Yönten Gyatsho

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Dieser Artikel behandelt den 4. Dalai Lama. Für den Abt des Jonang-Klosters, siehe Khetsün Yönten Gyatsho (tib. mkhas btsun yon tan rgya mtsho; 1260-1327); für den Abt des Klosters Sera, siehe Tongkhor Yönten Gyatsho (tib. stong 'khor yon tan rgya mtsho; 1557-1587).
Tibetische Bezeichnung
Tibetische Schrift:
ཡོན་ཏན་རྒྱ་མཚོ
Wylie-Transliteration:
yon tan rgya mtsho
Aussprache in IPA:
[jø̃tɛ̃ catsʰɔ]
Offizielle Transkription der VRCh:
Yoindain Gyaco
THDL-Transkription:
Yönten Gyatso
Andere Schreibweisen:
Yönten Gyatsho, Yonten Gyatsho, Yontan Gyatsho
Chinesische Bezeichnung
Traditionell:
雲丹嘉措
Vereinfacht:
云丹嘉措
Pinyin:
Yúndān Jiācuò
Yonten Gyatsho

Yönten Gyatsho (geboren 1589 im Rechten Tumed-Banner, Stadt Baotou, Innere Mongolei[1], gestorben 1617 im Kloster Drepung, Stadt Lhasa, Tibet) war der vierte Dalai Lama und als Nachkomme aus einem einflussreichen mongolischen Fürstenhaus (sein Urgroßvater war Altan Khan) der einzige Nicht-Tibeter unter den Dalai Lamas.

Leben[Bearbeiten]

Zwischen Yönten Gyatsho und Penchen Lama Lobsang Chökyi Gyeltshen in Trashilhünpo begann die Tradition der gegenseitigen religiösen Unterweisung. Das amtierende Oberhaupt der Gelugpa, Ganden Thripa, schlug Yönten Gyatsho vor, sich nach Trashilhünpo zu begeben und sich von dem damals in ganz Tibet bekannten Gelehrten unterweisen zu lassen. Schließlich nahm ihm Penchen Lobsang Chökyi Gyeltshen die Mönchsgelübde ab.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 过往千年事 包头觅遗踪. 北京九三学社, 22. Dezember 2010, abgerufen am 14. Dezember 2014 (chinesisch).