Radio TOP FM

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Radio TOP FM
Senderlogo
Hörfunksender (privat)
Programmtyp Musiksender
Empfang analog terrestrisch, Kabel, Webradio
Empfangsgebiet Großraum München-Augsburg (UKW)
Sendestart 12. Dezember 2005
Geschäftsführer Hans Kuchenreuther
Programmchef Markus Pürzer
Liste von Hörfunksendern

Radio TOP FM ist ein Radiosender der Amperwelle GmbH mit Sitz in Fürstenfeldbruck.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radio TOP FM ging aus dem Sender Radio FFB 106,4 hervor, der am 19. Mai 1990 seinen Sendebetrieb aufnahm.[1] Am 9. Oktober 2002 schrieb die BLM ein Drittel der Sendezeit aus.[2] Den Zuschlag bekam die Imcom Immobilien und Medien GmbH & Co. KG, entsprechend genehmigte die BLM die Änderung der Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse.[3] Die Imcom Immobilien und Medien GmbH & Co. KG erhielt durch seine Beteiligung ein Abstimmungsrecht in Programmfragen. Im Zuge dessen wurde der Sender im weiteren Verlauf umstrukturiert und in 106.4 TOP FM umbenannt. Einen überregionalen Bekanntheitsgrad erlangte der Sender im Zusammenhang mit der Vergabe der Presseplätze im NSU-Prozess. Im Oktober 2017 kamen mit den Landkreisen Ebersberg, Freising und Erding ein neues Teilsendegebiet und neue Frequenzen dazu. Seitdem läuft das Programm unter dem Namen "Radio TOP FM".

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radio TOP FM ist ein Radiosender für die Landkreise Fürstenfeldbruck, München, Dachau, Landsberg, Starnberg, Erding, Freising und Ebersberg. Der Sender bietet musikalisch eine Mischung aus Poprock und Rock der 1970er bis 2000er Jahre. Inhaltlich versteht sich der Sender als ‚Infotainment-Anbieter‘. Immer zur vollen Stunde berichten die „TOP FM Lokalreporter“ Nachrichten aus den Landkreisen. Die TOP FM-Morgenshow „Die Pürzers am Morgen“ bietet eine Mischung aus Unterhaltung und Musik.

Die technische Reichweite liegt bei etwa 3,0 Millionen Hörern, über zwei Millionen Hörer empfangen den Sender über Kabel.

Moderatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Morgens: "Die Pürzers am Morgen – Bayerns einzige Radiofamilie" mit Markus Pürzer und Katharina Strodtkötter und Sohn Ben (5 bis 10 Uhr)

Vormittags: Der "Mehr Musik Arbeitstag" mit Chris (10 bis 15 Uhr)

Nachmittags: Der "Mehr Musik-Feierabend" mit Carsten (15 bis 20 Uhr)

Abends: Der mehr Musik Abend

Wochenende: Dominic Wimmer, Thomas Stupica, Roland Stingl, Alexander Heintz, Falko Branner, Christian Augustin, Christian Lang und andere.

Zu den ehemaligen Moderatoren, die vor der Umbenennung in TOP FM oft zu hören waren, gehören u. a. Rico Dank, Bernd Knopp, Claudia Straub, Matthias Werdich und Peter Niedner.

Nachrichtensprecher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sebastian Pilous, Lennart Wenner, Robert Sterner

Empfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu empfangen ist TOP FM über folgende UKW-Frequenzen:

Freq.
in MHz
Senderstandort ERP
in kW
87,9 Erding (Inhofer Berg) 0,1
88,8 Isen 0,5
89,8 Landsberg am Lech (Pößing) 0,2
93,0 Kirchseeon 0,63
95,0 Freising (Thalhausener Forst) 0,1
96,6 Starnberg (Buchhof) 0,32
99,4 Moosinning 0,5
106,4 Fürstenfeldbruck (Schöngeising) 5

Seit 1. Oktober 2017 nutzt der Sender fünf ehemals von Radio Hitwelle und Rockantenne bediente Senderstandorte nördlich und östlich von München in Erding, Freising, Ebersberg, Moosinning und Isen.[4][5] Außerdem ist der Sender im Digitalen Kabel sowie über DAB+ (Kanal 11C im Gleichwellennetz Ismaning und München) zu empfangen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BLM Anbieterverzeichnis
  2. Teilausschreibung der BLM vom 19. Oktober 2002
  3. Pressemitteilung der BLM vom 27. März 2003
  4. Top FM statt Rock Antenne. In: sueddeutsche.de. 28. September 2017, abgerufen am 28. Juli 2018.
  5. http://mobil.top-fm.de/regional/top-aktuell/top-fm-auch-in-erding-freising-und-ebersberg_18626.html