Arthur Hofmann

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Arthur Hofmann

Arthur Hofmann, mit vollem Namen Max Arthur Hofmann, (* 19. April 1863 in Stötteritz; † 3. März 1944 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Politiker (SPD). Er ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen kommunistischen Aktivisten Arthur Hoffmann (1900–1945).

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Arthur Hofmann wurde 1863 als Sohn eines Schmieds geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Reudnitz absolvierte er eine Lehre zum Buchdrucker (1877–1881). Anschließend unternahm er bis 1882 eine große Wanderung durch das In- und Ausland, die ihn unter anderem durch Italien, Österreich-Ungarn und die Schweiz führte. 1889 gründete Hofmann eine den Verlag und die Druckerei des sozialdemokratischen Volksblatts in Rudolstadt, der letzten aufgrund des Sozialistengesetzes verbotenen Zeitung.

1890 siedelte Hofmann nach Saalfeld über, wo er ebenfalls eine Druckerei gründete. 1892 wurde er dort Stadtverordneter und 1896 Kreisdelegierter.

Von 1900 bis 1918 saß Hofmann im Landtag von Sachsen-Meiningen. Von 1903 bis 1907 und dann erneut von 1912 bis zum Zusammenbruch der Monarchie im November 1918 saß Hofmann für den Wahlkreis Schwarzenburg-Rudolstadt im Reichstag des Deutschen Kaiserreiches.[1] Noch im Jahr 1918 wurde Hofmann Staatsrat im Sachsen-Meininger Innenministerium. Von Januar 1919 bis Juni 1920 gehörte er für den Wahlkreis 36 (Thüringen) der verfassungsgebenden Nationalversammlung an, um anschließend von Juni 1920 bis Mai 1924 als Abgeordneter für den Wahlkreis 13 (Thüringen) im ersten regulären Reichstag der Weimarer Republik. 1919 wurde Hofmann Vizepräsident des thüringischen Staatsrates.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Des Arbeiters Maifest. Leipzig ohne Jahr [1912].
  • Der Streikbrecher. Leipzig ohne Jahr [1912].
  • Proletarier-Weihnachten. Leipzig ohne Jahr [1913].
  • Das neue Krankenhaus der Stadt Aue. ohne Ort und Jahr
  • Die Verlobung im Gefängnis. Leipzig ohne Jahr

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1459–1461.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Schumacher (Hrsg.): M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung, 1933–1945. Eine biographische Dokumentation. 3., erheblich erweiterte und überarbeitete Auflage. Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5183-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]