Adaptogen

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Adaptogen ist eine alternativmedizinische Bezeichnung für biologisch aktive Pflanzenstoffe, die dem Organismus helfen sollen, sich erhöhten körperlichen und emotionalen Stresssituationen anzupassen (engl. to adapt, sich anpassen).[1][2][3][4][5][6] Gegenüber folgenden Faktoren können Adaptogene die Belastungs- und Stressresistenz erhöhen:

  1. Ungünstige Umweltfaktoren (extern) wie Kälte, Hitze, Lärm, biologische und chemische Schadstoffe
  2. Ungünstige psychologische Faktoren (intern) wie Angst, Depression usw.[6][7]
  3. Ungünstige bzw. hohe körperliche Belastungen wie sportliche Wettkämpfe und Training [3]

Adaptogene üben außerdem einen positiven Effekt auf stressinduzierte Krankheiten aus.[8] Sie können Langzeitschäden von z.B. Dauerstress eindämmen und Zellstrukturen schützen[3]. Überdies können sie die Aufmerksamkeitsspanne[9] sowie die geistige Leistungsfähigkeit, insbesondere bei stressbedingter Müdigkeit und Erschöpfung, verbessern sowie die Belastbarkeit erhöhen.[5][6] Ferner können sie die körperliche Regeneration von Sportlern verbessern.[3]

Diese stressabschirmenden Effekte der Adaptogene liegen in der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts verschiedener Mechanismen, die mit der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse in Verbindung stehen. Dazu gehört auch die Regulation von Schlüsselmediatoren der Stressantwort, einschließlich stressaktivierter c-Jun N-terminaler Kinasen (JNK), Chaperone, Stickoxide und Cortisol.[5][10]

Adaptogene – eine eigene Kategorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anerkennung der Adaptogene als eigene Kategorie neben den – oder in die – Makro- und Mikronährstoffgruppen der Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Vitamine und Mineralstoffe wird u.a. von der Europäischen Arzneimittelagentur (emeA, European Medicines Agency) diskutiert. Diese erkennt die zahlreichen klinischen Studien im Kontext der Adaptogene an und ordnet die Adaptogene momentan der Gruppe der traditionellen pflanzlichen Arzneimittel zu.[11][12] Weitere klinische und präklinische Studien müssten jedoch zur umfassenden Klärung und Einordnung folgen.

Ähnliche Bezeichnungen sind Verjüngungsmittel und (im Ayurveda) Rasayana. Der Körper bzw. das Immunsystem soll an den Stress angepasst, also adaptiert werden.

Hintergrund und Begriffsfindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff „Adaptogene“ wurde erstmals 1947 von dem russischen Pharmakologen Nicolai V. Lazarev geprägt. Er war davon überzeugt, dass es Wirkstoffe gibt, die dem menschlichen Organismus helfen, sich Stresssituationen besser anzupassen, indem sie die körpereigene unspezifische Abwehr steigern. In seinen Forschungen konnte er dies bestätigen und wies mit 2-Benzyl-Benzimidazol (Dibazol) eine reine gefäßerweiternde Wirkung nach.[13][14][15] Damit betrat er absolutes Neuland, denn bisherige Wirkstoffe und Methoden, die zur Steigerung der unspezifischen Abwehr geführt hatten, zogen zahlreiche nachteilige Effekte und ernsthafte Nebenwirkungen nach sich. Sie waren somit für die Anwendung an gesunden Menschen, die lediglich ihre Stressresistenz steigern wollten, ausgeschlossen. Lazarev nannte die Substanzen, die zum Zustand der erhöhten unspezifischen Abwehr („a state of nonspecifically increased resistance (SNIR)“) führten in diesem Zuge erstmals „Adaptogene“.[13]

Daraufhin untersuchte Israel I. Brekhman in den 1960er Jahren vor allem Pflanzen akribisch auf spezifische adaptogene Eigenschaften. Aufgrund seiner umfangreichen, ausführlich dokumentierten Forschungen und Studien gilt er als „Vater der Adaptogene“.[13]

Das Forschungsausmaß um den Themenkreis der Adaptogene stieg seit den Forschungen von Brekhman ab 1960 kontinuierlich an. Zu Beginn des Jahres 2017 gab es in PubMed 336 veröffentlichte klinische und vergleichende Studien für das Wort Adaptogene („adaptogenic“). Die Zahl der Publikationen steigt von Jahr zu Jahr exponentiell an, was das große Forschungsinteresse und den Bedarf an Verständnis von Wirkungs-(nach)weisen widerspiegelt.

Studien und Wirkmechanismen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heutige Adaptogen-Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gegenwärtige Adaptogen-Forschung umfasst drei Bereiche:

  1. Aufklärung molekularbiologischer Schutzmechanismen der Zelle[8][16]
  2. Beeinflussung biochemischer Schlüsselmediatoren ("Vermittler") in Stresssystemen[2][17]
  3. Nutzung von In-vivo-Modellen zur Klärung angepassten Verhaltens in der klassischen Stressforschung [14][18]

Auch bereichsübergreifende und konsekutive Studien kamen zu Ergebnissen, welche sowohl die Schlüsselmediatoren, deren direkte und indirekte Wirkung auf biologische Systeme und darauffolgende Resultate auf das beobachtete Verhalten bzw. die körperliche Antwort darlegen.[5][19][20]

Klinische Studien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Reihe von klinischen Studien haben Adaptogene signifikante Auswirkungen auf Stress gezeigt, die zu einer Anpassung an die erhöhten körperlichen und emotionalen Stresssituationen geführt haben. Die Stressresistenz konnte erhöht werden.[3][4][5] Bei Ermüdung und psychischer Belastung konnte die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit signifikant verbessert werden[4][21][22][23][24][25][26]. Dazu gehörte auch die Aufmerksamkeit bei stressbedingter Müdigkeit[5]. Auch Entspannung konnte als eine zentrale Wirkung von Adaptogenen im EEG (Elektroenzephalografie) identifiziert werden, die zu einer verbesserten Kompensation von Stresssituationen führte[27].

Es gibt verschiedene biochemische Klassifikationen von Substanzen natürlichen Ursprungs, die eine adaptogene Wirkung gezeigt haben. Die Aufteilung in drei Hauptgruppen könnte folgende sein:

Wirkmechanismen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts verschiedener Mechanismen, die mit der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse in Verbindung stehen, sind ursächlich für die zahlreichen positiven Effekten der Adaptogene. Dazu zählt auch die Regulation von Schlüsselmediatoren der Stressantwort. Diesen Schlüsselmediatoren zugehörig sind u.a. stress-aktivierte c-Jun N-terminale Kinasen (JNK), Chaperone, Stickoxide und Cortisol.[5][10][14][17][18][28][29][30]

Der Hauptmechanismus der pflanzlichen Adaptogene ist ein Stress-nachahmender und hochregulierender Effekt des Hitzeschockproteins 70 (Hsp70), welches ebenfalls zu den Chaperonen zählt. Dieser Eiweißstoff fungiert als „Stress-Sensor“ und spielt auch eine Rolle bei dem Überleben der Zellen und bei der Apoptose (programmierter Zelltod). In seiner Funktion als Stress-Sensor inhibiert das Hsp70 die Expression des NO Synthase 2-Gens und wirkt sowohl direkt als auch über das JNK-Protein auf die Glucocorticoidrezeptoren. Dadurch wird die Menge des zirkulierenden Cortisols und Stickoxids verringert. Diese Unterbindung eines stress-induzierten Anstiegs von Stickoxid und auch der damit einhergehende Anstieg der ATP-Produktion führt schließlich zu einer verbesserten mentalen Leistungsfähigkeit[21] und körperlichen Ausdauer.[4][5][6][9][18]

Adaptogene im Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adaptogene helfen dem Organismus, sich erhöhten körperlichen und emotionalen Stresssituationen – wie sie beim Sport auftreten – anzupassen[8][11][13] (engl. to adapt: sich anpassen), Zellstrukturen zu schützen und Lactatwerte zu reduzieren[8][31][32]. Sie erwiesen sich als geeignet, die Regeneration von Sportlern während und nach intensiven Trainings sowie Wettkämpfen zu verbessern[8][19][31][32][33][34][35]. So werden mitochondriale Zellstrukturen geschützt[8], die ATP-Bereitstellung optimiert und die Ausschüttung von Stress-Hormonen reduziert[1][8][11][13]. Adaptogene können die physiologischen Parameter der Ermüdung verringern[1][2] und bei regelmäßiger Einnahme außerdem die Lactatwerte reduzieren. Sie konnten sich dabei als sicher und gut verträglich beweisen.[8]

Abgrenzung Adaptogene versus Stimulanzien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Unterschied zwischen Adaptogenen (wie Rhodiola rosea, Schisandra chinensis, Eleutherococcus senticosus etc.) und Stimulanzien (wie Koffein, Nikotin, Amphetaminen etc.) ist, dass letztere nach längerer Einnahme zu einer Toleranz führen können und ein hohes Abhängigkeitspotenzial besitzen. Überdosierungen von Stimulanzien können je nach Substanz körperliche Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Herzrasen und Schweißausbrüche, sowie psychische Nebenwirkungen wie Aggressivität, Selbstüberschätzung und Schlaflosigkeit bewirken.

Adaptogene hingegen verursachen auch bei längerer Anwendung keine Schlafprobleme[9][6][19][35] oder Stimulanzien-ähnliche Nebenwirkungen, da sie lediglich einen Stressschutz-Effekt haben, d.h. ausschließlich die Stressantwort unterbinden[5][8][10][13]. Dennoch weisen Adaptogene eine messbar kräftige Wirkung sowohl bei Einmaldosen, als auch bei längerem Gebrauch auf, die sich in einer erhöhten geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, besonders vor dem Hintergrund von Müdigkeit und Stress, zeigt[36][37].

I. Brekhman erstellte drei Kriterien, die Adaptogene klar von Stimulanzien unterscheidet:

  1. Ein Adaptogen ist für den Körper auch langfristig eingenommen vollkommen unschädlich. Es zeigt bei normalen oder minimal veränderten Körperfunktionen keine adaptogene Wirkung, erst bei entsprechender Herausforderung (z.B. Stresssituation) kommt die adaptogene Wirkung zum tragen.
  2. Ein Adaptogen steigert spezifisch die Widerstandskraft gegen ein breites Spektrum an physikalischen, chemischen und biologischen Einflüssen.
  3. Ein Adaptogen erzielt eine normalisierende Wirkung auf den Stoffwechsel, unabhängig von der Richtung vorausgegangener pathologischer Veränderungen.[13][16]

Beispiele aus der Botanik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiele für Pflanzen, denen solche Wirkungen nachgesagt werden, sind Ginseng, Morinda citrifolia (Noni), Shiitake, Reishi/Ling-Zhi, Maitake, Mandelpilz, Schisandra, Rosenwurz, Ashwaganda (Schlafbeere), Tulsi, Jiaogulan, Maca, Kalmegh und Cannabis.[38]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c F. Meerson: Adaptation, stress and prophylaxis. Springer Verlag, New York 1984.
  2. a b c A. Panossian, G. Wikman, H. Wagner: Plant adaptogens. III. Earlier and more recent aspects and concepts on their mode of action. In: Phytomedicine: International Journal of Phytotherapy and Phytopharmacology. Band 6, Nr. 4, 1. Oktober 1999, ISSN 0944-7113, S. 287–300, doi:10.1016/S0944-7113(99)80023-3, PMID 10589450.
  3. a b c d e Hovhannisyan et al.: Efficacy of Adaptogenic Supplements on Adapting to Stress: A Randomized, Controlled Trial. Hrsg.: J Athl Enhancement. Nr. 4:4, 2015.
  4. a b c d E.M.G. Olsson, B. von Schéele, A.G. Panossian: A randomised, double-blind, placebocontrolled, parallel-group study of the standardised extract SHR-5 of the roots of Rhodiola rosea in the treatment of subjects with stressrelated fatigue. Hrsg.: Planta Med.. Band 75, Nr. 2, 2009, S. 105–112.
  5. a b c d e f g h i Alexander Panossian, Georg Wikman: Evidence-Based Efficacy of Adaptogens in Fatigue, and Molecular Mechanisms Related to their Stress-Protective Activity. In: Current Clinical Pharmacology. Band 4, Nr. 3, S. 198–219, doi:10.2174/157488409789375311 (eurekaselect.com [abgerufen am 1. März 2017]).
  6. a b c d e A.A. Spasov, G.K. Wikman, V.B. Mandrikov, I.A. Mironova, V.V. Neumoin: A double-blind, placebo-controlled pilot study of the stimulating and adaptogenic effect of Rhodiola rosea SHR-5 extract on the fatigue of students caused by stress during an examination period with a repeatedlow-does regimen. In: Phytomedicine. Band 7, Nr. 2, 2000, S. 85–89.
  7. Orna Levin: [Phyto-adaptogens--protection against stress?] In: Harefuah. Band 154, Nr. 3, 1. März 2015, ISSN 0017-7768, S. 183–186, 211, PMID 25962249 (PMID= [abgerufen am 2. März 2017]).
  8. a b c d e f g h i E.K. Boon-Niermeijer, A. van der Berg, G. Wikman, F.A.C. Wiegant: Phyto-adaptogens stimulate recovery from intoxication with copper or cadmium in larvae of Lymnaea stagnalis. In: Phytomedicine. Band 7, Nr. 5, 2000, S. 389–399.
  9. a b c V.A. Shevtsov, B.I. Zholus, V.I. Shervarly, V.B. Vol’skij, Y.P. Korovin, M.P. Khristich, N.A. Roslyakova, G. Wikman: A randomized trial of two different doses of a SHR-5 Rhodiola rosea extract versus placebo and control of capacity for mental work. In: Phytomedicine. Band 10, 2003, S. 95–105.
  10. a b c A. Panossian, M. Hambartsumyan, A. Hovanissian, E. Gabrielyan, G. Wilkman: The Adaptogens Rhodiola and Schizandra Modify the Response to Immobilization Stress in Rabbits by Suppressing the Increase of Phosphorylated Stress-activated Protein Kinase, Nitric Oxide and Cortisol. In: Drug Targets Insights. Band 1, S. 39–54.
  11. a b c Association of the European Self-Medication Industry (AESMI): Legal and regulatory framework for herbal medicines. Brüssel April 2010, S. 151–158.
  12. European Medicines Agency: Evaluation of Medicines for Human Use, REFLECTION PAPER ON THE ADAPTOGENIC CONCEPT. London 8. Mai 2008 (Doc. Ref. MEA/HMPC/102655/2007).
  13. a b c d e f g I.I. Brekhman, I.V. Dardymov: New substances of plant origin which increase nonspecific resistance. In: Annual Review of Pharmacology. Band 9, 1. Januar 1969, ISSN 0066-4251, S. 419–430, doi:10.1146/annurev.pa.09.040169.002223, PMID 4892434.
  14. a b c H. Nörr: Phytochemische und pharmakologische Untersuchungen der Adaptogendrogen Eleutherococcus senticosus, Ocimum sanctum, Codonopsis pilosula, Rhodiola rosea und Rhodiola crenulata. Hrsg.: Ludwig-Maximilians-Universität. München 1993.
  15. N.V.Lazarev: VII Vsesojuzniy s'ezd fiziologox, biokhimikov ich farmakologov 1947 (7. Gewerkschaftskongress der Physiologie, Biochemie, Pharmakologie). Moskau 1947, S. 579.
  16. a b F.A.C. Wiegant, S. Surinova, E. Ytsma, M. Langelaar-Makkinje, G. Wikman, J.A. Post: Plant adaptogens increase lifespan and stress resistance in C. Elegans. In: Biogerontology. Band 10, Nr. 1, 2008, S. 27–42, doi:10.1007/s10522-008-9151-9, PMID 18536978.
  17. a b Alexander Panossian, Georg Wikman, Punit Kaur, Alexzander Asea: Molecular Chaperones as Mediators of Stress Protective Effect of Plant Adaptogens. In: Heat Shock Proteins and Whole Body Physiology (= Heat Shock Proteins). Nr. 5. Springer Netherlands, 2010, ISBN 978-90-481-3380-2, S. 351–364, doi:10.1007/978-90-481-3381-9_20 (springer.com [abgerufen am 1. März 2017]).
  18. a b c Y. Kimura, M. Sumiyoshi: Effects of various Eleutherococcus senticosus cortex on swimming time, natural killer activity and corticosterone level in forced swimming stressed mice. In: J. Ethnopharmacol. Band 95, Nr. 2-3, 2004, S. 447–453.
  19. a b c G. Samuelsson, L. Bohlin: Drugs of Natural Origin: A Treatise of Pharmacognosy. Hrsg.: Swedish Academy of Pharmaceutical Sciences. 6. Auflage. Stockholm, Sweden 2009, S. 226–228.
  20. A. Panossian, G. Wikman: Effects of Adaptogens on the Central Nervous System and the Molecular Mechanisms Associated with Their Stress-Protective Activity. In: Current Clinical Pharmacology. Band 4, Nr. 3, 2009, S. 198–219.
  21. a b G. Aslanyan, E. Amroyan, E. Gabrielyan, M. Nylander, G. Wikman, A. Panossian: Double-blind, placebo-controlled, randomised study of single dose effects of Adapt-232 on cognitive functions. In: Phytomedicine. Band 17, 2010, S. 494–499.
  22. R.I. Bogatova, L.V. Shlykova, V.P. Salnitsky, G. Wikman: Evaluation of the effect of a single dose of a phytoadaptogen on the working capacity of human subjects during prolonged isolation. In: Aerospace and Environmental Medicine. Band 31, Nr. 4, 1997, S. 51–54.
  23. V. Darbinyan, G. Aslanyan, E. Amroyan, E. Gabrielyan, C. Malmstrom, A. Panossian: Clinical trial of Rhodiola rosea L extract SHR-5 in the treatment of mild to moderate depression. In: Nordic Journal of Psychiatry. Band 61, Nr. 5, 2007, S. 343–348.
  24. M. Narimanian, M. Badalyan, V. Panosyan, E. Gabrielyan, A. Panossian, G. Wikman, H. Wagner: Impact of ChisanR (ADAPT 232) on the Quality – of - life and its Efficacy as an Adjuvant in the treatment of Acute Non-specific Pneumonia. In: Phytomedicine. Band 12, 2005, S. 723–729.
  25. A.G. Panossian, A.S. Oganessian, M. Ambartsumian, E.S. Gabrelian, H. Wagner, G. Wikman: Effects of heavy physical exercise and adaptogens on nitric oxide content in human saliva. In: Phytomedicine. Band 6, Nr. 1, 1999, S. 17–26.
  26. F. Facchinetti, I. Neri, M. Tarbusi: Eleutherococcus senticosus reduces cardiovascular stress response in healthy subjects: randomized, placebo-controlled trial. In: Stress Health. Band 18, 2002, S. 11–17.
  27. W. Dimpfel: Neurophysiological Effects of Rhodiola Rosea Extract Containing Capsules (A double-blind, randomised, placebo-controlled study). In: International Journal of Nutrition and Food Sciences. Published online. 2014.
  28. A. Panossian, G. Wikman, P. Kaur, A. Asea: Adaptogens (ADAPT-232) stimulate neuropeptide Y expression in neuroglia cells. 59th International Congress and Annual Meeting of the Society for Medicinal Plant and Natural Product Research, 4th-9th September 2011, Antalya, Turkey. In: Planta medica. Band 77, Nr. 12, 2011, S. 1248.
  29. Alexander Panossian, Georg Wikman, Punit Kaur, Alexzander Asea: Adaptogens stimulate neuropeptide y and hsp72 expression and release in neuroglia cells. In: Frontiers in Neuroscience. Band 6, 2012, ISSN 1662-453X, S. 6, doi:10.3389/fnins.2012.00006, PMID 22347152, PMC 3269752 (freier Volltext) – (PMID= [abgerufen am 1. März 2017]).
  30. Alexander Panossian, Georg Wikman, Punit Kaur, Alexzander Asea: Adaptogens exert a stress-protective effect by modulation of expression of molecular chaperones. In: Phytomedicine: International Journal of Phytotherapy and Phytopharmacology. Band 16, Nr. 6-7, 1. Juni 2009, ISSN 1618-095X, S. 617–622, doi:10.1016/j.phymed.2008.12.003, PMID 19188053 (PMI= [abgerufen am 2. März 2017]).
  31. a b F. Ahumada, R. Hermosilla, R. Hola, R. Pena, F. Wittwer, E. Wegmann, J. Hancke, G. Wikman, G.: Studies on the Effect of Schizandra chinensis Extract on Horses Submitted to Exercise and maximum Effort. In: Phytotherapy Research. Band 3, Nr. 5, 1989, S. 175–179.
  32. a b J. Hancke, R. Burgos, G. Wikman, E. Ewertz, F. Ahumada: Schizandra chinensis, a potential phytodrug for recovery of sport horses. In: Fitoterapia. Band 125, Nr. 2, 1994, S. 113–118.
  33. R.I. Bogatova, T.S. Guryeva, Z.N. Lebedeva, G. Wikman, S. Palm, N.A. Roslyakova: Avian reproductive function under a combined effect of phytoadaptogens and some factors of a space flight. In: ACTA Vet. Brno. Band 65, 1996, S. 87–92.
  34. J. Hancke, R. Burgos, D. Cáceres, F. Brunetti, A. Durigon, G. Wikman: Reduction of serum hepatic transaminases and CPK in sport horses with poor performance treated with a standardized Schizandra chinensis fruit extract. In: Phytomedicine. Band 3, Nr. 3, 1996, S. 237–240.
  35. a b S. Fulder: The Drug that builds Russians. In: New Scientist. Band 21, 1980, S. 83–84.
  36. A. Panossian, H. Wagner: Stimulating effect of adaptogens: an overview with particular reference to their efficacy following single dose administration. In: Phytotherapy research: PTR. Band 19, Nr. 10, 1. Oktober 2005, ISSN 0951-418X, S. 819–838, doi:10.1002/ptr.1751, PMID 16261511 (PMID= [abgerufen am 2. März 2017]).
  37. H. Wagner, H. Hikino, N.R. Farnsworth: Siberian Ginseng (Eleuterococcus senticosus): current status as an adaptogen. In: Economic and Medicinal plant research. Band 1, 1985, S. 156–215.
  38. E. Carlini: Plants and the central nervous system. In: Pharmacology, Biochemistry and Behavior. 75, Nr. 3, Juni 2003, S. 501–512. doi:10.1016/S0091-3057(03)00112-6. PMID 12895668.
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