AccorHotels

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AccorHotels
Logo
Rechtsform Société anonyme
ISIN FR0000120404
Sitz Issy-les-Moulineaux[1]
Leitung Sébastien Bazin[2]
(Chairman und CEO)
Mitarbeiter 190.000[3]
Umsatz 5,581 Milliarden Euro[3]
Branche Hotellerie, Immobilien
Website www.accorhotels.group
Stand: 31. Dezember 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015
Château Frontenac, Kanada
Mercure Opole, Polen
Sofitel Taba Heights, Ägypten

AccorHotels (bis 2015 nur Accor) ist ein international tätiges französisches Unternehmen mit Sitz in Issy-les-Moulineaux.[4] Es ist an der Euronext in Paris notiert und Bestandteil des Leitindex CAC 40.[5] Das Unternehmen ist als Betreiber, Eigentümer und Investor von Hotels aktiv.[6] Zu AccorHotels gehören beispielsweise die Marken Ibis, Mercure, Novotel, Pullman und Sofitel.[7] 1967 wurde in Lille das erste Novotel-Hotel eröffnet, das den Grundstein für den Konzern bildete.[8] In den 1970er Jahren expandierte das Unternehmen über Frankreich hinaus,[9] heute zählt AccorHotels zu den größten Hotelketten weltweit.[10] In Europa ist das Unternehmen Marktführer.[11]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung der Hotelgesellschaft SIEH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1967 gründeten die ehemaligen IBM-Manager Paul Dubrule und Gerard Pélission die „Société d'investissement et d'exploitation hôteliers“, kurz SIEH.[8] Das Unternehmen eröffnete im selben Jahr das erste Hotel unter dem Namen Novotel am Flughafen Lille.[12] Bei der Konzeption des Hauses ließen sich die beiden Gründer von US-amerikanischen Ketten leiten, die in Vorstädten oder an größeren Autobahnen Standorte besitzen.[13] Bis 1973 stieg die Zahl der Novotel-Hotels auf 23.[14] Um neben der Mittelklasse auch preisbewusste Kunden anzusprechen, eröffnete SIEH dann 1974 das erste Ibis-Hotel in Bordeaux.[15] Ein Jahr später übernahm das Unternehmen die Hotelkette Mercure und konnte so seine Marktposition signifikant ausbauen.[16] In den 1970er Jahren dehnte SIEH sein Geschäft auf das Catering aus, insbesondere durch den Kauf der Restaurantkette Courte Paille.[17] Außerdem expandierte das Unternehmen nach Afrika, Lateinamerika und den Mittleren Osten, um französischen Touristen in diesen Ländern Hotels anzubieten.[17] 1980 erwarb SIEH die Luxus-Hotels unter der Marke Sofitel vom französischen Industriellen Jacques Borel,[14] der zuvor ebenfalls für IBM gearbeitet hatte.[18] Damit wurde SIEH zu einem der ersten Unternehmen, das Hotels im Budget-, Mittelklasse- und Premium-Bereich betrieb.[17]

Kauf von Jacques Borel International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Ende der 1970er Jahre entwickelte sich SIEH mit 240 Hotels der Marken Ibis, Mercure und Novotel zum Marktführer in Europa.[19] Um den Dienstleistungsbereich weiter auszubauen, lieferte sich SIEH 1982 einen Bieterwettstreit mit Sodexo um das Catering-Unternehmen Jacques Borel International.[20] 1983 fusionierte SIEH schließlich mit Jacques Borel International zur Unternehmensgruppe Accor.[21] Dadurch kam beispielsweise auch das Unternehmen Ticket Restaurant zum Konzern, ein französischer Dienstleister für Essensgutscheine (Voucher).[22] Zum Zeitpunkt der Fusion hatte Accor 440 Hotels und 1.500 Restaurants. Das Unternehmen beschäftigte rund 35.000 Mitarbeiter in 45 Ländern.[23] Ungeachtet der Fusion forcierte Accor auch sein Hotelgeschäft: 1985 rief der Konzern die Kette Formule 1 ins Leben, heute Hotel F1 genannt.[24] Es handelte sich um Budget-Hotels ohne Sterne.[25] Accor hatte mit dem Konzept überdurchschnittlich Erfolg, das Unternehmen entwickelte sich zum Pionier der Budget-Hotellerie.[26] Parallel zur kontinuierlichen Expansion der Ibis-Hotels stieg Formule 1 zur am schnellsten wachsenden Kette in Europa auf.[27][28] Bis in die 1990er Jahre eröffnete Accor durchschnittlich jede Woche ein neues Hotel unter der Marke.[29]

Marktführerschaft bei Budget-Hotels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 kaufte Accor die US-amerikanische Hotelkette Motel 6,[12] sodass der Konzern weltweit führend im Bereich der Budget-Hotels war.[30] Die Akquisition wurde 1991 durch Gründung der Low-Budget-Kette Etap Hotels (heute Ibis Budget) ergänzt.[31] 1991 beteiligte man sich außerdem mehrheitlich an den Hotels des belgisch-französischen Tourismuskonzerns Compagnie Internationale des Wagons-Lits.[32] Anfang der 1990er Jahre erzielte Accor rund zwei Drittel seines Umsatzes mit der Hotellerie, ein Drittel in der Gastronomie.[33] Obwohl nicht zuletzt Formule 1 eine hohe Rendite erreichte, hatte das Unternehmen mit Problemen zu kämpfen.[34] Neben den Auswirkungen des gesamtwirtschaftlichen Umfelds machte dem Konzern zu schaffen, dass eigene Hotels mitunter gegenseitig konkurrierten, weshalb die seit den 1980er Jahren bestehende dezentrale Profitcenter-Struktur stärker zentralisiert wurde.[35][36] 1999 stellte Accor unter dem Namen Suitehotel ein neues Konzept für Hotels vor, die ihren Gästen überdurchschnittlich viel Platz und mehrere Räume boten.[37] Die sogenannten Suitehotels waren insbesondere für Geschäftsreisende, Städtereisende und Familien gedacht, die längere Aufenthalte planen.[38] Heute firmieren die Häuser unter der Marke Novotel Suites.[39]

Ausbau der weltweiten Präsenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Jahrtausendwende forcierte Accor die weltweiten Geschäfte: Im Jahr 2000 führte der Konzern zum Beispiel die sogenannte „Meal Service Card“ in China ein.[23] Die Hotelkette Ibis expandierte im gesamten asiatisch-pazifischen Raum,[40] im Zentrum der Aktivitäten stand jedoch ebenfalls China.[41][42] In der Haftenstadt Tianjin eröffnete 2003 das erste Hotel der Kette.[43] 2004 brachte Accor seine Casinos in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Barriere ein, das zum Marktführer in Europa aufstieg.[44] 2006 wagte sich der Konzern nach Indien,[45] unter anderem startete dort die Hotelkette Formule 1.[46] Die internationale Expansion wurde nicht zuletzt mit dem Verkauf einiger Hotels finanziert, sodass Accor fortan nur noch für das Management der Häuser verantwortlich war.[47][48] Größere mediale Aufmerksamkeit erregte außerdem der Verkauf der Beteiligung am französischen Touristik-Unternehmen Club Méditerranée.[49] Der Grund dafür war einerseits, dass Accor nicht die Mehrheit am Unternehmen erreichen konnte.[50] Andererseits wollte sich Accor fortan stärker auf sein Kerngeschäft in den beiden Bereichen Hotellerie und Dienstleistungen konzentrieren.[51] Die Strategie wurde von den Anlegern zunächst nicht positiv beurteilt, die an der Euronext in Paris notierte Accor-Aktie verlor in der Folge stark an Wert.[47] Gleichzeitig bekam Accor neue Konkurrenz im Bereich der Budget-Hotels.[52][53]

Neuordnung der Hotelmarken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um das Hotelgeschäft zu stärken, passte Accor daher die Strategie seiner Marken an.[54] Das Unternehmen gründete 2007 die Hotelkette All Seasons und 2008 MGallery (heute MGallery by Sofitel).[23] All Seasons (heute Ibis Styles) war nicht so standardisiert wie Ibis und gab Hotelbetreibern, welche die Marke im Franchise lizenzieren, mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Häuser.[55] Bei MGallery handelte es sich zunächst um eine gehobene Variante von Mercure-Hotels nach dem Vorbild von Boutique-Hotels.[56] Außerdem führte Accor die Marke Pullman im Premium-Segment wieder ein.[57] Der Konzern hatte die Rechte daran bereits 1991 durch den Kauf der Hotels der Compagnie Internationale des Wagons-Lits erhalten, Pullman aber zwischenzeitlich aufgegeben.[58] Mit der Wiedereinführung von Pullman wurde Sofitel noch stärker als luxuriöseste Marke von Accor positioniert.[59] Zusätzlich startete Accor weltweit im Jahr 2008 unter dem Namen „A|Club“ ein Programm zur Kundenbindung.[60] In allen Hotels mit drei oder mehr Sternen konnten Kunden Punkte sammeln, um diese in Prämien einzulösen oder Statusvorteile zu erreichen.[61][62] Accor gewann zum Beispiel Europcar und Miles & More als Partner für „A|Club“ (heute „Le Club AccorHotels“ genannt).[63] Für seinen Dienstleistungsbereich kaufte Accor 2008 die Mehrheit an Motivano, einem britischen Unternehmen für Mitarbeitervergünstigungen.[64]

Aufspaltung des Konzerns[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Umsatz und Gewinn aufgrund der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ab 2007 schrumpften, verordnete sich Accor einen harten Sparkurs.[65] 2009 kam es dann zu einem Streit im Management des Konzerns. Anlass war, dass Generaldirektor und Präsident des Verwaltungsrats wieder in einem Amt zusammengeführt werden sollten.[66] Dies wurde von den Finanzinvestoren Colony Capital und Eurazeo vorgeschlagen, die zusammen rund 30 Prozent der Anteile hielten und so ihren Einfluss bei Accor steigern wollten.[67] Da beide Posten erst drei Jahre zuvor zur Vermeidung von Interessenkonflikten getrennt worden waren, traten einige Mitglieder des Verwaltungsrats aus Protest zurück.[68] Ungeachtet dessen setzten sie die Investoren ihren Vorschlag letztendlich durch.[69] Mitte 2008 kündigte Accor dann Pläne an, sein Geschäft mit Geschenk- und Restaurantgutscheinen in ein separates Unternehmen auszugliedern.[70][71] Auch dies war von Finanzinvestoren immer wieder gefordert worden,[72] weil es deutlich höhere Profite als die Hotellerie abwarf.[73] Nachdem auch Verwaltungsrat und Aktionäre die Aufspaltung validiert hatten,[74] wurde der Dienstleistungsbereich Accor Services Mitte 2010 unter dem Namen Edenred an die Börse gebracht.[75]

Konzentration auf Hotellerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl Edenred für einen Großteil der Marktkapitalisierung von Accor verantwortlich war,[73] blieben die Aktien des Konzerns auch nach der Trennung im Leitindex CAC 40.[76][5] Bei der Konzentration des Unternehmens auf die Hotellerie kam digitalen Aktivitäten immer mehr Bedeutung zu.[23][77] Beispielsweise entwickelte das Unternehmen einen Online-Check-in und führte den elektronischen Versand von Rechnungen ein.[78] 2011 kündigte Accor eine Modernisierung der Hotelkette Ibis an, welche die meisten Hotels des Konzerns stellt.[79] Häuser der Marken Etap Hotels und All Seasons wurden in Ibis Budget und Ibis Styles umbenannt.[80] Ibis wurde damit zur zentralen Marke im Budget-Bereich.[81] 2013 änderte Accor erneut seine Organisationsstruktur: Das Geschäft mit eigenen Hotels trennte man von den Management- und Franchisebetrieben.[82] Accor kehrte damit als strategischer Investor auf den Markt für Hotelimmobilien zurück und öffnete später seine Immobiliensparte auch für externe Investoren.[83][84][85]

Um die Konzentration auf die Hotellerie auch nach außen stärker zu präsentieren, tritt der Konzern seit 2015 ausschließlich unter der Marke AccorHotels auf, während sich der juristische Name der Dachgesellschaft bisher nicht änderte.[1] 2016 übernahm AccorHotels dann FRHI mit seinen Hotelketten Fairmont, Raffles und Swissôtel, die allesamt in der gehobenen Kategorie angesiedelt sind.[86] Ferner vereinbarte Accor mit der Hamburger Hotelkette 25hours eine strategische Partnerschaft,[87][88] im Rahmen derer AccorHotels 30 % an 25hours erwarb.[89] Unter dem Namen Jo&Joe rief AccorHotels eine Hotelkette ins Leben, die sich dediziert an die Generation Y richtet.[90] Außerdem intensivierte der Konzern seine Bemühungen, die CO2-Emissionen seiner Häuser signifikant zu reduzieren.[91] Zuletzt erhielt der Konzern größere Aufmerksamkeit für den Einzug von Nicolas Sarkozy in den Verwaltungsrat.[92] Er wird sich dort in einem neu geschaffenen Gremium um die Strategie des Konzerns kümmern.[93]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AccorHotels ist eine Société Anonyme, eine Aktiengesellschaft nach französischem Recht. Die Firma lautet „Accor S.A.“. Zweck des Unternehmens sind alle Aktivitäten, die den Betrieb von Hotels und verwandter Geschäfte betreffen. Das Grundkapital beträgt 854.303.010 Euro, eingeteilt in 284.767.670 Stammaktien mit einem Nennwert von jeweils drei Euro.[94] Sie werden an der Euronext in Paris gehandelt.[5] Die Führung des Unternehmens obliegt einem Verwaltungsrat (Board of Directors), dessen Mitglieder von den Aktionären bestimmt werden. Zusätzlich repräsentiert mindestens ein Direktor die Mitarbeiter des Konzerns. Kein Mitglied des Verwaltungsrats darf über 75 Jahre alt sein, nicht mehr als ein Drittel über 70.[94]

Board of Directors[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verwaltungsrat ist das oberste Leitungs- und Kontrollgremium von AccorHotels. Ihm obliegen alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung.[95] AccorHotels verwendet das monistische System.[94] Das Gremium ist derzeit mit 16 Direktoren besetzt: Sheikh Nawaf Bin Jassim Bin Jabor Al-Thani, Vivek Badrinath, Jean-Paul Bailly, Philippe Citerne, Iliane Dumas, Mercedes Erra, Aziz Aluthman Fakhroo, Sophie Gasperment, Qionger Jiang, Iris Knobloch, Bertrand Meheut, Nicolas Sarkozy, Patrick Sayer, Isabelle Simon, Natacha Valla und Sarmad Zok.[96] Dazu kommt Sébastien Bazin, seit 2013 Vorsitzender des Verwaltungsrats (Chairman) und Chief Executive Officer von AccorHotels.[97][98] Zuvor war er Europachef des Investmentfonds Colony Capital.[99]

Executive Committee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Geschäftsbereiche von AccorHotels, „HotelInvest“ und „HotelServices“, haben ihre eigene Führungs- und Berichtsstruktur. Sie werden jedoch von einem gemeinsamen Gremium geleitet, dem sogenannten Executive Committee.[3] Es ist vergleichbar mit dem Vorstand einer deutschen Aktiengesellschaft. Das Executive Committee entscheidet beispielsweise über alle Projekte mit mehr als fünf Millionen Euro Budget.[3] Neben Sébastien Bazin gehören dem Executive Committee 13 weitere Mitglieder an: Arantxa Balson, Gaurav Bhushan, Sven Boinet, Chris J. Cahill, Steven Daines, Jean-Jacques Dessors, Michael Issenberg, Patrick Mendes, Jean-Jacques Morin, Amir Nahai, John Ozinga, Laurent Picheral und Sophie Stabile.[100]

Hotelmarken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Geschäftsjahr 2015 hatte AccorHotels weltweit 3.873 Hotels mit 511.517 Zimmern. Frankreich war mit 1.598 Hotels und 144.009 Zimmern der größte Markt des Konzerns.[3] 331 Häuser befanden sich 2015 im Eigentum von AccorHotels, die restlichen Hotels waren fest oder variabel gemietet, geleast oder wurden als Franchise betrieben.[3] Die Marke mit den meisten Hotels ist Ibis, zu der auch Ibis Budget und Ibis Styles gehören.[101] In Europa ist Ibis Marktführer, sowohl gemessen an der Zahl der Hotels als auch nach Zimmern.[102] Ibis ist mit Ibis Styles, Ibis Budget, Adagio Access und Hotel F1 dem Economy-Bereich von AccorHotels zuzuordnen. Zum Midscale-Segment gehören die Marken Novotel, Mercure, Mama Shelter und Adagio. Sofitel, Pullman, MGallery by Sofitel, Grand Mercure und The Sebel stuft der Konzern als Luxus- und Upscale-Hotels ein.[3]

Logos der Hotelkette Ibis
Übersicht der Hotelketten nach Marken und Regionen (2015):
Hotelkette Frankreich EMEA APAC AMER Gesamt
Sofitel 11 43 43 17 114
Pullman 13 26 63 6 108
MGallery by Sofitel 24 28 27 3 82
Grand Mercure 0 2 40 4 46
The Sebel 0 0 25 0 25
Novotel 112 169 118 29 428
Suite Novotel 19 12 0 0 31
Mercure 239 338 93 71 741
Adagio 28 15 0 7 50
Ibis 384 393 153 139 1068
Ibis Styles 115 87 59 9 310
Ibis Budget 330 167 32 22 551
Adagio Access 45 2 0 0 47
Hotel F1 237 0 0 0 237
Formule 1 0 1 7 0 8
Gesamt 1598 1289 680 306 3873

Neben den genannten Marken war der Konzern von 2002 bis 2007 in Deutschland an der Hotelkette Dorint beteiligt. Sie formiert heute als Neue Dorint.[103]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 berichtete das TV-Magazin ZDFzoom über die irreführende Verwendung von Hotelsternen.[104] Die beanstandeten Häuser seien nicht vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband klassifiziert, sondern hätten sich die Sterne selbst verliehen.[105] Betroffen von den Vorwürfen war beispielsweise auch das Sofitel am Berliner Gendarmenmarkt.[106] Die Direktion rechtfertigte die falsche Angabe gegenüber ZDFzoom mit einer „Kommunikationspanne“.[107] AccorHotels bedauerte die irrtümliche Verwendung von Sternen und betonte, man habe ein hohes Interesse an einer korrekten Klassifizierung.[104] Das Hotel selbst wurde nach der Sendung offiziell klassifiziert.[108]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Company information. In: Infogreffe. Abgerufen am 9. Januar 2017 (englisch).
  2. Michael Kuntz: Neuer Chef von Accor: Hotelier von Herzen. In: Süddeutsche Zeitung. 19. Januar 2014, abgerufen am 9. Januar 2017.
  3. a b c d e f g Annual Report 2015. AccorHotels, S. 4, 6, 9, 11, 15, 37, 127, abgerufen am 20. März 2017 (PDF, englisch).
  4. Legal Information. AccorHotels, abgerufen am 22. März 2017 (englisch).
  5. a b c CAC 40. Market information. Euronext, abgerufen am 9. Januar 2017 (englisch).
  6. AccorHotels overview. AccorHotels, abgerufen am 22. März 2017 (englisch).
  7. Our Brands & Services. AccorHotels, abgerufen am 21. März 2017 (englisch).
  8. a b Florence Renard-Gourdon: SAGA Accor, un géant né en 1967. In: Les Échos. 29. Juni 2010, abgerufen am 9. Januar 2017 (französisch).
  9. Harald Posny: Accor erwartet erneut Umsatzrekord. In: Die Welt. 2. Januar 2002, S. 14.
  10. Ranking: Die größten Hotelketten der Welt. In: WirtschaftsWoche. 22. August 2015, abgerufen am 9. Januar 2017.
  11. Marina Behre: Accor stellt sich neu auf. Strategie Umorganisation soll einzelne Marken stärken. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 8. Dezember 2012, S. 1.
  12. a b Jacques Neher: Accor Is Gambling on U.S. Motels. In: The New York Times. 24. Juli 1990, abgerufen am 9. Januar 2017 (englisch).
  13. Paul Dubrule & Gérard Pélisson. Co-Founders of Accor Group. University of Houston, abgerufen am 9. Januar 2017 (englisch).
  14. a b Accor. In: French Company Handbook. International Herald Tribune, Paris 1992, S. 14 (englisch).
  15. Seit 30 Jahren in der Erfolgsspur. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 4. Dezember 2004, abgerufen am 9. Januar 2017.
  16. Joachim Friedl: Ein Hauch französischen Lebensstils. In: Heilbronner Stimme. 8. Januar 2015, S. 31.
  17. a b c Jordi Canals: Managing Corporate Growth. Oxford University Press, New York 2000, ISBN 0-19-829667-3, S. 90.
  18. Eric de La Chesnais: Jacques Borel, meilleur vendeur chez IBM. In: Le Figaro. 27. November 2006, abgerufen am 9. Januar 2017 (französisch).
  19. Petra Porzelt: Standortplanung von Hotelunternehmungen. Diplomica Verlag, Hamburg 1999, ISBN 978-3-8386-1748-0, S. 52.
  20. Luciano Segreto, Carles Manera, Manfred Pohl: Europe at the Seaside. The Economic History of Mass Tourism in the Mediterranean. Berghahn Books, New York, Oxford 2009, ISBN 978-1-84545-323-7, S. 157 (englisch).
  21. Accor. In: Directory of the World's Largest Service Companies. Moody's Investors Service, New York 1990 (englisch).
  22. Vault Guide to the Top Hospitality & Tourism Industry Employers. Vault, New York 2005, ISBN 1-58131-353-5, S. 18 (englisch).
  23. a b c d Our History. AccorHotels, abgerufen am 22. März 2017 (englisch).
  24. Hotels: Franzosen entdeckten Marktlücke rentabler Billighotels. In: Handelsblatt. 23. Januar 1987, S. 6.
  25. Stefan Krulis: Situativer Einsatz der Blue Ocean Strategy. Konzeptionelle Grundlagen, Anwendungsfelder und kritische Würdigung anhand ausgewählter Fallbeispiele. Diplomica Verlag, Hamburg 2009, ISBN 978-3-8366-3281-2, S. 8.
  26. Pionier der Budget-Hotellerie. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 18. Mai 2002, abgerufen am 9. Januar 2017.
  27. Monika Wehrl: Expansion mit zwei Sternen. In: Horizont. 30. April 1992, S. 10.
  28. Jean-Noël Kapferer: The New Strategic Brand Management. Creating and Sustaining Brand Equity Long Term. 4. Auflage. Kogan Page, London, Philadelphia 2008, ISBN 978-0-7494-5085-4, S. 230.
  29. Accor: Bugdet-Hotels expandieren. Formule 1 steigt in Deutschland ein. In: Handelsblatt. 7. November 1996, S. 27.
  30. Tom Furlong: French Firm to Acquire Motel 6 for $1.3 Billion. Merger: The deal will create the world's largest chain of budget motels. In: Los Angeles Times. 13. Juli 1990, abgerufen am 9. Januar 2017 (englisch).
  31. Sven Reinecke (Hrsg.): Best Practice in Marketing. Erfolgsbeispiele zu den vier Kernaufgaben im Marketing. Compendio Bildungsmedien, Zürich 2010, ISBN 978-3-7155-9469-9, S. 131.
  32. Accor übernimmt Wagons-Lits-Hotels. In: Handelsblatt. 5. Juni 1991, S. 21.
  33. Luxus überflüssig. Accor: Billigbetten auf dem Vormarsch. In: WirtschaftsWoche. 1. November 1991, S. 148.
  34. Sören Jensen: Die Herbergsväter. In: Manager Magazin. 1. Januar 1993, S. 74.
  35. Accor-Gruppe dezentralisiert. In: Handelsblatt. 3. Februar 1987, S. 9.
  36. Helmut Wyrwich: Gastro-Riese entdeckt das Teamwork. Allmähliche Abkehr vom bisher gepflegten Einzelleben der Hotel- und Restaurant-Ketten. In: Schweizer Handelszeitung. 1. Juli 1993.
  37. Accor Launches a New Brand on the European Market: Suitehotel. In: Hospitality Net. 21. März 2001, abgerufen am 9. Januar 2017 (englisch).
  38. Konzept „Accor Suitehotel“ auch in Deutschland. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 17. August 2002, abgerufen am 9. Januar 2017.
  39. Novotel Suites. AccorHotels, abgerufen am 9. Januar 2017.
  40. Erfolgskonzept mit nachhaltigem Wachstum. Österreichischer Wirtschaftsverlag, 2. Februar 2011, abgerufen am 27. September 2016.
  41. Expansion auf dem chinesischen Markt. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 4. Oktober 2003, abgerufen am 1. Juli 2016.
  42. „In China geht die Post ab“. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 1. Juli 2006, S. 10.
  43. Zugpferd in Asien ist die Marke Ibis. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 29. November 2003, abgerufen am 9. Januar 2017.
  44. Accor kooperiert mit Barriere. Fusion schafft Europas grösste Casino-Gruppe. In: WirtschaftsBlatt. 20. Januar 2004, S. 16.
  45. Accor: 100 Hotels in Indien geplant. In: Hamburger Abendblatt. 28. November 2006, S. 23.
  46. Formule 1 in Indien. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 2. Dezember 2006, abgerufen am 9. Januar 2017.
  47. a b Accor enttäuscht die Märkte. In: Handelsblatt. 9. März 2006, S. 12.
  48. Accor beschleunigt Hotel-Verkaufsprogramm. In: Immobilien-Zeitung. 6. September 2006.
  49. Club Med verdient wieder Geld. Accor zieht sich zurück. In: Handelsblatt. 6. September 2006, abgerufen am 9. Januar 2017.
  50. Accor verkauft Club-Med-Beteiligung. Mehrheitserwerb nicht gelungen – Ferienclub-Betreiber schreibt schwarz. In: Börsen-Zeitung. 10. Juni 2006, S. 11.
  51. Accor steigt bei Club Med aus. In: Allgemeine Hotel- und Gaststätten-Zeitung. 17. Juni 2006, S. 11.
  52. Rüdiger Ruster: Motel One bringt Schwung in die Budget-Hotellerie. In: Allgemeine Hotel- und Gaststätten-Zeitung. 22. Juli 2006, S. 9.
  53. Marco A. Gardini: Marke statt Sterne. In: Absatzwirtschaft. 1. April 2006, S. 56.
  54. Accor will Marktmacht ausbauen. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 27. Oktober 2007, S. 9.
  55. Holger Alich: Suche nach einem Markenprofil. In: Handelsblatt. 18. Dezember 2007, S. 14.
  56. „MGallery“: Zwei Hotels für Wien. In: Format. 12. September 2008, S. 67.
  57. Accor will die Marke Pullman wiederbeleben. In: Werben & Verkaufen. 30. August 2007, abgerufen am 9. Januar 2017.
  58. Cornelia Küsel: Accor führt Pullman wieder ein. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 8. September 2007, S. 9.
  59. Accor definiert Luxus neu und expandiert damit kräftig. In: Der Standard. 2. Juli 2007, S. 10.
  60. Accor ködert seine Kunden. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 20. September 2008, S. 13.
  61. Globales Punktesystem gelauncht. In: Medianet. 19. September 2008, S. 74.
  62. Bettina Seipp: Wie Sie im Schlaf punkten können. In: Die Welt. 20. November 2010, S. 3 (Ressort: Reise).
  63. Accor lädt seine Kunden ein Leben lang in den A-Club. In: fvw. 25. September 2008, S. 13.
  64. David Woods: Accor Services acquires 62% stake in Motivano. In: Employee Benefits. 10. Januar 2008, abgerufen am 9. Januar 2017 (englisch).
  65. Accor verordnet sich harten Sparkurs. In: Handelsblatt. 26. Februar 2009, S. 14.
  66. Eklat beim Hotelriesen Accor. In: Handelsblatt. 25. Februar 2009, S. 15.
  67. Jennifer Lachman, Lutz Meier: Accor-Chef verteidigt Investoren. In: Financial Times Deutschland. 26. Februar 2009, S. 5.
  68. Hauskrach im Accor-Konzern. Umstrittenes Doppelmandat und starker Gewinnrückgang. In: Neue Zürcher Zeitung. 26. Februar 2009, S. 23.
  69. Jennifer Lachman, Lutz Meier: Doppelt hält besser. In: Financial Times Deutschland. 26. Februar 2009, S. 2.
  70. Accor prüft Spaltung. In: Neue Zürcher Zeitung. 28. August 2009, S. 21.
  71. Accor zerlegt sich freiwillig. Hotelkonzern will Gutschein-Geschäft in eigene Gesellschaft ausgliedern. In: Handelsblatt. 28. August 2009, S. 14.
  72. Jennifer Lachman, Lutz Meier: Hotelkonzern Accor wird aufgespalten. In: Financial Times Deutschland. 28. August 2009, S. 3.
  73. a b Holger Alich: Hotelriese Accor will sich selbst zerlegen. In: Handelsblatt. 16. Dezember 2009, S. 24.
  74. Aktionäre stimmen für Accor-Aufspaltung. In: Börsen-Zeitung. 30. Juni 2010, S. 9.
  75. Hotels: Accor-Servicesparte geht an die Börse. In: WirtschaftsWoche. 8. Juni 2010, abgerufen am 9. Januar 2017.
  76. Gesche Wüpper: Rätselraten um die Neubesetzung des französischen Leitindex. In: Die Welt. 3. September 2010, S. 19.
  77. Raphaela Kwidzinski: Accor stellt sich digital neu auf. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 8. November 2014, S. 5.
  78. Sabine Pracht: Ohne Empfang zum Zimmer. In: fvw. 22. August 2014, S. 32, 33.
  79. Ralf Klingsieck: Ibis beflügelt Accor. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 12. Februar 2011, S. 3.
  80. Ralf Klingsieck, Rüdiger Rüster: Ibis wird zur Mega-Marke. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 17. September 2011, S. 2.
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  86. Accorhotels kauft Fairmont, Raffles und Swissôtel. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 12. Juli 2016, abgerufen am 9. Januar 2017.
  87. Martin Kopp: Hotelkette Accor steigt bei 25hours ein. In: Hamburger Abendblatt. 9. November 2016, S. 7.
  88. Rolf Westermann: Paukenschlag: Accorhotels steigt bei 25hours ein. In: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. 7. November 2016, abgerufen am 9. Januar 2017.
  89. Accor beteiligt sich an 25hours. In: Immobilien-Zeitung. 10. November 2016, S. 7.
  90. Jule Zentek: Hotels für die Generation Y. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 26. November 2016, S. 11.
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