André Oltramare

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André Oltramare (* 11. August 1884 in Genf; † 25. August 1947 ebenda) war ein Schweizer Altphilologe und Politiker (SP).

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 1902 bis 1906 studierte er Altphilologie an der Universität Genf, 1926 wurde er promoviert. Von 1928 bis 1947 war Oltramare Professor für lateinische Sprache und Literatur an der Universität Genf. In den Jahren 1932 bis 1938 war er zudem Dekan. Im Jahr 1937 wurde er Ehrendoktor der Universität Lyon und Ritter der französischen Ehrenlegion.

Seit 1923 war Oltramare Mitglied der Sozialdemokratischen Partei (SP). Von 1924 bis 1927 war er als Genfer Staatsrat Vorsteher des kantonalen Erziehungsdepartements. Von 1946 bis 1947 gehörte er dem Nationalrat an.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oltramare war der Lebenspartner der Philosophin Jeanne Hersch. Gemäss Angaben der CIA sollen er und sein Sohn Marc Oltramare für das Spionagenetzwerk Rote Drei tätig gewesen sein.[1]

Sein Bruder Georges Oltramare war ein rechtsextremer Politiker.

Personen der „Roten Kapelle“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Rote Drei: getting behind the "Lucy" myth