Absatzplanung

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Die Absatzplanung ist ein Teil der Planungsprozesse in einem Wirtschaftsunternehmen. Sie umfasst die Prognose der Marktnachfrage nach einem Produkt sowie die Erstellung eines Absatzplans, welcher Teil des Marketingplans ist. Er ist das Ergebnis der Absatzplanung und dient der Koordinierung von Produktbewegungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Vorteil der Absatzplanung ist, dass sie eine Berücksichtigung der zahlreichen verschiedenen Kausalfaktoren erlaubt, die den Bedarf beeinflussen.[1]

Ursprünglich verstand man unter Absatzplanung nur bestimmte Maßnahmen wie Preisänderungen oder Werbung sowie die Schätzung des nötigen Budgets und Verkaufswirkungen.[2]

Notwendigkeit der Absatzplanung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die für den Markt bedarfsgerechte Entwicklung und Produktion von Produkten und somit die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens basieren darauf, dass im produzierenden Unternehmen eine Vorstellung davon besteht, wie sich der Bedarf nach einem Produkt künftig entwickeln wird. Diese Annahmen und der begründete Weg zu ihnen sind Teil der Absatzplanung und müssen durch das Unternehmen getroffen werden. Dies geschieht, bevor alle weiteren Schritte der betrieblichen Planung für das jeweilige Produkt getätigt werden. Die Absatzplanung ist somit Grundlage für eine jede betriebliche Fertigung.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz Böcker: Marketing, 5. Auflage, 1994, S. 10.
  2. Richard Köhler: Beiträge zum Marketing-Management, 3. Auflage, 1993, S. 5.
  3. Erich Gutenberg: Absatzplanung in der Praxis, Springer-Verlag, 2013, S. 209. (online).