Rebstein

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Rebstein
Wappen von Rebstein
Staat: Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen (SG)
Wahlkreis: Rheintalw
BFS-Nr.: 3255i1f3f4
Postleitzahl: 9445
Koordinaten: 761828 / 251955Koordinaten: 47° 23′ 55″ N, 9° 34′ 57″ O; CH1903: 761828 / 251955
Höhe: 423 m ü. M.
Fläche: 4,26 km²
Einwohner: 4471 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 1050 Einw. pro km²
Website: www.rebstein.ch
Blick nach Rebstein

Blick nach Rebstein

Karte
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Rebstein ist eine politische Gemeinde in der Kulturlandschaft St. Galler Rheintal im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz. Rebstein gehört politisch zum Wahlkreis Rheintal.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Teil des Rheintals liegt Rebstein in der Region Alpenrheintal an den westlichen Hängen der Appenzeller Voralpen. Die Nachbargemeinden sind Marbach SG, Balgach, Oberriet und Reute AR.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

«Burg» Rebstein
evang.-ref. Kirche
kath. Kirche

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich wurde in Rebstein – daher auch der Ortsname – hauptsächlich Rebbau betrieben, ehe er im 19. Jahrhundert von der Stickerei verdrängt wurde. Nach der Melioration der Rheinebene 1941–1953 wurden produktive Flächen frei und die Landwirtschaft wie auch das Gewerbe konnten sich auf der Ebene ansiedeln. Heute wird auf insgesamt 3 Hektaren Rebbau betrieben.

Die Bierbrauerei Sonnenbräu, die letzte Privatbrauerei im St. Galler Rheintal, ist in Rebstein beheimatet. Mit der Firma Züco hat eine in Europa führende Bürodrehstühle- und Sitzmöbelherstellerin ihren Hauptsitz in Rebstein.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rebstein ist mit der Eisenbahn über den Bahnhof Rebstein-Marbach erschlossen. Rebstein wird durch die Autobuslinie 301 der RTB Rheintal Bus bedient. Diese ist Nachfolgerin des 1977 eingestellten Trolleybus Altstätten–Berneck, der wiederum 1940 die 1897 eröffnete Strassenbahn Altstätten–Berneck ablöste.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1900 1940 1950 1960 1970 1980
Einwohner 1'936 2'126 2'419 2'737 3'414 3'315
Jahr 1990 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 3'568 3'952 4'067 4'181 4'294 4'431

Am 31. Dezember 2015 lebten 4'431 Menschen in Rebstein (2'252 männlich, 2'179 weiblich). Die Bevölkerung setzte sich zusammen aus 3'071 Schweizer Staatsangehörigen (davon sind 1'000 Ortsbürger, 2'541 sind Stimmberechtigte) und 1'360 ausländischen Staatsangehörigen (30,69 %). Nach Religionszugehörigkeit aufgeteilt sind von den Einwohnern 1'774 katholisch (40,04 %), 1'064 evangelisch-reformiert (24,01 %) sowie 1'593 andere oder solche, die keine Konfession angaben (35,95 %).[2]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige katholische Kirche aus dem Jahre 1960 steht an derselben Stelle, wie der 1886 errichtete Vorgängerbau, der 1956 einem Brand zum Opfer fiel.[3] Die reformierte Kirche wurde 1782 erbaut. Seit den 1990er Jahren existiert in Rebstein die islamisch-albanischen Gemeinschaft «Al-Shems». Die Moschee Al-Shems wird von Muslimen aus der Region des St. Galler Rheintals besucht.[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jacob Rohner (1852–1926), Unternehmer und Politiker
  • Carl Eugen Keel (1885–1961), expressionistischer Holzschneider und Maler, in Rebstein gestorben
  • Fritz Schedler (1889–1937), Komponist, in Rebstein gestorben
  • Diogo Graf (1896–1966), Maler und Lehrer, Bürger von Rebstein
  • Walter Rohner (1923–2002), Politiker
  • Adam Keel (* 1924), figürlicher zeitgenössischer Maler und Papierschneider
  • Jolanda Spirig (* 1953), Kommunikationsberaterin und Autorin
  • Gian Michele Graf (* 1962), mathematischer Physiker, Bürger von Rebstein
  • Shem Thomas (* 1978), Sänger, Rapper und Songwriter

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rebstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Rebstein in Zahlen rebstein.ch, abgerufen am 6. März 2016
  3. Kurze Geschichte unserer Pfarrei auf kathrebstein.ch, abgerufen am 6. März 2016
  4. Moschee: «Es gab nie Klagen» auf tagblatt.ch, Artikel vom 26. Mai 2012