Ammelshainer See

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ammelshainer See
Geographische Lage Landkreis Leipzig, Sachsen
Ufernaher Ort Naunhof
Daten
Koordinaten 51° 17′ 49,2″ N, 12° 36′ 25,2″ OKoordinaten: 51° 17′ 49,2″ N, 12° 36′ 25,2″ O
Ammelshainer See (Sachsen)
Höhe über Meeresspiegel 126 m ü. NHN[1]
Fläche 53 ha[1][2]
Volumen 1.900.000 m³ [1]
Maximale Tiefe 25 m[1]
Mittlere Tiefe 3,5 m[1]

Besonderheiten

Tagebaurestloch

Der Ammelshainer See (auch Moritzsee) ist eine ehemalige für den Autobahnbau benötigte Kiesgrube bei Naunhof im Landkreis Leipzig, die geflutet wurde.

Beschreibung und Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See gehört mit dem Naunhofer See (auch Grillensee) und dem Albrechtshainer See zu den drei Naunhofer Seen. Er liegt im Leipziger Neuseenland, einem Verbund aus teilweise noch entstehenden Badeseen, die aus Tagebaurestlöchern entstehen. Wegen der unmittelbaren Nähe zur A 14 (Anschlussstelle 29, Naunhof) wird der See auch Autobahnsee Ammelshain[3] genannt.

Der Ammelshainer See hat eine Fläche von 53 Hektar bei einer durchschnittlichen Tiefe von dreieinhalb Metern. 2013 testete der ADAC 41 Gewässer in Deutschland auf Badequalität und erklärte den Ammelshainer See mit dem Urteil "Sehr gut" zum Testsieger.[4]

Am See gibt es mehrere Badestellen, einen Surfbereich[5], ein Volleyballfeld und eine große Liegewiese.[3]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ammelshainer See ist Austragungsort des jährlich stattfindenden Musikfestivals Waterbeats.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Naunhofer See (Grillensee), Ammelshainer See (Moritzsee) und Albrechtshainer See (Memento vom 13. Mai 2014 im Internet Archive) (PDF) im Bericht der Investoren des Leipziger Neuseenlands, abgerufen am 22. September 2020.
  2. a b Naunhofer Seen (Memento vom 12. Mai 2014 im Internet Archive) auf der Webseite des Leipziger Neuseenlands, abgerufen am 22. September 2020.
  3. a b Autobahnsee Ammelshain, abgerufen am 12. Mai 2014.
  4. Ammelshainer See Testsieger! (Memento vom 13. Mai 2014 im Internet Archive) vom 23. Juli 2013 in den Muldental Nachrichten, abgerufen am 22. September 2020.
  5. Neuseenland-Lexikon: “A” wie “Ammelshainer See” samt Kiesgrube Naunhof (Memento vom 13. Mai 2014 im Internet Archive), Eintrag vom 8. März 2012 im Seenticker: Neuseenland (Memento vom 13. Mai 2014 im Internet Archive), abgerufen am 22. September 2020.