Institut für Höhere Studien

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Institut für Höhere Studien und wissenschaftliche Forschung
(IHS)
Logo IHS.png
Zweck: Forschung, Lehre
Vorsitz: Heinrich Neisser (Präsident), Sigurd Höllinger (Direktor)
Gründungsdatum: 31. Jänner 1963
Mitarbeiterzahl: 125 (2015)[1]
Sitz: Wien
Website: www.ihs.ac.at

Das Wiener Institut für Höhere Studien (IHS) ist eines der renommierten Wirtschaftsforschungsinstitute Österreichs.

Das IHS verfügt über ein jährliches Budget von 9,3 Millionen Euro (Stand 2014) und gilt damit nach dem WIFO als zweitgrößte österreichische Denkfabrik.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

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Es wurde 1963 von zwei bekannten Exilösterreichern, dem Soziologen Paul F. Lazarsfeld und dem Wirtschaftswissenschaftler Oskar Morgenstern, gegründet. Die finanzielle Unterstützung stammte von der Ford-Stiftung, dem österreichischen Unterrichtsministerium und der Stadt Wien.[3] Bis 1968 wirkte Freda Meissner-Blau unter dem damaligen Direktor Ernst Florian Winter als Generalsekretärin am IHS.

Struktur des Instituts[Bearbeiten]

Die Forschungsgebiete sind :

Des weiteren bietet die Abteilung "Akademische Forschung & Lehre" des IHS in Zusammenarbeit mit Wiener Universitäten Master- und PhD-Programme an. In der Öffentlichkeit jedoch ist das IHS vor allem für seine Wirtschaftsprognosen bekannt, die neben denen des WIFO die größte Resonanz in den österreichischen Medien finden.

Standort[Bearbeiten]

Institut für Höhere Studien in der Stumpergasse

Der Sitz des Instituts befindet sich seit Sommer 2015 in der Josefstädter Straße 39. In das ehemalige Finanzamt Palais Strozzi, Wien 8. zieht die Forschung ein. Mehr als 50 Jahre war das außeruniversitäre Forschungsinstitut in der Stumpergasse, Wien 6 untergebracht.

Leitung[Bearbeiten]


Von der Gründung 1963 bis zum Jahr 1983 gab es neben dem Direktor jeweils auch einen beigeordneten Direktor. Beide Funktionen wurden durch Vertrauenspersonen der beiden damaligen Regierungsparteien ÖVP bzw. SPÖ besetzt. In dieser Zeit wurden insgesamt sieben Direktoren von fünf verschiedenen beigeordneten Direktoren begleitet.[7]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Christian Fleck: Wie Neues nicht entsteht. Die Gründung des Instituts für Höhere Studien in Wien durch Ex-Österreicher und die Ford Foundation. In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften. 11. Jahrgang, Nr. 1, Turia+Kant, Wien 2000, ISSN 1016-765X, S. 129–178 (online).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IHS: Neuanfang in der Wiener Josefstadt. diePresse.com, 22. Februar 2015, abgerufen am 23. März 2015.
  2. format.at - Die Sponsoren der Meinungsmacher (Seite 18,19; PDF). Artikel vom 5. Dezember 2014, abgerufen am 6. Februar 2015.
  3. Geschichte des IHS (englisch), ihs.ac.at
  4. Bulgaren in Österreich - Slawtscho Sagoroff - Portrait eines berühmten Statistikers und Ökonomen. Artikel von Oktober/November 2008, abgerufen am 6. Dezember 2014.
  5. a b c Eine Abhandlung über die drei Jahrzehnte beanspruchende Gründung eines Zentrums für sozialwissenschaftliche Forschung. Abgerufen am 6. Dezember 2014.
  6. IHS - History. Abgerufen am 6. Dezember 2014.
  7. a b c Festschrift 50 Jahre IHS - Heinrich Neisser: Die Geschichte des IHS. Abgerufen am 6. Dezember 2014.
  8. derStandard.at - 500.000 Euro fehlen: IHS-Chef Keuschnigg tritt zurück. Artikel vom 23. Oktober 2014, abgerufen am 23. Oktober 2014.
  9. diepresse.com - Sigurd Höllinger: Ein "Roter" wird IHS-Chef. Artikel vom 6. Dezember 2014, abgerufen am 6. Dezember 2014.
  10. Wie Neues nicht entsteht. Die Gründung des Instituts für Höhere Studien in Wien durch Ex-Österreicher und die Ford Foundation. Abgerufen am 6. Dezember 2014.
  11. CV - Dr. Erhard Fürst. Abgerufen am 6. Dezember 2014.

48.19540716.343019Koordinaten: 48° 11′ 43″ N, 16° 20′ 35″ O