Wingeshausen
| Wingeshausen
Stadt Bad Berleburg
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| Koordinaten: | 51° 4′ N, 8° 17′ O51.0697318.289794456Koordinaten: 51° 4′ 11″ N, 8° 17′ 23″ O |
| Höhe: | 456 m |
| Fläche: | 32,65 km² |
| Einwohner: | 1.819 (31. März 2011) |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1975 |
| Postleitzahl: | 57319 |
| Vorwahl: | 02759 |
Wingeshausen ist ein Ortsteil der Stadt Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung kam Wingeshausen am 1. Januar 1975 zu Bad Berleburg.[1]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Wingeshausen liegt im Nordwesten des Wittgensteiner Landes in einem Seitental der Eder am Fuße des Homberg mit einer Höhe von 630 m ü. NN.
[Bearbeiten] Nachbarorte
[Bearbeiten] Geschichte
Erste bekannte Siedlungsspuren führen über 2.000 Jahre in die Zeit der Kelten zurück. Eine Kirche wird für das Jahr 1099 erwähnt. Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung erfolgte aber erst im Jahr 1332. Der Ort in seiner mittelalterlichen Schreibweise Wenegiskusen stand im Zusammenhang mit einem Streit zweier Adliger aus Oberhundem. Für die Jahre 1494 und 1526 zeugen Urkunden des Berleburger Archivs, die verschiedene Güterverkäufe beinhalten. Im Jahr 1611 wird die Konzession zur Errichtung der Wingeshäuser Hütte erteilt. Die Schulzerei Wingeshausen wird 1773 erwähnt. Diese wird 1781 zur Schulzerei Aue-Wingeshausen erweitert und 1819 zum Schulzereibezirk mit den Gemeinden Aue und Wingeshausen genannt. Ab 1854 gehört der Ort zum Amt Berghausen, später zum Amt Berleburg. Haupterwerbszweige sind in der Köhlerei im Zusammenhang mit der Forstwirtschaft und der Landwirtschaft zu suchen.
[Bearbeiten] Einwohner
- 1624: 24 Häuser mit ca. 140 Einwohnern
- 1819: 75 Häuser mit 623 Einwohnern
- 1854: 87 Häuser mit 782 Einwohnern
- 1900: 686 Einwohner
[Bearbeiten] Gebäude
Sehenswert ist die unter Denkmalschutz stehende Evangelische Kirche, die früher der Hl. Maria geweiht war.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
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