Wolfgang Weischet

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Wolfgang Weischet (* 12. Januar 1921 in Solingen-Ohligs; † 13. Januar 1998 in Freiburg) war ein bedeutender deutscher Meteorologe, Geograph und Klimatologe.

Nach dem Studium der Meteorologie und Geophysik in Berlin und Hamburg war Weischet 1942 einer der ersten Absolventen in der Meteorologie an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität, der heutigen Humboldt-Universität. Er promovierte 1948 bei Carl Troll in Bonn. Ab 1948 Assistent bei Herbert Louis in Köln, ab 1952 dann in München, bei dem er sich habilitierte. Von 1959 bis 1961 Leitung des Instituto de Geografía y Geología der Universidad Austral de Chile in Valdivia. 1961 folgte er einem Ruf an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wo er als Nachfolger von Nikolaus Creutzburg Direktor des Instituts für Physische Geographie wurde. 1966 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. 1974 Pionierarbeit in Untersuchungen zum Stadtklima von Freiburg.

1982 wurde Weischet zum Mitglied der Leopoldina berufen.

Noch heute ist seine Einführung in die allgemeine Klimatologie ein Standardwerk der Geographie.

Werke[Bearbeiten]

  • Chile – seine länderkundliche Individualität und Struktur. (1970)
  • Einführung in die allgemeine Klimatologie. (1977)
  • Die ökologische Benachteiligung der Tropen. (1977)
  • Die Grüne Revolution. Erfolge, Möglichkeiten und Grenzen in ökologischer Sicht. (1978)
  • Einführung in die allgemeine Klimatologie. 6. Auflage. (1995)
  • Regionale Klimatologie. Teil 1: Die Neue Welt: Amerika, Neuseeland, Australien. (1996) mit Wilfried Endlicher
  • Regionale Klimatologie. Teil 2: Die Alte Welt: Europa, Afrika, Asien. (2000) mit Wilfried Endlicher

Literatur[Bearbeiten]

  • Goßmann, Hermann: Wolfgang Weischet zum Gedenken. Freiburger Universitätsblätter 37. 1998. 139. S. 169-170
  • Endlicher, Wilfried: Wolfgang Weischet 1921–1998; Versuch einer Würdigung von Lebensweg und klimatologisch-ökologischem Werk. Petermanns geographische Mitteilungen 143. 1999. S. 228-233

Weblinks[Bearbeiten]