Am Oberwiesenfeld

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Am Oberwiesenfeld ist ein nördlich des Olympiaparks an der Moosacher Straße in München-Am Riesenfeld gelegenes Stadtquartier und der Name einer Münchner Straße. Es ist über den U-Bahnhof Oberwiesenfeld an die U3 angebunden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeppelin LZ 126 über dem Oberwiesenfeld vor dem Knorr-Bremse-Gebäude, 1924
BMW Group Classic

Es ist Teil des Oberwiesenfelds. Ab 1909 wurde das Grundstück am Oberwiesenfeld als Flugplatz genutzt und etablierte sich im Verlauf der weiteren Jahre mit zahlreichen Ausbauten zum ersten Verkehrsflughafen Münchens für Passagiere und Fracht. Erst 1939 wurde er vom Flughafen München-Riem abgelöst. In den 2000er Jahren wurden auf dem Gelände das Leonardo Royal sowie das Hotel Adagio errichtet. Ab 2015 entstehen unter dem Namen Olympia Wohn Park 366 Wohnungen und Einzelhandelsflächen, sowie ein 66 Meter hohen Wohn und Büroturm mit Hotel, Boardinghouse und Studentenwohnheim.[1][2] Im Westen des Areals entsteht ein 4,22 Hektar großer Park, der gleichzeitig eine Verbindung zum Naherholungsgebiet Lerchenauer See schafft. Im Süden schließt sich das Olympische Dorf an. Der Christl-Marie-Schultes-Weg, eine Fuß- und Radwegunterführung unter dem Nordring der Bahn zwischen Wilhelmine-Reichard-Straße und der Straße Am Oberwiesenfeld verbindet die südliche Lerchenau mit dem U-Bahnhof Oberwiesenfeld.[3] Parallel zu den Arbeiten am DB-Nordring soll nördlich der Wilhelmine-Reichard-Straße eine Grünfläche mit Spielplatz und Spazierwegen entstehen.[4][5] An der Moosacher Straße 66 liegt das Museum BMW Group Classic.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. H2O - Natural Working Place Munich. h2o-munich.de. Abgerufen am 13. Dezember 2015.
  2. Alfred Dürr, Nicole Graner: Hoch hinaus im Norden. In: Süddeutsche Zeitung, 13. Dezember 2015. 
  3. Neue Straßennamen: Eine Ingenieurin und Bayerns erste Fliegerin. abendzeitung-muenchen.de. 6. Februar 2014. Abgerufen am 13. Dezember 2015.
  4. Lerchenau wird besser angeschlossen. merkur.de. 23. November 2015. Abgerufen am 13. Dezember 2015.
  5. Lerchenau: Weiterer Schritt zur Unterführung. In: Süddeutsche Zeitung, 25. November 2015. Abgerufen am 13. Dezember 2015. 
  6. http://www.sueddeutsche.de/muenchen/-jaehriges-bestehen-wie-bmw-die-geschichte-aufleben-laesst-1.2750229

Koordinaten: 48° 11′ 13″ N, 11° 32′ 45″ O