Alliierte Hohe Kommission

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Petersberg bei Bonn, Sitz der Alliierten Hohen Kommission

Die Alliierte Hohe Kommission (AHK) war eine Einrichtung der Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich, die ihren Sitz auf dem Petersberg bei Bonn hatte. Sie nahm eine Reihe von Vorbehaltsrechten gegenüber der Bundesrepublik Deutschland wahr. Ihre Befugnisse waren im sogenannten Besatzungsstatut geregelt, in dem die alliierten Kontrollrechte festgelegt wurden. Sie begann ihre Arbeit am 21. September 1949. Durch die Veröffentlichung von Amtsblättern der Alliierten Hohen Kommission in Deutschland galten die von ihr erlassenen Gesetze im ganzen Bundesgebiet. Gedruckt wurden die Amtsblätter in Baden-Baden.

Die Hohen Kommissare von 1949 bis 1955:

Mit ihnen unterzeichnete Bundeskanzler Konrad Adenauer am 22. November 1949 das Petersberger Abkommen. Außer aus dem Rat der Hohen Kommissare bestand die AHK noch aus den von den Kommissaren gebildeten Ausschüssen und Körperschaften sowie dem Generalsekretariat.

Die AHK wurde mit Inkrafttreten des Deutschlandvertrags am 5. Mai 1955 aufgelöst.

[Bearbeiten] Literatur

  • Harald Guldin: Die Bundesrepublik Deutschland auf dem Weg zur souveränen Gleichberechtigung, ISBN 3-631-43041-8.

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