Alexandra Bujdosó

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Bujdoso beim Damensäbel-Weltcup-Turnier 2014–2015 in Orléans

Alexandra Bujdosó (* 5. März 1990 in Budapest, Ungarn) ist eine deutsche Säbelfechterin und deutsche Meisterin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexandra Bujdosó ficht seit 1995. Trainiert wird die Koblenzerin von ihrem Vater Imre Bujdosó. Ihren ersten größeren internationalen Auftritt hatte sie 2005 bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Linz, wo sie 23. wurde. Bujdosó nahm 2006 erstmals an Weltmeisterschaften in Turin teil und belegte sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft den achten Rang. Bei der Europameisterschaft in Izmir wurde sie Sechste mit der Mannschaft und ebenfalls Achte im Einzel. Die Junioren-WM beendete sie mit dem Gewinn der Silbermedaille. Ein Jahr später erreichte Bujdosó bei der WM in St. Petersburg Platz 39 im Einzel, bei der EM in Gent erreichte sie Rang Acht mit der Mannschaft und 38 im Einzel. Bei den Juniorenweltmeisterschaften gewann sie 2008 Bronze, nachdem sie sich im Halbfinale erst der späteren Siegerin Olha Charlan geschlagen geben musste.[1] Bestes Ergebnis bei einem Grand Prix ist bislang Platz drei 2007 in Tianjian.

Bujdosó war 2005/06[2], 2007/08[3] und 2008/09[4] die Erste der deutschen Rangliste im Säbelfechten. Auf nationaler Ebene gewann sie 2005 bei den Einzelmeisterschaften die Bronzemedaille. 2006 gewann sie erstmals den Einzeltitel und wurde zudem Mannschaftszweite mit ihrem Verein Königsbacher SC Koblenz. 2007 gewann die Schülerin der Eliteschule Koblenz sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft Bronze. 2008 erreichte sie mit der Mannschaft den vierten Platz, gewann aber erneut den Titel im Einzel und qualifizierte sich damit für die Olympischen Spiele 2008. Dort schied sie jedoch nach einem souveränen Sieg über die Kanadierin Julie Cloutier in der ersten Runde in Runde zwei gegen die Chinesin Tan Xue nahezu chancenlos aus. Zudem gewann sie 2008 nach 2004 (B-Jugend), 2005 (A-Jugend) und 2007 ihren vierten Titel bei den deutschen Juniorenmeisterschaften. Nur 2006 musste sie sich mit Rang drei begnügen. 2009 und 2011 gewann sie erneut die Deutschen Meisterschaften im Einzel. 2012 bei den Olympischen Spielen 2012 in London schied Bujdosó im Einzel in der ersten Runde gegen Səbinə Mikina mit 13:15 aus und belegte den 20. Platz.

Sie ist Sportsoldatin (Dienstgrad Stabsunteroffizier) in der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Mainz.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alexandra Bujdoso – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Olaf Wolf: Bericht zum Gewinn der Junioren-WM-Bronzemedaille. Deutscher Fechter-Bund e.V., 9. April 2008, abgerufen am 26. Januar 2015.
  2. DFB-Rangliste Aktive (rollierend) Damensäbel Saison 2005/2006. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 11. Dezember 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/ranglisten.fechten.ophardt-team.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. DFB-Rangliste Aktive (rollierend) Damensäbel Saison 2007/2008. (Nicht mehr online verfügbar.) 21. Juni 2009, ehemals im Original; abgerufen am 11. Dezember 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/ranglisten.fechten.ophardt-team.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. DFB-Rangliste Aktive (rollierend) Damensäbel Saison 2008/2009. (Nicht mehr online verfügbar.) 7. Januar 2010, ehemals im Original; abgerufen am 11. Dezember 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/ranglisten.fechten.ophardt-team.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Übersicht Spitzensportler Bw Oktober 2013. (PDF; 192 kB) Bundeswehr, 21. Oktober 2013, archiviert vom Original am 2. Januar 2014; abgerufen am 11. Mai 2014.