Wolfgang-Paul-Vorlesung

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Die Wolfgang-Paul-Vorlesungen finden alle zwei bis drei Jahre an der Universität Bonn statt. Finanziert aus dem Nachlass des Bonner Nobelpreisträgers für Physik Wolfgang Paul und organisiert von der Alexander von Humboldt-Stiftung, werden hierzu Physiker von Weltrang eingeladen, die an ein oder zwei Tagen jeweils eine Gastvorlesung halten.

Bisherige Vorlesungen[Bearbeiten]

„Elastic Electron Scattering and the Size of the Proton“ und „Elastic Electron Scattering and the Structure of the Proton“
„Physics and Medicine at a New Frontier: Oncological Hadron Therapy“ und „Particle Colliders and the Nature of the Vacuum“
  • 18. Juni 1998: Steven Chu, Stanford University, Nobelpreisträger 1997:
„Laser cooling and trapping of atoms and bio-molecules“
„How the Universe began“ und „Precision Cosmology at the New Millennium“
„The Computational Power of Quantum Mechanics“
„Are diamonds for ever, or do protons decay? A tale of the unexpected“
„Nichtlokalität und Quantenkommunikation“
„Superfluid gases near absolute zero temperature“
„The search for a deeper understanding of our universe at the Large Hadron Collider: the world’s largest particle accelerator“
  • 11. -13. November 2013 Wolfgang Paul Symposium, anlässlich seines 100. Geburtstages fand dieses Symposium statt, in diesem Rahmen war am 13. November 2013 der Vortrag von David Wineland, NIST:
„Wolfgang Paul’s ion traps and the quest for quantum control”[1]

Stiftung und Organisation[Bearbeiten]

Wolfgang Paul stiftete mit einem Brief vom 18. November 1991 einen Teil seines Nachlasses, um sich für die Arbeitsbedingungen an der Universität Bonn zu bedanken. Die Vorlesungen, dabei primär die Aufenthaltskosten des Gastdozenten, werden aus den Zinsbeträgen bezahlt. Die Auswahl des Dozenten treffen der derzeitige Inhaber von Pauls Lehrstuhl, der Bonner Fachgruppenvorsitzende und der Physikgutachter der Humboldt-Stiftung. Die Vortragenden sind stets auch Träger von Humboldt-Forschungspreisen. Die Vorlesungen finden im Wolfgang-Paul-Hörsaal der Universität vor etwa 500 Zuhörern statt.

Als Vorbild nannte Paul die renommierten Vorlesungsreihen der Morris Loeb Lectures an der Harvard University, der Fermi Lectures an der University of Chicago und der van Vleck Lectures an der University of Minnesota.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 2013: Wolfgang Paul Symposium Physikalisches Institut der Universität Bönn, abgerufen 23. Dezember 2013