Yoshikawa Eiji

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Yoshikawa Eiji

Yoshikawa Eiji (jap. 吉川 英治, eigentlich Yoshikawa Hidetsugu (吉川 英次); * 11. August 1892 in der Präfektur Kanagawa; † 7. September 1962 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller, der im Westen vor allem durch sein Werk Musashi bekannt wurde. Der Roman wurde 1954 verfilmt (dt. Titel: Samurai)

Der Roman Taiko beschreibt die Epoche der japanischen Reichseinigung, die mit der am Anfang von Musashi dargestellten Schlacht von Sekigahara endet.

Er zählt zu den meistgelesenen Schriftstellern Japans. Für den Roman Shin Heike Monogatari erhielt er den Kikuchi-Kan-Preis. 1955 wurde er mit dem Asahi-Preis, 1960 mit dem japanischen Kulturorden und 1961 mit dem Mainichi-Kunstpreis ausgezeichnet. 1967 stiftete der Verlag Kōdansha den Yoshikawa-Eiji-Literaturpreis (吉川英治文学賞, Yoshikawa Eiji Bungakushō) und 1980 den Yoshikawa-Eiji-Nachwuchspreis für Literatur (吉川英治文学新人賞, Yoshikawa Eiji Bungaku Shinjinshō) zu seinen Ehren.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Naruto Hichō (鳴門秘帖), 1926
  • Miyamoto Musashi (宮本武蔵), dt. Musashi, 1936–1939
  • Shinsho Taikōki (新書太閤記), dt. Taiko, 1939–1941
  • Shin Heike Monogatari (新平家物語), 1951
  • Shihon Taiheiki (私本太平記), 1958–1961
  • Shinshū Tenmakyō (神州天馬侠), 1925–1928
Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Yoshikawa der Familienname, Eiji der Vorname.