Andreas Diekmann

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Andreas Diekmann (* 31. Juli 1951 in Lübeck) ist ein deutscher Soziologe.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Diekmann wuchs in Lübeck auf und absolvierte dort sein Abitur. Anschließend studierte er ab 1970 Soziologie, Psychologie und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hamburg, wo er 1979 promovierte. Bis 1984 war er daraufhin in Österreich am Institut für Höhere Studien in Wien tätig, ehe er 1984 Assistent an der Universität München wurde. Dort habilitierte er sich 1987.

Anschließend war Diekmann wissenschaftlicher Direktor am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (heute: GESIS) in Mannheim, ehe er 1989 an der Universität Mannheim Professor für Forschungsmethoden und Statistik an der sozialwissenschaftlichen Fakultät wurde. 1990 wechselte er in die Schweiz an die Universität Bern und war dort bis 2003 Lehrstuhlinhaber für empirische Soziologie und Statistik. Seit 2003 ist Diekmann als Professor für Soziologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich tätig.

Seine Arbeitsgebiete sind unter anderem die Methodik der empirischen Sozialforschung, Spieltheorie und Umweltsoziologie, in welchen er auch Lehrbücher verfasste.

Seit 2001 ist Diekmann Mitglied der Leopoldina.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitgliedseintrag von Prof. Dr. Andreas Diekmann (mit CV) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 4. Juli 2016.