Albert Duin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Albert Duin (2019)

Albert Duin (* 15. September 1953 in Emden) ist ein deutscher Unternehmer und Politiker (FDP). Er war von November 2013 bis November 2017 Landesvorsitzender der FDP Bayern und wurde im Oktober 2018 in den Bayerischen Landtag gewählt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Duin wurde 1953 im niedersächsischen Emden geboren. 1969 bis 1973 absolvierte er eine Lehre als Elektromechaniker im Fernmeldedienst, bevor er sich für zwei weitere Jahre als Zeitsoldat bei der Bundeswehr verpflichtete, wo er als Flugzeugtechniker arbeitete. Von 1975 an arbeitete er bei einem Elektrokonzern und absolvierte 1977 bis 1979 eine Technikerausbildung und eine Abendschulausbildung zum Betriebswirt. Im Anschluss arbeitete er als Entwicklungsingenieur, bevor er 1981 Gesamtvertriebsleiter eines mittelständischen Unternehmens wurde. Duin ist Gründer und seit 1983 Geschäftsführender Gesellschafter der Induktor GmbH, eines mittelständischen technischen Unternehmens mit Sitz in München, das international tätig ist und laut Selbstauskunft derzeit ca. 80 Mitarbeiter beschäftigt.[1]

Duin ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Duin ist seit 2006 Mitglied der FDP[2] und war bis 2014 Beisitzer im Stadtverband München.[3] Am 23. November 2013 wurde Duin überraschend mit 205 zu 157 Stimmen gegen den früheren Landtagsfraktionschef Thomas Hacker zum Landesvorsitzenden der FDP Bayern gewählt.[4] Duin hatte zuvor kein politisches Mandat inne.

Beim Bundesparteitag der FDP in Berlin scheiterte Duin am 15. Mai 2015 sowohl mit seiner Bewerbung für den Posten als stellvertretender Bundesvorsitzender gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann[5] als auch als Beisitzer im Präsidium gegen Michael Theurer.

Der FDP-Landesparteitag wählte am 11. November 2017 den bayerischen Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl im September 2017 Daniel Föst zum neuen Landesvorsitzenden; Duin war zuvor nicht wieder angetreten.[6]

Für die bayerische Landtagswahl 2018 bewarb sich Duin um die Spitzenkandidatur seiner Partei. Er zog dabei in die Stichwahl ein, unterlag dort aber am 12. März 2018 Martin Hagen.[7] Duin trat daher auf Platz 2 der FDP-Liste im Wahlkreis Oberbayern an und war zudem Direktkandidat im Stimmkreis 105 München-Moosach.[8] Aufgrund seines Gesamtstimmergebnisses wurde er in den 18. Bayerischen Landtag gewählt.[9]

Albert Duin vertritt die FDP-Fraktion als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung und im Ausschuss für Eingaben und  Beschwerden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Albert Duin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Induktor GmbH. 28. Januar 2014, abgerufen am 28. Januar 2014.
  2. http://www.oz-online.de/-news/artikel/118051/Der-neue-Chef-der-bayerischen-FDP-heisst-Duin
  3. Archivlink (Memento vom 10. Oktober 2014 im Internet Archive)
  4. http://www.rp-online.de/politik/deutschland/bayerns-fdp-waehlt-ueberraschend-albert-duin-aid-1.3838227
  5. offizielle Twitter-Meldung der FDP
  6. Pressemitteilung der FDP Bayern zur Wahl des Landesvorsitzenden, aufgerufen am 28. September 2018
  7. Pressemitteilung zur Urwahl der FDP Bayern, aufgerufen am 28. September 2018/
  8. Bewerberliste für den Wahlkreis Oberbayern, aufgerufen am 28. September 2018
  9. https://www.landtagswahl2018.bayern.de/ergebnis_einzelbewerber_901_5_0.html#anker