Adam Keel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Adam Dario Keel)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Adam Dario Keel (* 16. November 1924[1] in Lugano; † 21. Mai 2018 in Rebstein [2], Schweiz) war ein figürlicher Maler, Papierschneider und Plastiker.

Adam Keel war Autodidakt und wird der Kunstrichtung Outsider Art zugerechnet. Er favorisierte in den 1950er und 1960er Jahren Pastell- und Temperatechniken, in den 1970ern die moderne, realistische Bleistiftzeichnung und entwickelte in den 1980er und 1990er Jahren einen avantgardistischen Zugang zum Scherenschnitt, der in der Fachwelt grosse Beachtung fand. Die grafische Entschiedenheit des Papierschnitts übertrug Adam Keel seit den 1990er Jahren auf Zeichnungen. Adam Keel hat neben der bildnerischen Kunst Objekte aus Holz und Metall gestaltet.

Adam Keel war ein Sohn des expressionistischen Malers Carl Eugen Keel und von Emma Keel-Schär. 1961 heiratete er die Textilkünstlerin und -pädagogin Ria Keel-Traber, mit der er zwei Söhne hatte. Er lebte in Rebstein im St. Galler Rheintal.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1958 erste Ausstellung in der St. Galler Galerie Gotthard
  • 1995 Ausstellung im Kulturzentrum Ziegelhütte in Appenzell
  • 1999 Ausstellung in der Galerie «Raum für Kunst», Altstätten
  • 2000 Ausstellung in der Galerie «Raum für Kunst», Altstätten
  • 2001 Galerie «Das Geschäft», Wien (betrieben von der Galeristin und Künstlerin Hil de Gard)
  • 2002 Ausstellung im Museum im Lagerhaus, St. Gallen.[3] Werke von Keel befinden sich auch in der ständigen Kollektion des Museums.[4]
  • 2005 Ausstellung in der Galerie Kunsthäuschen in Herrliberg[5]
  • 2005 Galerie «Das Geschäft», Wien
  • 2006 2x40 Jahre Adam Keel in Rebstein
  • 2006 Schnee, Schnee, Schneebilder in der Galerie Kunsthäuschen in Herrliberg
  • 2006 Ausstellung für Pro Cultura Rebstein in der Züco-Halle in Rebstein
  • 2014 Kunst am Bau bei St. Peter und Paul, St. Gallen-Rotmonten[6]
  • 2015 Galerie «Art dOséra», Diepoldsau[7]

Teilnahme an Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998 Scherenschnitt-Ausstellung vom Baum zum Lebensbaum im Freilichtmuseum Ballenberg
  • 2001 Kunstmesse art bodensee in Dornbirn[8]
  • 2002 5. Schweizerische Scherenschnitt-Ausstellung im Musée Gruérien, Bulle[9]
  • 2006 Papierschnitte: Von der Tradition zur Moderne im Schweizerischen Landesmuseum auf Schloss Prangins[10]
  • 2008 Kunstmesse Europ'Art in Genf
  • 2008 Gruppenausstellung Gratwanderer: OutsiderArt im Museum Lagerhaus in St. Gallen[11]
  • 2009 Gruppenausstellung «Drei Männer» im Kunsthäuschen, Herrliberg[12]
  • 2009 «Scherenschnitte – Kontur pur» (7. Schweizerische Scherenschnittausstellung) im Museum Bellerive, Zürich[13]
  • 2011 «6 in 1», Gruppenausstellung von Pro Cultura, Rebstein[14]
  • 2011 «Scherenschnitte/Papierschnitte» in der Pinakothek im Alten Rathaus, Bad Ragaz[15]
  • 2013–2015 «8. Schweizerische Scherenschnittausstellung» im Forum Schweizer Geschichte, Schwyz[16], im Musée national Suisse in Pragin[17] und im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich[18]
  • 2014 Ausstellung im Fujikawa Kirie Art Museum in Fujikawa, Yamanashi, Japan[19]
  • 2014 Gruppenausstellung im Kunsthäuschen, Herrliberg[20]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993 Kulturpreis der Arbeitsgemeinschaft Rheintal-Werdenberg
  • 2005 Erneuter Kulturpreis der Arbeitsgemeinschaft Rheintal-Werdenberg

Einzelnachweise und Fussnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie, abgerufen am 23. Mai 2018
  2. [1], abgerufen am 23. Mai 2018
  3. Adam Keel: Farbzeichnungen, Papierschnitte, Objekte, zusammen mit Mária Török: Phänomene aus dem Nichts - Eine grosse Schenkung. Im Museum im Lagerhaus, St. Gallen, vom 6. Mai bis 7. Juli 2002. Online unter http://www.museumimlagerhaus.ch/index.php?rub=11 (Abgerufen am 12. April 2008)
  4. Museum im Lagerhaus, St. Gallen: Sammlung. Online unter http://www.museumimlagerhaus.ch/index.php?rub=12 (Abgerufen am 12. April 2008)
  5. Online unter http://www.kunsthaeuschen-herrliberg.ch/kuenstler.html (Abgerufen am 12. April 2008)
  6. http://www.pfarreiforum.ch/downloads/062014-st.gallen.pdf
  7. Galerie «Art dOséra»: Ausstellung mit Adam Keel, vom 12. Oktober 2015. (Abgerufen am 21. August 2018)
  8. http://www.artbodensee.info/
  9. 5e exposition suisse de papiers découpés. Im Musée Gruérien, Bulle (Schweiz) vom 23. Juni 1. September 2002. Online unter Archivlink (Memento des Originals vom 25. Juli 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musee-gruerien.ch (Abgerufen am 12. April 2008)
  10. Schweizerische Landesmuseen – Château de Prangins: Papierschnitte – von der Tradition zur Moderne. Vom 8. November 2006 – 25. März 2007. Online unter Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.musee-suisse.com[2] (Abgerufen am 12. April 2008)
  11. 28. April bis 6. Juli 2008 Gratwanderer 2. Jubiläumsausstellung: Outsider Art Online unter http://www.museumimlagerhaus.ch/index.php?rub=11 (Abgerufen am 2. Januar 2009)
  12. http://www.kunsthaeuschen-herrliberg.ch/ (Abgerufen am 20. August 2009)
  13. Scherenschnitte – Kontur pur (Memento vom 24. November 2009 im Internet Archive) Abgerufen am 12. Mai 2015.
  14. http://www.kulturhirsch.ch/veranstaltung?id=1467 (Abgerufen am 7. Juli 2011)
  15. http://gunterswiler.info/wp-content/uploads/2011/05/Einladung-Ausstellung-Bad-Ragaz.pdf (Abgerufen am 7. Juni 2011)
  16. http://www.scherenschnitte.forumschwyz.ch/impressum.php
  17. http://www.scherenschnitt.ch/index.php?doc=0040&sub=0041
  18. http://www.nationalmuseum.ch/d/microsites/2015/Zuerich/Scherenschnitte.php
  19. http://www.kirienomori.jp/common/fckeditor/editor/filemanager/connectors/php/transfer.php%3Ffile%3D/uid000002_E382B9E382A4E382B9E5B195E383AAE383BCE38395E383ACE38383E38388E5AE9FE8A18C6F6C2E706466&usg=ALkJrhhG3o4ZiJhSp_-17p6oR1m5B_CkZw@1@2Vorlage:Toter Link/www.kirienomori.jp (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  20. Archivlink (Memento des Originals vom 23. Februar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.artdosera.ch

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]