ArianeGroup

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ArianeGroup
Rechtsform SAS
Gründung 1. Januar 2015
Sitz Issy-les-Moulineaux, FrankreichFrankreich Frankreich
Leitung Alain Charmeau
Mitarbeiter 9.000[1]
Umsatz 1 Mrd. Euro[1]
Branche Raumfahrt
Website http://www.ariane.group
Stand: 2018

ArianeGroup (bis 2017 Airbus Safran Launchers) ist ein Gemeinschaftsunternehmen des europäischen Luft- und Raumfahrtunternehmens Airbus Group und des französischen Konzerns Safran mit seinen drei Kerngeschäftsbereichen: Luft- und Raumfahrt (Antriebssysteme und Ausrüstung), Verteidigung und Sicherheit, das mit dem Ziel der Entwicklung und späteren Herstellung der Rakete Ariane 6 zum 1. Januar 2015 gegründet wurde. Sitz des Unternehmens ist Issy-les-Moulineaux bei Paris.[2]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standorte des Unternehmens sind Issy-les-Moulineaux, Saint-Médard-en-Jalles, Kourou (Weltraumbahnhof), Vernon, Le Haillan und Les Mureaux in Frankreich sowie Lampoldshausen, Bremen, Trauen und Ottobrunn in Deutschland.[3]

Arianespace[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. Juni 2015 meldete ArianeGroup durch Übertragung von 35 Prozent Anteil von der französischen Raumfahrtagentur CNES insgesamt einen Anteil von 74 Prozent an Arianespace erreicht zu haben.[4]

Die Firma startete mit etwa 450 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 1 Milliarde Euro.[1]

Ariane 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ariane 62 (links) und Ariane 64 (rechts)

Am 12. August 2015 beauftragte die europäische Weltraumagentur ESA ArianeGroup als Hauptvertragspartner mit der Neuentwicklung der Ariane 6.[5]

Der Vertrag umfasst ein Volumen von 2,4 Milliarden Euro für die Entwicklung der zwei Versionen der Trägerrakete Ariane 6 – Ariane 62 und Ariane 64. Der Vertrag beinhaltet eine verbindliche Zusage in Höhe von etwa 680 Millionen Euro zur Durchführung der ersten Entwicklungsarbeiten (Phasen A und B) bis zu der für Mitte 2016 geplanten vorläufigen Entwurfsprüfung (Preliminary Design Review). Über alles belaufen sich die Entwicklungskosten auf rund 3 Milliarden Euro, einschließlich der Booster, die von Ariane und Vega gemeinsam genutzt werden sollen, und einem industriellen Investment in Höhe von 400 Millionen Euro.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Überlegungen in der ArianeGroup zur Wiederverwertbarkeit von Raketenteilen zur Reduzierung der Kosten, siehe Adeline (Rakete).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Offizielle Broschüre von Airbus Safran Launchers; PDF-Datei
  2. Airbus Group, Safran: Press Release. Airbus Group und Safran gründen Joint Venture vom 3. Dezember 2014; PDF-Datei abgerufen vom 8. Februar 2016.
  3. http://www.airbusafran-launchers.com/#location Homepage von Airbus Safran Launchers, abgerufen am 8. Februar 2016
  4. Airbus Safran Launchers to become 74% shareholder of Arianespace , abgerufen am 8. Februar 2016
  5. Presseerklärung Airbus Safran Launchers: a highly promising first year vom 28. Januar 2016; abgerufen am 8. Februar 2016
  6. Airbus Defence and Space: Airbus Safran Launchers erhält Auftrag zur Entwicklung der Ariane 6 von der Europäischen Weltraumorganisation, Presseerklärung vom 12. August 2015; abgerufen am 8. Februar 2016