor unterlag man hier Italien.

Seit 2001: Goldene Generation[Bearbeiten]

Die bislang erfolgreichste Epoche des spanischen Basketballs sollte mit der Jahrtausendwende beginnen. Die sogenannten Chicos de Oro (zu deutsch: Goldene Jungs), eine Generation die 1998 die U-18-Europameisterschaft und das prestigeträchtige Albert-Schweitzer-Turnier sowie 1999, durch ein 94:87 im Finale gegen die USA, auch die U-19-Weltmeisterschaft gewinnen konnte, begann sukzessive in die A-Nationalmannschaft vorzustoßen. Zu nennen sind aus jenem Jahrgang Spieler wie Pau Gasol, Juan Carlos Navarro, José Calderón, Felipe Reyes, Raül López, Carlos Cabezas und Berni Rodríguez. Zusammen mit bereits etablierteren Spielern wie Jorge Garbajosa, Carlos Jiménez oder Álex Mumbrú und später nachrückenden jüngeren Basketballern wie Rudy Fernández, Sergio Rodríguez Gómez, Marc Gasol und Ricky Rubio, sollten ihnen mit dem Nationalteam zahlreiche Erfolge gelingen. Bereits bei den Europameisterschaften 2001 und 2003 landeten die Iberer mit Bronze bzw. Silber auf dem Treppchen.

Bei der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 folgte schließlich der Durchbruch und nach Siegen gegen Serbien und Montenegro, Litauen und Argentinien im Achtel-, Viertel- und Halbfinale, traf man im Endspiel auf Griechenland, das zuvor die USA ausgeschaltet hatte. Die Spanier setzten sich, insbesondere mit einer sehr starken Defensivleistung, gegen die Hellenen mit 70:47 durch und gewannen so erstmals den Weltmeistertitel. Mann des Turniers war NBA-Star Pau Gasol, der zwar aufgrund einer Verletzung das Endspiel verpasste, aber dennoch zum MVP ernannt wurde.

Nur ein Jahr nach diesem Erfolg stand Spanien mit all seinen Stars bei der EM 2007 im eigenen Land als hoher Favorit im Finale. Diesmal zog man jedoch gegen das von Andrei Kirilenko angeführte Team Russlands mit 59:60 den Kürzeren. Tragischer Held war gerade Superstar Pau Gasol, der Sekunden vor Schluss einen Wurf vergab, der Spanien in Führung hätte bringen können.

Ein weiterer großer Erfolg sollte bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking folgen. Nach Siegen gegen Kroatien und Litauen im Viertel- und Halbfinale, erreichte das Team wie schon 1984 das Endspiel gegen die USA. Die Mannschaft der Amerikaner war gespickt mit NBA-Stars wie Kobe Bryant, LeBron James, Carmelo Anthony, Dwyane Wade, Dwight Howard oder Jason Kidd, dennoch begegneten die Spanier ihnen in einem hochklassigen Finale auf Augenhöhe und verloren schließlich nach hartem Kampf mit 107:118.

Im folgenden Jahr stand die Europameisterschaft in Polen auf dem Programm. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kamen die Spanier im Laufe des Turniers immer besser in Form. Mit Siegen über Frankreich und Griechenland im Viertel- und Halbfinale, erreichten die Iberer das Endspiel, wo die junge Mannschaft Serbiens mit 85:63 bezwungen wurde. Damit gelang beim siebten Anlauf der erste Sieg in einem EM-Endspiel. Pau Gasol wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Einen Rückschlag für die Spanier stellte die WM 2010 in der Türkei dar. Mit Pau Gasol, der aufgrund der langen NBA-Saison absagte, und José Calderón, der verletzungsbedingt ausfiel, musste die Mannschaft auf zwei seiner Stützen verzichten. Zwar überstand man das Achtelfinale durch ein 80:72 gegen Griechenland, doch ein Drei-Punkte-Treffer von Miloš Teodosić Sekunden vor Schluss, besiegelte eine 89:92 Viertelfinalniederlage gegen Serbien.

Spanische Spieler feiern den EM-Titel 2011

Im Vorfeld der Europameisterschaft 2011 gaben zwar mit Jorge Garbajosa und Álex Mumbrú zwei Stammspieler vergangener Jahre ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt, dafür erklärten alle spanischen NBA-Stars, zu diesem Zeitpunkt die Brüder Pau und Marc Gasol, Rudy Fernández, José Calderón, Ricky Rubio und Serge Ibaka, ihre Bereitschaft, am Turnier teilzunehmen. Aus der berühmten Goldenen Generation waren neben Pau Gasol und José Calderón noch Juan Carlos Navarro und Felipe Reyes Teil des Kaders. Die Spanier, die als Titelverteidiger ins Turnier gingen, konnten ihrer Rolle als Favorit vom Anfang an gerecht werden. Bis auf eine Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen die Türkei, konnten alle Spiele der Vor- und Zwischenrunde gewonnen werden. In den Playoffs setzten sich die Spanier im Viertelfinale gegen Slowenien und im Halbfinale gegen das Überraschungsteam aus Mazedonien durch. Im Endspiel traf man auf den Mitfavoriten Frankreich, mit Stars wie Tony Parker, Joakim Noah, Boris Diaw und Nicolas Batum in ihren Reihen. Die Iberer konnten sich jedoch mit hochklassigem Spiel letztlich mit 98:85 durchsetzen und eroberten so den zweiten kontinentalen Titel in Folge. Spaniens Kapitän Juan Carlos Navarro wurde darüber hinaus zum MVP des Turniers gewählt.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London musste das Nationalteam ohne den verletzten Ricky Rubio antreten. Trotz zweier Vorrundenniederlagen gegen Russland und Brasilien, spielte Spanien erneut ein starkes Turnier. Im Viertelfinale besiegten sie Frankreich mit 66:59 und im Halbfinale revanchierten sich die Iberer durch einen 67:59 Erfolg an Russland. Im Endspiel traf man zum bereits dritten Mal auf das Team der USA. Erneut gestalteten die Spanier das Spiel gegen die NBA Stars um Kevin Durant, Lebron James, Kobe Bryant, Kevin Love, Chris Paul und Carmelo Anthony völlig offen, lagen bis ins letzte Viertel nur einen Punkt hinter den favorisierten Amerikanern und verloren schlussendlich mit 100:107.

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader Spaniens für die Weltmeisterschaften 2014
Spieler
Nr. Name Geburt Größe Info Einsätze Verein
Guards (PG, SG)
6 Sergio Rodríguez 12.06.1986 1, 92 m 83 Real Madrid
7 Juan Carlos Navarro 13.06.1980 1, 93 m 208 FC Barcelona
8 José Calderón 28.09.1981 1, 91 m 164 New York Knicks
11 Ricky Rubio 21.10.1990 1, 92 m 88 Minnesota Timberwolves
12 Sergio Llull 15.11.1987 1, 90 m 84 Real Madrid
15 Álex Abrines 01.08.1993 1, 98 m 0 FC Barcelona
Forwards (SF, PF)
5 Rudy Fernández 04.04.1985 1, 96 m 166 Real Madrid
9 Felipe Reyes 16.03.1980 2, 03 m 191 Real Madrid
10 Víctor Claver 30.08.1988 2, 06 m 89 Portland Trail Blazers
Center (C)
4 Pau Gasol 06.07.1980 2, 15 m 147 Chicago Bulls
13 Marc Gasol 29.01.1985 2, 13 m 137 Memphis Grizzlies
14 Serge Ibaka 18.09.1989 2, 08 m E 35 Oklahoma City Thunder
Trainer
Nat. Name Position
SpanienSpanien Juan Antonio Orenga Cheftrainer
SpanienSpanien Jenaro Díaz Assistenztrainer
SpanienSpanien Jaume Ponsarnau Assistenztrainer
SpanienSpanien Antonio Caparrós Fitnesstrainer
Legende
Abk. Bedeutung
E Eingebürgert (max. 1)
Quellen
Teamhomepage
Stand: 14.07.2014


Erweiterter Kader[Bearbeiten]

Die folgenden Spieler gehören zwar nicht zum aktuellen Kader, wurden aber innerhalb der vergangenen vier Jahre als Nationalspieler in einem Endrundenturnier eingesetzt und sind nicht von der Nationalmannschaft zurückgetreten.

Position Spieler Größe Jahrgang Aktueller Verein Einsätze1
Forward Álex Mumbrú 202 cm 1979 Bilbao Basket 113
Guard Raül López 183 cm 1980 Bilbao Basket 63
Forward Fernando San Emeterio 199 cm 1984 Laboral Kutxa 53
Guard Víctor Sada 192 cm 1984 FC Barcelona 36
Forward Fran Vázquez 209 cm 1983 Unicaja Málaga 31
Forward Xavi Rey 209 cm 1987 CB Gran Canaria 20
Forward Germán Gabriel 205 cm 1980 Bilbao Basket 20
Forward Pablo Aguilar 203 cm 1989 Valencia BC 19
1 Datenstand 1. Juli 2014

Erfolge[Bearbeiten]

Basketball-Weltmeisterschaft:

  • 1 Goldmedaille: 2006

Olympische Sommerspiele:

Basketball-Europameisterschaft:

Mittelmeerspiele:

  • 3 Goldmedaillen: 1955, 1997, 2001
  • 4 Silbermedaillen: 1951, 1959, 1963, 1987
  • 1 Bronzemedaille: 2005

Daten und Fakten[Bearbeiten]

Trainerhistorie[Bearbeiten]

Name Zeitraum
SpanienSpanien Mariano Manent / Ángel Cabrera 1935
SpanienSpanien Santiago Monerris 1943
SpanienSpanien Anselmo López 1947–1949
LitauenLitauen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Ruzgis 1950–1951
SpanienSpanien Fernando Font 1951–1952
SpanienSpanien Anselmo López 1952
SpanienSpanien Jacinto Ardevínez 1953–1958
SpanienSpanien Eduardo Kucharski 1959–1960
SpanienSpanien Fernando Font 1961
SpanienSpanien Joaquín Hernández 1962–1964
Name Zeitraum
SpanienSpanien Pedro Ferrándiz 1965
SpanienSpanien Antonio Díaz-Miguel 1965–1992
SpanienSpanien Lolo Sainz 1993–2000
SpanienSpanien Javier Imbroda 2001–2002
SpanienSpanien Ramón „Moncho“ López 2003
SpanienSpanien Mario Pesquera 2004–2005
SpanienSpanien Pepu Hernández 2006–2007
SpanienSpanien Aíto García Reneses 2008
ItalienItalien Sergio Scariolo 2009–2012
SpanienSpanien Juan Antonio Orenga 2012–

Einsätze für Spanien[Bearbeiten]

Rang Name Einsätze Zeitraum
01. Juan Antonio San Epifanio 239 1979–1994
02. Francesc Buscató 222 1959–1973
03. Juan Carlos Navarro 208 2000–0000
04. Felipe Reyes 191 2001–0000
05. Wayne Brabender 190 1968–1982
06. Josep Maria Margall 187 1975–1988
07. Andrés Jiménez 186 1982–1994
08. Juan Antonio Corbalán 177 1972–1985
09. Emiliano Rodríguez 175 1958–1971
10. Fernando Romay 174 1979–1993

Ergebnisse bei internationalen Turnieren[Bearbeiten]

Olympische Sommerspiele[Bearbeiten]

Jahr Ort Resultat
1936 Berlin Nicht teilgenommen
1948 London Nicht qualifiziert
1952 Helsinki Nicht qualifiziert
1956 Melbourne Nicht teilgenommen
1960 Rom 14. Platz
1964 Tokyo Nicht qualifiziert
1968 Mexiko-Stadt 7. Platz
1972 München 11. Platz
1976 Montreal Nicht qualifiziert
Jahr Ort Resultat
1980 Moskau 4. Platz
1984 Los Angeles Silbermedaille
1988 Seoul 8. Platz
1992 Barcelona 9. Platz
1996 Atlanta Nicht qualifiziert
2000 Sydney 9. Platz
2004 Athen 7. Platz
2008 Peking Silbermedaille
2012 London Silbermedaille

Basketball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Jahr Ort Resultat
1950 Argentinien 9. Platz
1954 Brasilien Nicht qualifiziert
1959 Chile Nicht qualifiziert
1963 Brasilien Nicht qualifiziert
1967 Uruguay Nicht qualifiziert
1970 Jugoslawien Nicht qualifiziert
1974 Puerto Rico 5. Platz
1978 Philippinen Nicht qualifiziert
1982 Kolumbien 4. Platz
Jahr Ort Resultat
1986 Spanien 5. Platz
1990 Argentinien 10. Platz
1994 Kanada 10. Platz
1998 Griechenland 5. Platz
2002 Vereinigte Staaten 5. Platz
2006 Japan Goldmedaille
2010 Türkei 6. Platz
2014 Spanien 5. Platz

Basketball-Europameisterschaften[Bearbeiten]

Jahr Ort Resultat
1935 Schweiz Silbermedaille
1937 Lettland Nicht teilgenommen
1939 Litauen Nicht teilgenommen
1946 Schweiz Nicht teilgenommen
1947 Tschechoslowakei Nicht teilgenommen
1949 Ägypten Nicht teilgenommen
1951 Frankreich Nicht teilgenommen
1953 Sowjetunion Nicht teilgenommen
1955 Ungarn Nicht teilgenommen
1957 Bulgarien Nicht teilgenommen
1959 Türkei 15. Platz
1961 Jugoslawien 13. Platz
1963 Polen 7. Platz
Jahr Ort Resultat
1965 Sowjetunion 11. Platz
1967 Finnland 10. Platz
1969 Italien 5. Platz
1971 Deutschland 7. Platz
1973 Spanien Silbermedaille
1975 Jugoslawien 4. Platz
1977 Belgien 9. Platz
1979 Italien 6. Platz
1981 Tschechoslowakei 4. Platz
1983 Frankreich Silbermedaille
1985 Deutschland 4. Platz
1987 Griechenland 4. Platz
1989 Jugoslawien 5. Platz
Jahr Ort Resultat
1991 Italien Bronzemedaille
1993 Deutschland 5. Platz
1995 Griechenland 6. Platz
1997 Spanien 5. Platz
1999 Frankreich Silbermedaille
2001 Türkei Bronzemedaille
2003 Schweden Silbermedaille
2005 Serbien und Montenegro 4. Platz
2007 Spanien Silbermedaille
2009 Polen Goldmedaille
2011 Litauen Goldmedaille
2013 Slowenien Bronzemedaille
2015 qualifiziert

Rekorde[Bearbeiten]

  • Spieler mit den meisten...
  • Trainer mit den meisten...

Bilanz gegen Nationalmannschaften aus dem deutschsprachigen Raum[Bearbeiten]

Alle Ergebnisse aus spanischer Sicht.

Nationalmannschaft Spiele Siege Niederlagen Punkteverhältnis letztes Spiel
DeutschlandDeutschland Deutschland 30 26 4 2448:2065 17. Aug. 2013
Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 3 1 2 230:236 09. Juni 1965
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 1 1 0 88:58 05. Juni 1964
OsterreichÖsterreich Österreich 5 5 0 394:269 07. Mai  1979
SchweizSchweiz Schweiz 13 13 0 1146:6710 24. Nov. 1988

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FIBA World Championships History. In: fiba.com. S. 3, abgerufen am 23. Juni 2011 (PDF, englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Spanische Basketballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien