Wilhelm Koep

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Wilhelm Koep (* 26. Mai 1905 in Auel (heute in Belgien); † 25. Juni 1999 in Köln[1]; vollständiger Name: Wilhelm Johann Koep) war ein deutscher Architekt.

Leben[Bearbeiten]

Blau-Gold-Haus in Köln

Koep galt als „Hausarchitekt“ des Parfümerieunternehmens 4711 in Köln; neben diversen Wohn- und Industriebauten im Rheinland und Ruhrgebiet stammen das Blau-Gold-Haus gegenüber dem Kölner Dom, die ehemaligen Fabrikgebäude in Köln-Ehrenfeld (heute Barthonia Forum) sowie die „Schweizer Ladenstadt“ (heute Opern Passagen) von ihm.

Koep absolvierte ein Studium an der Kunstgewerbeschule Köln und war ab 1922 Mitarbeiter des Architekten Ludwig Paffendorf. Später übernahm er dessen Büro.

Der Nachlass Koeps ist unter der Bestandsnummer 1592 in das Historische Archiv der Stadt Köln aufgenommen worden[2], sein Verbleib nach dem Einsturz des Archivs im März 2009 ist bis auf Weiteres ungeklärt.

Bauten[Bearbeiten]

Wohn- und Geschäftshaus Glockengasse 2a, Columbahaus
Senats-Hotel

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfram Hagspiel: Köln. Marienburg. Bauten und Architekten eines Villenvororts. (= Stadtspuren, Denkmäler in Köln, Band 8.) J. P. Bachem Verlag, Köln 1996, ISBN 3-7616-1147-1, Band 2, S. 866. (Kurzbiografie und Werkliste)
  • Ulrich S. Soenius, Jürgen Wilhelm (Hrsg.): Kölner Personen-Lexikon. Greven, Köln 2007, ISBN 978-3-7743-0400-0.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wilhelm Koep – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Projekte von Wilhelm Koep in der Datenbank zur Architektur und Ingenieurbaukunst der 50er, 60er und 70er Jahre im Land Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 9. Mai 2011

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ulrich S. Soenius, Jürgen Wilhelm (Hrsg.): Kölner Personen-Lexikon. Greven, Köln 2007, ISBN 978-3-7743-0400-0, S. 292.
  2. Bestandsinformation unter www.archive.nrw.de, abgerufen am 9. Mai 2011
  3. Winfried Biesing: Der Petersberg. Von der Fliehburg zur Residenz für Staatsgäste. Heel Verlag, Königswinter 1990, ISBN 3-89365-186-1, S. 71–73.