Asphaltsee (Geologie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Asphaltgrube der McKittrick Tar Pits in Kern County, Kalifornien
Asphaltteich der La Brea Tar Pits, Los Angeles, Kalifornien

Ein Asphaltsee (auch Asphaltgrube, Asphaltteich oder Pechsee) ist ein natürliches Vorkommen von Asphalt.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tritt an einer Ölquelle schweres zähflüssiges und teerähnliches Erdöl an die Oberfläche, bilden sich Asphaltkegel. Diese können Durchmesser von bis zu mehreren hundert Metern und Höhen bis zu 30 Metern erreichen.

Verdunsten die leichtflüchtigen Bestandteile, härtet der Asphalt aus. So weisen tätige Asphaltölquellen unter der harten Asphaltschicht flüssiges Erdöl auf. Ist eine solche Quelle nicht mehr tätig, erstarrt die gesamte Masse zu Asphalt.

Beispiele von Asphaltseen und -gruben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Blumer: Die Erdöllagerstätten und übrigen Kohlenwasserstoffvorkommen der Erdrinde – Grundlagen der Petroleumgeologie. Enke, Stuttgart 1922, S. 30–43 (Nachdruck Salzwasser Verlag, Paderborn 2012, ISBN 978-3-86444-777-8).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Life in a war zone – Philly steaks and tar pits. SFGate vom 3. Mai 2007, abgerufen am 5. September 2014.