Albert Ramsdell Gurney

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Albert Ramsdell Gurney Jr. (* 1. November 1930 in Buffalo, New York) ist ein US-amerikanischer Dramatiker und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A. R. Gurney Jr. ist das mittlere der drei Kinder von Albert Ramsdell Gurney und Marion Spaulding.[1] Nach dem Besuch der St. Paul's School in Concord (New Hampshire), und einem Studium am William College mit einem Abschluss als Bachelor of Arts, trat Gurney 1952 in die US Navy ein und nahm daraufhin am Koreakrieg teil. Dort schrieb er Szenen für Shows zur Unterhaltung der Soldaten.

Nach seiner Rückkehr 1955 schrieb er sich bei der Yale School of Drama ein. Dort lernte er Mary Foreman Goodyear kennen, die er 1957 heiratete und mit der er zwei Töchter und zwei Söhne hat.[2] Sein Studium beendete er 1958 als Master of Fine Arts und zog 1959 nach Belmont (Massachusetts), um dort Englisch und Latein an einer Jungenschule zu unterrichten. 1960 ging er ans Massachusetts Institute of Technology (MIT), um dort an der Fakultät für Geisteswissenschaften zu lehren. 1977 starb sein Vater[1] und 1981 beendete Gurney seine Lehrtätigkeit am MIT, blieb aber bis 1996 Mitglied der Fakultät.[2]

Schon in Yale hatte Gurney begonnen zu schreiben. 1958 verfasste er Love in Buffalo, das erste jemals in Yale geschriebene Musical. Kurz darauf verarbeitete er die Geschichte von Die Abenteuer des Tom Sawyer ebenso als Musical. 1968 veröffentlichte er mit The David Show sein erstes Theaterstück. Mit The Dining Room, das 1982 in New York Premiere feierte, gelang Gurney der Durchbruch. Großen Erfolge hatte er 1989 mit seinen beiden Stücken The Coktail Hour und Love Letters,[3] die seitdem auf vielen internationalen Bühnen inszeniert werden.

2001 starb Gurneys Mutter.[1] Seit 2006 ist er Mitglied der The American Academy of Arts and Letters. Gurney lebt in der Nähe von Boston in Roxbury (Connecticut)[1] und in New York City.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühnenstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • What I Did Last Summer
  • The Cocktail Hour
  • The Perfect Party
  • Another Antigone
  • Sweet Sue
  • Love Letters, uraufgeführt 1988 vom Long Wharf Theatre in New Haven, Connecticut
  • Sylvia
  • The Snow Ball (basiert auf seinem Roman)
  • A Cheever Evening (basiert auf Geschichten von John Cheever)
  • Later Life
  • Richard Cory
  • Ancestral Voices
  • Buffalo Gal
  • Far East
  • Screen Play
  • Indian Blood
  • Crazy Mary
  • The Golden Age

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Snow Ball
  • The Gospel According to Joe
  • Entertaining Strangers

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d MARION S. GOODYEAR, ACTIVE IN CHARITIES. Am 29. Juli 2001 auf buffalonews.com
  2. a b A. R. Gurney Papers (YCAL MSS 728). Auf drs.library.yale.edu, abgerufen am 16. Mai 2016
  3. Lindsay Champion: Signed, Sealed, Delivered: The Story of A.R. Gurney’s Love Letters, From the Library to the Great White Way. Am 17. September 2014 auf broadway.com