Heumilch

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Gütesiegel der AMA, das für Heumilch-Produkte vergeben wird
Heumilch g.t.S. nach EU-Qualitäts­regelung

Die Lebensmittelmarke Heumilch, wie sie in Österreich verwendet wird, wird in Form eines Gütesiegels von der Agrarmarkt Austria (AMA) vergeben und ist eine garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S.) in Österreich. Die ARGE Heumilch Österreich ist der Dachverband der Verbände zur Förderung der Heuwirtschaft, die ihrerseits die Produzenten organisieren. Der Standard beruht auf der Herstellung silagefreier Milch, umfasst aber auch Gentechnikfreiheit, Aspekte der biologischen Landwirtschaft und artgerechten Tierhaltung sowie Anliegen der Kulturlandschaftspflege und des Erhalts von traditionellen Arbeitsweisen und Produkten als Kulturgut. Er ist für Kuhmilch wie auch Ziegenmilch und Schafmilch definiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis in das mittlere 20. Jahrhundert war sommerliche Weide/Frischgras- und winterliche Heufütterung im Alpenraum die allgemein übliche Viehwirtschaftsform. Mit dem Aufkommen der logistisch viel effizienteren Silage-Wirtschaft wurde das Heumachen weitgehend aufgegeben. Die Heufütterung hielt sich hauptsächlich für die Produktion von Emmentaler als industriellem Reibkäse, weil dabei die Gefahr für Clostridien geringer war,[1] sowie für Zulieferer vereinzelter regionaler Molkereispezialitäten. Dadurch hatte die Heuwirtschaft bis in die 1980er den Ruf einer überkommenen, aufwändigen und schlecht bezahlten Arbeitsweise. Verzichteten 1970 noch 80 Prozent der heimischen Landwirte auf Silofutter, so waren es um 2010 nur mehr 15 Prozent.[2]

Nach dem EU-Beitritt Österreichs wurde aber seitens der Politik erkannt, dass die kleinstrukturierte österreichische Landwirtschaft im europäischen Konkurrenzkampf nur durch Qualitätsprodukte konkurrenzfähig ist, und das Österreichische Landwirtschaftsministerium der Regierung Schüssel unter Wilhelm Molterer begann ab 2000 ein umfangreiches Programm zur Ökologisierung der Landwirtschaft (Bio-Aktionsprogramme).[3] Für regionale Produkte wurde „silofreie“ oder „hartkäsetaugliche“ Milch zunehmend wieder zu einer marktrelevanten Produktsparte. Außerdem wurde das Heumachen sowohl als Kulturgut wie auch als Maßnahme des Landschafts- und Naturschutzes erkannt (Alpenkonvention, 1991).[4]

Ab 2009 begann eine Marketing-Offensive der Arbeitsgemeinschaft Heumilch,[1] die der Heuwirtschaft wieder zu einem positiven Image im Kontext der Regionalisierung wie auch Ökologisierung und der Gentechnikfreiheit (Volksbegehren 1997) verhelfen sollte. Diese Kampagne stellte sich als besonders erfolgreich heraus. Mitte der 2010er werden etwa 10 % der gesamten Milch- und Milchproduktemenge in Österreich nach den Heumilch-Kriterien hergestellt.

ARGE Heumilch Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Österreichische Arbeitsgemeinschaft der Heumilchbauern, der Verarbeiter und der Vermarkter von Heumilch
(ARGE Heumilch Österreich)
Zweck Förderung der Heuwirtschaft und der Marke Heumilch
Sitz Innsbruck, SOHO II (Grabenweg 68 )
Gründung 14. April 2004[5]
Vorstand Karl Neuhofer (Obmann)
Mitglieder 4 Landesverbände (ARGE Heumilch Salzburg–Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Vorarlberg)[5]
Website www.heumilch.at

Im Februar 2003[6] gründete sich in Vorarlberg eine Arbeitsgemeinschaft Milch (ARGE Milch) unter Ägide der Landeslandwirtschaftskammer, die eine bessere Zusammenarbeit der Milchproduzenten und der für Vorarlberg wichtigen Käseproduktion fördern sollte. Im September 2003 folgte die ARGE Heumilch Tirol,[7] Oktober 2003 schlossen sich auch in den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich Bauern und Verarbeiter in der ARGE Heumilch Salzburg–Oberösterreich zusammen.[8] Gemeinsam mit der Obersteierischen Molkerei (ARGE Heumilch Steiermark)[9] wurde am 14. April 2004 die gesamtösterreichische ARGE Heumilch in Innsbruck gegründet.[5]

Damit wurde auch ein Markensiegel Heumilch registriert.[10]

Die Organisation wurde auch vom Landwirtschaftsministerium unterstützt.[3] Hier entsprach es der Maßnahme Extensive Grünlandbewirtschaftung im traditionellen Gebiet des ÖPUL-Programms (Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft). Die Maßnahme Verzicht auf Silage wurde auch speziell in das überarbeitete ÖPUL-Programm 2007 aufgenommen.[11]

Im Jahr 2015 waren in der Organisation um die 8.000 Landwirte und über 60 Verarbeiter (Molkereien, Käsereien, Sennereien) vertreten.[5]

Resonanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Programm hat international Aufsehen erregt. Ende 2010 wurden die Marketingaktivitäten der ARGE Heumilch von der International Dairy Federation (IDF) in Auckland, Neuseeland, zur weltweit besten Milchwerbekampagne des Jahres 2010 gekürt. 2011 wurde die Kommunikation der ARGE Heumilch mit dem Staatspreis für Marketing ausgezeichnet, außerdem gewann die ARGE für ihre Kampagne den Staatspreis für Public Relations in der Kategorie „Produkt- & Service-PR“. 2012 wurde der Gold-EFFIE der International Advertising Association (IAA) in der Kategorie Konsumgüter Food/Beverages für besondere Werbeeffizienz und –kreativität an die ARGE vergeben; 2015 folgte nochmals ein Bronze-EFFIE.[12]

Die Marke wurde 2012 bei der EU für den Eintrag als garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S.) nach Verordnung (EWG) Nr. 1848/1993 angemeldet.[13]

Internationale Anerkennung findet diese Wirtschaftsweise auch dadurch, dass die Heumilch-Region Großes Walsertal von der UNESCO als Biosphärenpark anerkannt wird.[14][15] Ebenso wurde die Dreistufenwirtschaft im Bregenzerwald 2011 in das nationale UNESCO-Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen,[16] die Dreistufenwirtschaft ist die in Westösterreich übliche Form der kombinierten Heu-/Pastoralwirtschaft. Beide Regionen nehmen intensiv am Programm Teil.

Die Verwendung des Werbespruchs „Heumilch – die reinste Milch“ stößt seit Jahren bereits bei den silageverfütternden Bauern auf Widerstand,[2] und wurde nach einer Klage durch den Getränkehersteller Fritz Egger der ARGE Heumilch 2013 vom Landesgericht Salzburg per einstweiliger Verfügung untersagt. Die ARGE hatte Revision angekündigt.[17]

Bis 2012 konnten alle großen Handelsketten Österreichs, Rewe, Spar, Lidl und Hofer (Aldi), gewonnen werden, Heumilchprodukte ins Sortiment zu nehmen.[1]

Inzwischen wird im bayerischen Landkreis Oberallgäu[18] und im schweizerischen Kanton St. Gallen[19] mit der Marke gearbeitet und auch eine Einführung des Programms staatlicherseits etwa in Baden-Württemberg diskutiert.[20]

Eine Untersuchung 2015 ergab, dass der Bekanntheitsgrad in Österreich bei 90 Prozent liegt.[12]

Ziele der ARGE Heumilch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ARGE Heumilch setzt sich folgende Ziele:[21]

  • Erhaltung der Heuwirtschaft und der Heumilch als Premiumprodukt und Chance für die Zukunft
  • Nützen der Marktchancen
  • Absicherung der Wertschöpfung bei den Heumilchkäsen
  • Erhaltung der Heumilchkäsereien für den ländlichen Raum

Die Ziele entsprechen den Artikeln 10 und 11 des Protokoll Berglandwirtschaft der Alpenkonvention.[4]

Dabei dienen die österreichische und die Landes-ARGEs als Plattform zum Austausch von Informationen und für gemeinsame Projekte und Werbung, der Entwicklung gemeinsamer Strategien, und der Interessensvertretung.[22] Im Mittelpunkt der operativen Tätigkeiten der ARGE stehen Marketingaktivitäten in Österreich und internationalen Märkten wie Deutschland.

Heumilch-Regulativ[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Heumilch-Regulativ der ARGE Heumilch[23] sind die Vorschriften zur Erzeugung zusammengefasst. Die Einhaltung dieses Regulativs wird laut ARGE von unabhängigen, staatlich akkreditierten Stellen kontrolliert, von der Agrarmarkt Austria (AMA) im Rahmen des AMA-Gütesiegels überwacht.[24]

  • Die Heumilch-Bauern verpflichten sich, die Kriterien der ÖPUL-Maßnahme Silageverzicht einzuhalten. Im Regulativ wird aufgelistet, welche Futtermittel in der Heumilch-Wirtschaft erlaubt und welche verboten sind: So darf weder Silofutter noch Feuchtheu oder Gärheu verfüttert werden. Auch die Verfütterung von Futtermitteln tierischen Ursprungs sowie von bedenklichen, industriellen Nebenprodukten ist verboten. Erlaubt ist Ergänzungsfutter (wie Mais, Getreide, Rüben usw.), sofern der Raufutteranteil in der Jahresration bei 75 % bleibt. Bei Fütterungsumstellung bestehen temporäre Lieferverbote.
  • Weiters gibt es klar festgelegte Düngebegrenzungen. Weder Klärschlamm noch Kompost aus kommunalen Aufbereitungsanlagen dürfen auf die Felder und Wiesen gebracht werden. Zwischen der Ausbringung des Düngers und der Nutzung der Futterflächen müssen mindestens drei Wochen vergehen. Der Einsatz chemischer Hilfsstoffe (Pflanzenschutzmittel, Sprühmitteln zur Fliegenbekämpfung, Euterdesinfektionsmittel) ist beschränkt.
  • Augenmerk liegt auch auf der Tierhaltung selbst, Einhaltung der AMA-Gütesiegel Richtlinie Haltung von Kühen zur Milch- und Fleischgewinnung bzw. Schaf- und Ziegenhaltung wird ebenfalls gefordert.
  • Darüber hinaus wird u. a auch die Zahl des Viehbesatzes geregelt, der Erhalt von Grünlandflächen sowie die Bewirtschaftung von Biodiversitätsflächen vorgeschrieben, um die Artenvielfalt der Pflanzen auf den landwirtschaftlichen Flächen zu fördern.
  • Ein weiterer Eckpfeiler des Regulativs ist die Gentechnikfreiheit (laut Österreichisches Lebensmittelbuch: Richtlinie zur Definition der „Gentechnikfreien Produktion“ von Lebensmitteln und deren Kennzeichnung)

Heumilch ist nicht zwingend Biomilch, der Anteil der Bio-Heumilch (laut EU-Bioverordnung 834/2007) an der Gesamtmenge der Marke beträgt etwa ein Viertel[25] (der Biomilchanteil in Österreich liegt bei um die 15 %). Heumilch darf dann als Alm-/Alpmilch bezeichnet werden, wenn auch die Kriterien der ÖPUL-Maßnahme Alpung und Behirtung eingehalten werden.[26]

Entgegen einer Aussage der damaligen deutschen Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Ilse Aigner in einer Fernsehsendung 2013 ist Heumilch nicht laktosefrei.[27]

Garantiert traditionelle Spezialität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heumilch, auch in den anderssprachigen Bezeichnungen englisch Haymilk, italienisch Latte fieno, französisch Lait de foin, spanisch Leche de heno, ist für die Qualitätsregelung Garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S.) nach Verordnung (EWG) Nr. 1848/1993 und Nr. 1151/2012 gemeldet (eingereicht August 2012, veröffentlicht September 2014).[28] und im Februar 2016 genehmigt.[29]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 wurden etwa 41.000 Produkttonnen abgesetzt, davon in der weißen Palette (wie Trinkmilch, Naturjoghurt usw.) 36.000 t, und 4.500 t Käse.[25][30] Allein in diesem Jahr konnte die Produktion um 35 % gesteigert werden.[1] Der Anteil an der Gesamtproduktion im Milchsektor lag bei etwa 11 %,[30] bei knapp 40 % in Tirol und Vorarlberg, bei um die 25 % in Salzburg, aber nur 5 % in der Steiermark und 2,5 % in Oberösterreich.[31] Die 8.000 Heumilch-Bauern stellen aber 40 % der insgesamt etwa 20.000 Milcherzeuger in Österreich, was zeigt, dass die Marke primär im für den österreichischen Alpenraum typischen kleinbäuerlichen Sektor vertreten ist.

Am Endverbrauchermarkt hat sich die Marke ab 2010 in Österreich sukzessive etabliert und Marktanteile gewinnen können, Untersuchungen zufolge insbesondere gegenüber Bioprodukten und sonstigen regionalen Marken.[32] Hauptmärkte sind im Inland, zunehmend aber auch Deutschland, wo das Marketing in den letzten Jahren forciert wurde,[2] und Italien im Käseexport.

Marktpreise, Finanzierung und Förderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das staatliche, aus EU-Mitteln kofinanzierte Österreichische Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL) fördert im Rahmen gesonderter Maßnahmen neben der Produktion von Biomilch sowie von Alm-/Alpmilch auch den Silageverzicht.[33][34] Von dieser Förderung profitieren auch die der ARGE Heumilch angeschlossenen Produzenten.[10][30] Mit der Förderungsabwicklung ist die Agrarmarkt Austria (AMA) betraut.

Die flächenbezogenen Silofrei-Prämien im ÖPUL betragen in den letzten Jahren 130–170 € pro Hektar.[35][36] Der Zuschlag für Heumilch betrug 2008 durchschnittlich 2,2 Cent/kg,[30] und reichte je nach Region von 2 bis 7 Cent/kg.[2] Im Preisniveau lagen die Produkte mit dem Heumilch-Siegel 2010 gleich mit Produkten aus Silomilch, hier konnte noch keine höhere Wertschöpfung aus Qualitätsimage erzielt werden.[2] 2012 erreichte er etwa 3,2 Cent/kg Milch.[30] Für Bioheumilch wurden 2012 Zuschläge zwischen 4,5 und 5 Cent/kg bezahlt.[35] Insgesamt belief sich die Förderungssumme 2012 auf 10 Mio. Euro (2008: 5 Mio. EUR).[30] Nachdem 2015 seitens der EU der Milchmarkt freigegeben wurde und die Milchkontingente abgeschafft, fiel auch in Österreich der Milchpreis auf um die 30 Cent/kg,[37] die Biomilch hingegen konnte sich bei etwa 45 Cent/kg halten, die Heumilch bei 50 Cent/kg, die Bioheumilch bei bis zu 55 Cent/kg, besonders aufgrund der stabilen Vermarktung in Österreich und der hohen Nachfrage aus Deutschland.[38]

Von den Produzenten gehen 0,2 Cent/kg als Werbebeitrag an die Arge Heumilch. Diese hat ein Werbebudget von 3 Millionen Euro pro Jahr, 600.000 Euro von den Bauern, der Rest von Vermarktern, der AMA, und von EU, Bund und Ländern.[2]

Heumilchkäse: Reglementierte Produkte und Regionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Trinkmilch werden unter der Marke Heumilch diverse Käsesorten vertrieben. Im Register der Traditionellen Lebensmittel des Lebensministeriums gelistet und teils Leitprodukt der entsprechenden Genussregion sind:

Damit sind ein Viertel aller (bis 2014) registrierten 22 Käsesorten explizite Heumilchprodukte. Mit dem Eintrag im Register ist das Wissen um die Herstellung international geschütztes geistiges Eigentum der Allgemeinheit. Die Genussregionen spielen inzwischen eine zentrale Rolle in der Vermarktung der nach ÖPUL-Program gewonnen Produkte.

Fünf österreichische Käse tragen die EU-Herkunftsbezeichnung geschützter Ursprung: Tiroler Bergkäse g.U., Tiroler Almkäse/Tiroler Alpkäse g.U., Tiroler Graukäse g.U., Vorarlberger Bergkäse g.U., Vorarlberger Alpkäse g.U. Diese Spezialsorten sind nur aus silofreier Milch herzustellen,[44] und werden heute von den berechtigten Käsereien auch im Rahmen der ARGE Heumilch produziert (der Erhalt dieser Marken war mit der Gründungsanlass der Heumilch-ARGEs in Tirol und Vorarlberg).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Heumilch: Vom Ladenhüter zum Trendsetter. In: Rind, Ausgabe 06/2012 (online, topagrar.com).
  2. a b c d e f Heumilch – ein Marketingschmäh? In: Wiener Zeitung, 1. Oktober 2010.
  3. a b Vergl. Ökosoziales Forum Österreich, HBFLA Raumberg-Gumpenstein: Wintertagung 2005 für Grünland- und Viehwirtschaft 17. und 18. Februar 2005, Aigen/Ennstal, Tagungsbericht; Beiträge Wolfgang Ginzinger: Heumilch und Heukäse von der Produktion bis zum Verkauf, S. 16 f; Karl Neuhofer: Heumilch und Heumilchkäse – Von der Produktion bis zum Verkauf, S. 17 f (Kurzfassung pdf, raumberg-gumpenstein.at).
  4. a b Protokoll zur Durchführung der Alpenkonvention von 1991 im Bereich Berglandwirtschaft – Protokoll „Berglandwirtschaft“ StF: BGBl. III Nr. 231/2002 (i.d.g.F. online, ris.bka); insb. Art. 10 Standortgemäße Viehhaltung und genetische Vielfalt und Art. 11 Vermarktung der Alpenkonvention Protokoll Berglandwirtschaft (P2).
  5. a b c d Die ARGE Heumilch, heumilch.at
  6. ARGE Heumilch Vorarlberg, vorarlbergkaese.at;
    ARGE Milch Vorarlberg, heumilch.at
  7. Impressum der ARGE Heumilch Tirol, tirolkaese.at;
    ARGE Heumilch Tirol, heumilch.at
  8. Der Verein ARGE Heumilch Salzburg-Oberösterreich, salzburg-oberoestkaese.at;
    ARGE Heumilch Salzburg-Oberösterreich, heumilch.at
  9. Impressum ARGE Heumilch Steiermark, steiermarkkaese.at;
    ARGE Heumilch Steiermark, heumilch.at
  10. a b Siegfried Pöchtrager: Qualitätsmanagement in der Agrar- und Ernährungswirtschaft – Institutionen, Strukturen und entscheidungsrelevante Faktoren. Springer DE, 2011, ISBN 978-3-7091-0726-3, S. 105 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  11. Agrar-Umweltprogramm ÖPUL. Lebensministerium (Hrsg.): landnet.at
  12. a b ARGE Heumilch mit Bronze-Effie ausgezeichnet. wirtschaftszeit.at, 30. Oktober 2015.
  13. Heumilch, Dossier Number: AT/TSG/0007/01035, 27. August 2012. Eintrag in der DOOR-Datenbank, Europäische Kommission → Landwirtschaft und ländliche Entwicklung → Qualitätspolitik.
  14. Wiesenvielfalt im Tal, grosseswalsertal.at.
  15. Genuss Region, Biosphärenpark Großwalsertal, abgerufen am 26. August 2013
  16. Dreistufenlandwirtschaft im Bregenzerwald. Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich, nationalagentur.unesco.at
  17. Heumilch darf nicht mit reinster Milch werben. In: Der Standard, 28. Jänner 2013.
  18. Westallgäuer/Allgäuer Käsestraße; vgl. Dirk Ambrosch: Heumilch als Chance für Bauern in schwierigen Zeiten zu bestehen. In: das allgäu online vom 26. März 2012. all-in.de
  19. Nassen/Neckertal, Heumilch (2010) – Schweizer Marke (Wortmarke) für Klasse 05 von Biomilchpool GmbH c/o Peter Rutz – Markenregister: IGE, tmdb.de
  20. vgl. Antrag und Stellungnahme des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Unterstützung der Heumilcherzeugung in Baden-Württemberg (PDF; 184 kB) Drucksache 15 / 2827, 19. Dezember 2012 (landtag-bw.de).
  21. Ziele der ARGE Heumilch. heumilch.at
  22. Aufgaben der ARGE Heumilch. heumilch.at
  23. Heumilch-Regulativ. Vorschriften für silofreie Milch. (PDF; 293 kB) heumilch.at, Fassung Jänner 2013
  24. AMA-Gütesiegel-Richtlinie (AMA-Produktionsbestimmungen): Haltung von Kühen. (PDF) Version 2015, Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH, 2014, 2. Modul „Heumilch“, S. 27 ff. (ama-marketing.at, abgerufen 7. Januar 2016).
  25. a b Marktbericht der AgrarMarkt Austria für den Bereich Milch und Milchprodukte. 11. Ausgabe, 2013, I Marktübersicht: Heumilchprodukte im Vorjahr weiter begehrt, S. 3 (ama.at [PDF]).
  26. Alpung und Behirtung. (PDF; 34 kB) alpwirtschaft.com
  27. Sebastian Beck: Heumilch für Herrn Stoiber, SZ, 8. August 2013;
    Auftritt von Ilse Aigner bei Markus Lanz vom 17. Juli 2013.
  28. AT/TSG/0007/01035. Datenbank DOOR, Europäische Kommission > Landwirtschaft und ländliche Entwicklung > Landwirtschaft und Ernährung , abgerufen 6. Jänner 2015.
  29. Heumilch nun geschützte Marke auf ORF Tirol vom 2. März 2016 abgerufen am 2. März 2016
  30. a b c d e f Daten & Fakten der AgrarMarkt Austria für den Bereich Milch und Milchprodukte: Biomilch und Heumilch Österreich (PDF) AMA, Stand: 23. März 2015 (Link evtl. nur temporär verfügbar 2016) – Angaben nur für jene Mengen, für die auch ein Bio- bzw. Heumilchzuschlag an die Landwirte bezahlt wird.
  31. Daten & Fakten, AMA 2013, Tabelle Heumilchanlieferung in Österreich Übersicht 2012 (nach Ländern), S. 10
  32. Heumilch bei Billa – wer gewinnt? wer verliert? netzwerk-land.at
  33. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft: ÖPUL-Übersicht
  34. Milchwirtschaft auf Österreichs Almen. (PDF; 4,54 MB) lebensministerium.at
  35. a b Wirtschaftliche Potenziale der Heumilch. Landwirtschaftskammer Kärnten, 12. April 2012
  36. Angabe in Antrag und Stellungnahme, Baden-Württemberg, 15/2827, 2012, Zu I. 4. S. 4.
  37. Das Milchpreis-Tief sorgt weiter für Aufregung. In: Salzburger Nachrichten. 31. August 2015 (Artikelarchiv).
  38. Deutsche Molkereien saugen österreichische Bio-Milch ab. In: Oberösterreichische Nachrichten online, nachrichten.at, 7. Oktober 2015.
  39. Alpbachtaler Heumilchkäse. Eintrag Nr. 63 im Register der Traditionellen Lebensmittel des österreichischen Lebensministeriums.
    Alpbachtaler Heumilchkäse beim Verein Genuss Region Österreich.
  40. Flachgauer Heumilchkäse. Eintrag Nr. 59 im Register der Traditionellen Lebensmittel des österreichischen Lebensministeriums.
    Flachgauer Heumilchkäse beim Verein Genuss Region Österreich.
  41. Jagdberger Heumilchkäse. Eintrag Nr. 61 im Register der Traditionellen Lebensmittel des österreichischen Lebensministeriums.
    Jagdberger Heumilchkäse beim Verein Genuss Region Österreich.
  42. Kaiserwinkl Heumilchkäse. Eintrag Nr. 48 im Register der Traditionellen Lebensmittel des österreichischen Lebensministeriums.
  43. Zillertaler Heumilchkäse. Eintrag Nr. 62 im Register der Traditionellen Lebensmittel des österreichischen Lebensministeriums.
  44. als Beispiel: „In particular: only holdings with extensive grassland farming – without silage production and feeding – are approved for milk supply, that is only milk from that type of holding may be used in the production of Vorarlberger Bergkäse“. Specification (e) method of production, Annex I Council Regulation (EEC) No 2081/92, National application No: 1192-GR/95, EC No: G/AT/01454/95/0703; EN/06/97/15730000.WOO (EN) jaf – amtliches Dokument der Registrierung als „geschützter Ursprung“ (pdf, ec.europa.eu)