Albaicín

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Dieser Artikel beschreibt das Stadtviertel in Granada; für den Stierkämpfer und Schauspieler siehe Rafael Albaicín.
Der Albaicín von der Kirche San Nicolás aus gesehen

Der Albaicín (ältere Schreibweise auch Albaycín) ist das älteste Stadtviertel von Granada in Spanien. Es geht in seiner Entstehung zurück auf die spätantike, vormaurische Siedung Ilíberis, wobei Mauerreste auf eine Besiedlung bereits zu Zeiten der Iberer und Römer schließen lassen. Um das Jahr 300 fand hier die Synode von Elvira statt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Stadtviertel Albaicín liegt auf einem der drei Bergrücken, auf denen die Stadt Granada gebaut wurde, mit Blick auf die Alhambra. Nicht nur durch seine bekannte Aussicht auf diese bedeutende Stadtburg (kasbah), sondern auch wegen der vielen kleinen pittoresken Gassen zwischen den überwiegend weiß getünchten Häusern zählt der Albaicín zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Seit 1994 gehört er zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Albaicín – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien