178. Panzer-Division (Wehrmacht)

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Division Nr. 178
Division Nr. 178 (mot.)
Panzer-Division Nr. 178
Aktiv 15. Dezember 1940 bis Dezember 1944
Land Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Heer
Truppengattung Infanterie, Panzertruppe
Typ Infanterie-Division, Panzer-Division
Grobgliederung Gliederung
Garnison Liegnitz

Die 178. Panzer-Division war ein militärischer Großverband der Wehrmacht.

Divisionsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Division Nr. 178 wurde im Dezember 1940 in Liegnitz im Wehrkreis VIII aufgestellt und diente als Stab von Ersatzeinheiten, die in Schlesien stationiert waren. Im April 1942 erfolgte die Motorisierung und Umbenennung in Division Nr. 178 (mot.).

Am 5. April 1943 erfolgte die Umgliederung zur Panzer-Division Nr. 178. Nach Abgabe der Panzergrenadier-Einheiten an die Panzer-Division Tatra wurde die 178. Panzer-Division im Dezember 1944 aufgelöst. Lediglich der Stab des Grenadier-Ausbildungs-Regiments 128 verblieb in Schlesien.[1]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gliederung der Division Nr. 178[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Panzer-Abteilung 15[2]
  • Schützen-Ersatz Regiment 85[3]
  • Infanterie-Ersatz Bataillon 30[4]
  • Infanterie-Ersatz Bataillon 51[4]
  • Artillerie-Ersatz Abteilung 116 (mot.)

Gliederung der 178. Panzer-Division (April 1943)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Panzer-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 15[5]
  • Panzergrenadier-Ausbildungs-Regiment 85[5]
Panzergrenadier-Ausbildungs-Bataillon 13[5]
Panzergrenadier-Ausbildungs-Bataillon 110[5]
  • Grenadier-Ausbildungs-Regiment (mot.) 8[5]
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 30[5]
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 51[5]
  • Panzeraufklärungs-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 55[5]
  • Panzerjäger-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 8[5][6]
  • Artillerie-Abteilung 178[6]
  • Pionier-Abteilung 178
  • Sturmpionier-Abteilung 178[6]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. 2. Auflage. Band 7. Die Landstreitkräfte 131–200. Biblio-Verlag, Bissendorf 1979, ISBN 3-7648-1173-0.
  • Rolf Stoves: Die gepanzerten und motorisierten deutschen Großverbände 1935–1945. Ed. Dörfler im Nebel-Verlag, Eggolsheim 2003, ISBN 3-89555-102-3.
  • Samuel W. Mitcham: The Panzer Legions: A Guide to the German Army Tank Divisions of World War II and Their Commanders. Stackpole Books, 2007, ISBN 978-0-8117-3353-3 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Organizational History of the German Armored Forces 1939 – 1945. 178th Panzer Division. Abgerufen am 16. September 2011 (PDF, 290kb, englisch).
  2. stationiert in Sagan
  3. stationiert in Liegnitz
  4. a b stationiert in Görlitz
  5. a b c d e f g h i Rolf Stoves: Die gepanzerten und motorisierten deutschen Großverbände 1935–1945. Ed. Dörfler im Nebel-Verlag, Eggolsheim 2003, ISBN 3-89555-102-3.
  6. a b c im Juni 1944 bei Orscha vernichtet