26. Mai
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Der 26. Mai ist der 146. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 147. in Schaltjahren), somit bleiben 219 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 961: Otto II. wird mit sieben Jahren in Aachen zum Mitkönig seines Vaters Otto I. gekrönt.
- 1772: König Gustav III. von Schweden stiftet an seinem Krönungstag den Wasaorden.
- 1805: Napoléon Bonaparte setzt sich in Mailand die Eiserne Krone auf.
- 1818: Mit dem neuen Zollgesetz werden die unterschiedlichen Akzisen in Preußen durch einen einheitlichen Außenzoll ersetzt.
- 1818: Bayern erhält per Edikt seine zweite Verfassung, welche jene aus dem Jahr 1808 ablöst und die Bildung einer Volksvertretung enthält.
- 1828: Kaspar Hauser taucht in Nürnberg auf.
- 1831: Russische Truppen schlagen die polnische Armee bei Ostroleka.
- 1849: Preußen, Sachsen und Hannover schließen das Dreikönigsbündnis, einen Versuch, die deutsche Einheit unter Führung Preußens herzustellen.
- 1857: Im Vertrag von Paris verzichtet Preußen auf seine Rechte an Neuenburg.
- 1918: Georgien erklärt sich von Russland unabhängig.
- 1924: Das Einwanderungsgesetz (Immigration Act) der USA tritt in Kraft.
- 1948: Bei den Wahlen in Südafrika wird die Nationale Partei unter Daniel François Malan stärkste Kraft. Die Partei, die für einen strikten Kurs der Apartheidspolitik steht, wird die dominierende Kraft der nächsten vier Jahrzehnte.
- 1952: Deutschland schließt mit den westlichen Siegermächten Frankreich, Großbritannien und USA den Deutschlandvertrag. Der Vertrag regelt das Ende des Besatzungsstatuts und gibt Deutschland den Status eines souveränen Staates, tritt allerdings erst 1955 als Teil der Pariser Verträge in Kraft.
- 1964: Der deutsche Bundespräsident Heinrich Lübke, Frankreichs Staatschef Charles de Gaulle und Großherzogin Charlotte von Luxemburg weihen die Großschiffahrtsstraße Mosel ein.
- 1966: Guyana erlangt die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich.
- 1969: Vertreter von Bolivien, Chile, Kolumbien, Ecuador und Peru unterzeichnen das Abkommen von Cartagena, mit dem der Andenpakt geschaffen wird.
- 1972: Mit der Unterschrift Richard Nixons und Leonid Breschnews unter den SALT-I-Vertrag wird das erste Abkommen zur Rüstungskontrolle zwischen den Supermächten USA und UdSSR getroffen.
- 1986: Die Europäische Gemeinschaft übernimmt die bisher vom Europarat verwendete Europaflagge.
- 1993: Der Deutsche Bundestag schränkt mit der Änderung von Artikel 16 des Grundgesetzes das Grundrecht auf Asyl stark ein.
- 1999: Der Kargil-Krieg zwischen Indien und Pakistan im Konflikt um die Region Kaschmir beginnt.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1896: An der New Yorker Börse wird zum ersten Mal der Dow-Jones-Index veröffentlicht.
- 1938: Fallersleben, Deutschland. Der Grundstein für das Volkswagenwerk wird gelegt.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1906: Der deutsche Ingenieur August von Parseval unternimmt in Berlin-Tegel die erste erfolgreiche Fahrt mit seinem Luftschiff.
- 1960: Theodore Maiman stellt den ersten Laser fertig.
[Bearbeiten] Kultur
- 1791: Der Louvre wird nunmehr als Museum verwendet.
- 1828: Uraufführung der Oper Les Francs-Juges von Hector Berlioz am Salle du Conservatoire in Paris.
- 1836: Uraufführung der Oper The Maid of Artois von Michael William Balfe im Drury Lane Theatre in London.
- 1906: Buffalo Bill gastiert mit seiner Truppe im Wiener Prater.
- 1927: Uraufführung der Operette Märchen im Schnee von Robert Stolz am Johann Strauß-Theater in Wien.
- 1936: Uraufführung der Oper Doktor Johannes Faust von Hermann Reutter in Frankfurt am Main.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1991: Bei einer Boeing 767 der Lauda Air schaltet sich nahe Bangkok durch einen Systemfehler im Steigflug die Schubumkehr ein. Der Absturz der Maschine führt zum Tod aller 223 Menschen an Bord.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
- 1894: Der Deutsche Emanuel Lasker wird durch einen Wettkampfsieg gegen den Österreicher Wilhelm Steinitz (Ergebnis: 10–5 Siege; 4 Remis) zweiter Schachweltmeister.
- 1907: Der Deutsche Golf Verband (DGV) wird gegründet.
- 1923: In Le Mans findet das erste 24-Stunden-Rennen statt.
- 1926: Auf dem Badberg-Viereck, dem späteren Sachsenring, findet das erste Rennen statt.
- 1966: Der türkische Fußballverein Denizlispor wird gegründet.
- 1967: Die Stiftung Deutsche Sporthilfe wird in Berlin gegründet.
- 1981: Der türkische Fußballverein Konyaspor wird gegründet.
- 1999: Im UEFA Champions League Finale in Barcelona unterliegt der FC Bayern München Manchester United buchstäblich in letzter Minute mit 1:2.
- 2007: Der 1. FC Nürnberg gewinnt den DFB-Pokal
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1478: Giulio de Medici, als Klemens VII. Papst 1523–1534
- 1562: Jakob III. von Baden, Markgraf von Baden-Hachberg
- 1602: Philippe de Champaigne, französischer Maler
- 1650: John Churchill, 1. Duke of Marlborough, englischer Feldherr
- 1667: Abraham de Moivre, französischer Mathematiker
- 1700: Nikolaus Graf von Zinzendorf, deutscher lutherisch-pietistischer Theologe
- 1746: Johann Friedrich Doles d. J., deutscher Komponist
- 1764: Edward Livingston, US-amerikanischer Außenminister
- 1799: August Kopisch, deutscher Maler und Schriftsteller („Die Heinzelmännchen zu Köln“)
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1806: Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio, deutscher Schriftsteller
- 1820: Maria Katharina Kasper, Arme Dienstmägde Jesu Christi, selig gesprochene katholische Ordensgründerin
- 1821: Amalie Dietrich, deutsche Botanikerin und Zoologin
- 1821: Pafnuti Lwowitsch Tschebyschow, russischer Mathematiker
- 1822: Edmond de Goncourt, französischer Schriftsteller
- 1826: Richard Christopher Carrington, englischer Astronom
- 1849: Hubert von Herkomer, englischer Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller
- 1867: Maria von Teck, Gemahlin des britischen Königs Georg V.
- 1873: Olaf Gulbransson, norwegischer Maler und Zeichner (Simplicissimus)
- 1883: Peter Kürten, deutscher Serienmörder
- 1886: Al Jolson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1893: Norma Talmadge, US-amerikanische Schauspielerin
- 1895: Dorothea Lange, US-amerikanische Fotografin
- 1900: Vítězslav Nezval, tschechischer Dichter, Schriftsteller und Übersetzer
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1907: John Wayne, US-amerikanischer Schauspieler
- 1909: Matt Busby, britischer Fußballtrainer
- 1909: Charlie McCoy, US-amerikanischer Blues-Gitarrist, Sänger und Mandolinen-Spieler
- 1910: Laurance Rockefeller, US-amerikanischer Milliardär
- 1912: János Kádár, ungarischer Kommunist und Politiker
- 1913: Annemarie Ackermann, deutsche Politikerin und MdB
- 1917: Isabella Nadolny, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 1918: John Dall, US-amerikanischer Schauspieler
- 1919: Rubén González, kubanischer Pianist
- 1920: Peggy Lee, US-amerikanische Sängerin
- 1922: Herbert Schade, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
- 1923: Horst Tappert, deutscher Schauspieler
- 1923: James Arness, US-amerikanischer Schauspieler
- 1926: Miles Davis, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
- 1927: Christian Graf von Krockow, deutscher Politikwissenschaftler und Schriftsteller
- 1930: Sivuca, brasilianischer Akkordeonspieler
- 1931: Willibald Hilf, deutscher Rundfunkintendant
- 1932: Frank Beyer, deutscher Filmregisseur
- 1938: William Elden Bolcom, US-amerikanischer Komponist und Pianist
- 1938: Jaki Liebezeit, deutscher Schlagzeuger
- 1938: Teresa Stratas, kanadische Sängerin
- 1939: Manfred Kanther, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1939: Merab Kostawa, georgischer Dissident
- 1940: Levon Helm, US-amerikanischer Musiker
- 1943: Erica Terpstra, niederländische Schwimmerin und Parlamentsabgeordnete
- 1945: Donald Steven, kanadischer Komponist
- 1946: Radua Ashur, ägyptische Schriftstellerin und Professorin für englische Literaturwissenschaft
- 1946: Niels-Henning Ørsted Pedersen, dänischer Jazzbassist
- 1946: Ruprecht Polenz, deutscher Politiker
- 1946: Mick Ronson, britischer Gitarrist, Komponist, Multiintrumentalist, Arrangeur und Produzent
- 1948: Stevie Nicks, US-amerikanische Sängerin
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1951: Stuart Tosh, britischer Musiker (10cc)
- 1954: Marian Gold, deutscher Sänger und Songschreiber
- 1954: Lisbeth Zwerger, österreichische Kinderbuchillustratorin
- 1954: Wolfgang Sidka, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1955: Doris Dörrie, deutsche Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin
- 1957: Ulrike Lunacek, österreichische Politikerin
- 1957: Margareta Wolf, deutsche Politikerin
- 1959: Steve Hanley, englischer Musiker (The Fall, The Lovers)
- 1964: Lenny Kravitz, US-amerikanischer Musiker
- 1964: Tobias Künzel, deutscher Sänger, die Prinzen
- 1964: Waleri Borissowitsch Salow, russischer Schachmeister
- 1966: Zola Budd, südafrikanische Leichtathletin
- 1966: Helena Bonham Carter, britische Schauspielerin
- 1967: Kristen Pfaff, Bassistin der US-amerikanischen Band Hole
- 1968: Frederik zu Dänemark, Kronprinz von Dänemark
- 1971: Matt Stone, US-amerikanischer Schöpfer der Comic-Sendung South Park
- 1977: Luca Toni, italienischer Fußballspieler
- 1978: Benji Gregory, US-amerikanischer Schauspieler
- 1979: Mehmet Okur, türkischer Profi-Basketballspieler
- 1981: Eda-Ines Etti, estnische Sängerin
- 1991: Julianna Rose Mauriello, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin.
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 604: Augustinus von Canterbury, erster Erzbischof von Canterbury
- 735: Beda Venerabilis, englischer Benediktinermönch, Theologe und Geschichtsschreiber
- 946: Edmund I., König von England
- 1055: Adalbert der Siegreiche, Markgraf von Österreich
- 1512: Bayezid II., Sultan des Osmanischen Reichs
- 1552: Sebastian Münster, deutsch-schweizerischer Kosmograph und Hebraist
- 1566: Antonio de Cabezón, spanischer Komponist und Organist
- 1595: Philipp Neri, italienischer katholischer Reformer und Heiliger
- 1648: Vincent Voiture, französischer Dichter und Schriftsteller
- 1653: Robert Filmer, englischer politischer Theoretiker
- 1679: Ferdinand Maria, Kurfürst von Bayern
- 1703: Samuel Pepys, britischer Schriftsteller
- 1727: Francesco Farnese, Herzog von Parma und Piacenza
- 1774: Wilhelm Reinhard Graf von Neipperg, österreichischer Heerführer
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1818: Michael Andreas Barclay de Tolly, russischer General und Kriegsminister
- 1828: John Oxley, australischer Entdecker
- 1831: Georg Hermes, deutscher Theologe und Philosoph
- 1845: Jónas Hallgrímsson, isländischer Poet und Naturwissenschaftler
- 1854: Bernhard Matter, schweizerischer Dieb und Ausbrecherkönig (enthauptet)
- 1864: Charles Sealsfield, mährischer Schriftsteller
- 1873: August Conradi, deutscher Komponist
- 1881: Jakob Bernays, deutscher Philologe und philosophischer Schriftsteller
- 1883: Abd el-Kader, algerischer Emir und Freiheitskämpfer
- 1884: Joaquim António de Aguiar, dreimaliger Regierungschef von Portugal
- 1884: Wilhelm Achtermann, deutscher Bildhauer
- 1888: Ascanio Sobrero, italienischer Chemiker
- 1892: Max von Forckenbeck, deutscher Jurist, Politiker und Berliner Bürgermeister
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1912: Jan Blockx, belgischer Komponist
- 1915: Emil Lask, deutscher Philosoph
- 1923: Albert Leo Schlageter, deutscher Freikorpskämpfer, in der Golzheimer Heide bei Düsseldorf von den Franzosen erschossen
- 1928: Rudolf Heinze, deutscher Jurist und Politiker
- 1933: Jimmie Rodgers, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1937: Ludolf von Krehl, deutscher Mediziner
- 1940: Wilhelm, Prinz von Preußen, ältester Sohn des preußischen und deutschen Kronprinzen
- 1943: Edsel Ford, Sohn von Henry Ford, Präsident der Ford Motor Company
- 1943: Rein Boomsma, niederländischer Fußballspieler
- 1944: Kurt Wabbel, deutscher Gewerkschaftsfunktionär
- 1944: Christian Wirth, deutscher Beamter der Kriminalpolizei, Naziverbrecher
- 1951: Lincoln Ellsworth, US-amerikanischer Polarforscher
- 1953: Albert Spalding, US-amerikanischer Violinvirtuose und Komponist
- 1954: Franz Pfemfert, deutscher Publizist, Herausgeber, Literaturkritiker, Fotograf
- 1955: Alberto Ascari, italienischer Rennfahrer
- 1958: Francis Carco, französischer Schriftsteller
- 1958: Ruth Smith, färöische Malerin und Grafikerin
- 1966: Hermann Schäfer, deutscher Politiker und MdB
- 1973: Karl Löwith, deutscher Philosoph
- 1976: Heinz Musculus, deutscher Karikaturist, Zeichner und Illustrator
- 1976: Martin Heidegger, deutscher Philosoph
- 1977: Billy Powell, US-amerikanischer Sänger
- 1978: Erich Hagen, deutscher Radsportler
- 1986: Gian-Carlo Coppola, US-amerikanischer Schauspieler
- 1989: Phineas Newborn, US-amerikanischer Jazzpianist
- 1990: Gerhard Brinkmann, deutscher Grafiker und Karikaturist
- 1993: Hellmut Diwald, deutscher Historiker und Publizist
- 1994: George Ball, US-amerikanischer Jurist, Politiker und Diplomat
- 1997: Manfred von Ardenne, deutscher Naturwissenschaftler
- 1999: Paul Sacher, schweizerischer Dirigent und Mäzen
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2001: Alberto Korda, kubanischer Fotograf
- 2003: Kathleen Winsor, US-amerikanische Schauspielerin
- 2005: Krzysztof Nowak, ehemaliger polnischer Fußballspieler
- 2005: Joe Lee Johnson, US-amerikanischer Rennfahrer
- 2005: Sangoulé Lamizana, burkinischer Politiker, Staatspräsident 1966–1980
- 2006: Johann Adolf Graf von Kielmansegg, deutscher Offizier
- 2006: Édouard Michelin, französischer Manager
- 2007: Marek Krejčí, slowakischer Fußballspieler
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag
- Kirchlicher Gedenktag
- Muttertag in Polen
- National Sorry Day in Australien

