Albert Frederik Hendrik Buining

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Albert Frederik Hendrik Buining (* 25. August 1901 in Groningen; † 9. Mai 1976) war ein niederländischer Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Buining“.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buining hat sich vor allem um die Beschreibung südamerikanischer Kakteengewächse verdient gemacht. Er war 1950 Gründungsmitglied der Internationalen Organisation für Sukkulentenforschung (IOS) in Zürich und 28 Jahre (von 1940 bis 1968) Präsident der niederländischen Kakteen und Sukkulenten Gesellschaft Succulenta. Zusammen mit John D. Donald und Friedrich Ritter beschrieb und ordnete er in den 1960er Jahren die Gattung Rebutia neu. In den 1970er Jahren leistete er dasselbe für die Gattung Discocactus. Buining lieferte ebenfalls Beiträge für das von Hans Krainz ab 1956 publizierte Loseblattsammlung Die Kakteen.

Nach Buining benannte Taxa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Anerkennung seiner Verdienste wurde die Gattung Buiningia Buxb. nach ihm benannt (fällt heute mit Coleocephalocereus zusammen).[1] Nach Buining benannt sind auch Parodia buiningii (Buxb.) N.P.Taylor (oder: Notocactus buiningii Buxb. oder Ritterocactus buiningii (Buxb.) Doweld), Rebutia buiningiana Rausch sowie Uebelmannia buiningii Donald.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A. F. Buining: Die Gattung Discocactus Pfeiffer. Eine Revision bekannter und Diagnosen neuer Arten. Buining-fonds, 1980.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin Berlin 2018. [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]