Andreas Seyfarth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Andreas Seyfarth (* 6. November 1962 in München) ist ein deutscher Spieleautor. Trotz geringer Veröffentlichungsfrequenz konnte Seyfarth mit Manhattan (1994), Puerto Rico (2002), San Juan (2004) und Thurn und Taxis (2006) die wichtigsten deutschen Spielepreise gewinnen.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seyfarth wurde 1962 in München geboren und wuchs in Haar im Umland der Stadt auf. 1981 machte er sein Abitur, danach absolvierte er seinen Zivildienst in einem Krankenhaus in Haar. Er wurde Verwaltungsbeamter und machte seine Ausbildung in Köln, Dieburg und München von 1983 bis 1986, im Jahr 2005 arbeitete er als Finanzcontroller für die Deutsche Telekom. 1979 lernte er seine spätere Frau Karen kennen, die er 1988 heiratete.[1]

Gemeinsam mit seiner Frau vertiefte er seine Freude am Spiel. Inspiriert wurde er dabei sowohl von klassischen Brettspielen wie Schach und Kartenspielen, hinzu kamen neuere Spiele wie die als Spiel des Jahres ausgezeichneten Spiele Sagaland und Hase und Igel sowie Acquire und Dodge City.[1] Gemeinsam mit Karen entwickelte er 1991 das Kartenspiel Max und Moritz, das von Schmidt Spiele veröffentlicht wurde, und es folgten Spiele wie Zorro, Spiel des Friedens und Harry dreht alles um. 1994 gewann er mit dem Städtebauspiel Manhattan, das vom Hans im Glück Verlag herausgegeben wurde, den Jurypreis Spiel des Jahres und veröffentlichte im gleich Jahr Waldmeister.[1] Nach einer Pause erschienen 2001 Puerto Rico, das ebenfalls für das Spiel des Jahres nominiert wurde und Gewinner beim Deutschen Spiele Preis wurde, und 2004 San Juan. Mit dem 2006 wieder mit Karen Seyfarth herausgebrachte Spiel Thurn und Taxis gewann er erneut den Titel für das Spiel des Jahres[2], hierauf folgten 2007 die Erweiterungen Thurn und Taxis - Glanz und Gloria und Thurn und Taxis - Alle Wege führen nach Rom (beide zusammen mit seiner Frau) sowie das neue Spiel Giganten der Lüfte.

Ludografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Interviews by an Optimist #87 - Andreas Seyfarth (Memento vom 3. Mai 2006 im Internet Archive); abgerufen am 9. Januar 2017.
  2. a b Thurn und Taxis auf den Seiten des Spiel des Jahres e.V.; abgerufen am 9. Januar 2017.
  3. Manhattan auf den Seiten des Spiel des Jahres e.V.; abgerufen am 9. Januar 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]