Audrey Dalton

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Audrey Dalton (* 21. Januar 1934 in Dublin) ist eine irische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Audrey Dalton wurde 1934 als Tochter von Emmet Dalton, einem Filmverleiher, in Dublin geboren. Bereits als Kind wollte sie Schauspielerin werden und übte sich als solche in zahlreichen Schulaufführungen. So spielte sie mit 13 Jahren unter anderem die Antigone in Sophokles gleichnamiger Tragödie. Nachdem sie im Alter von 17 Jahren mit ihrer Familie nach London übersiedelte, wo sie ihren Schulabschluss machte, schrieb sie sich an der renommierten Royal Academy of Dramatic Art ein.[1] Während einer Theateraufführung wurde sie zwei Jahre später von einem Angestellten von Paramount Pictures entdeckt, der sie zu einem Vorsprechen einlud. Sie erhielt einen Vertrag bei Paramount, worauf sie in Hollywood zunächst den Film The Girls of Pleasure Island (1953) drehte und anschließend an 20th Century Fox ausgeliehen wurde. Dort spielte sie in Henry Kosters Meine Cousine Rachel (My Cousin Rachel, 1952) neben Olivia de Havilland und Richard Burton sowie in Der Untergang der Titanic (Titanic, 1953) die Tochter von Barbara Stanwyck. 1958 war sie auch in einer Nebenrolle in Delbert Manns preisgekröntem Ensemblefilm Getrennt von Tisch und Bett (Separate Tables) zu sehen, in dem Deborah Kerr, Rita Hayworth, David Niven und Burt Lancaster die Hauptrollen spielten.

Ab 1956 war Audrey Dalton vor allem für das US-amerikanische Fernsehen tätig und trat dabei unter anderem in Serien wie Bonanza (1962), Rauchende Colts (Gunsmoke, 1963) und Verrückter wilder Westen (Wild Wild West, 1966) auf. 1959 kehrte sie zwischenzeitlich nach Irland zurück, um für die von ihrem Vater mitbegründete Produktionsfirma Ardmore Studios in dem Film This Other Eden eine Hauptrolle zu übernehmen.[1] Ende der 1970er Jahre zog sie sich aus dem Showgeschäft zurück.

Von 1953 bis 1977 war sie mit dem Regieassistenten James H. Brown verheiratet, mit dem sie zwei Töchter und drei Söhne hat. Seit 1979 ist sie mit dem Ingenieur Rod. F. Simenz verheiratet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Audrey Dalton. In: Tom Weaver: Science Fiction Confidential: Interviews With 23 Monster Stars and Filmmakers. McFarland & Company, 2002, ISBN 0-7864-1175-9, S. 47–58.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Jim Rosin: Audrey Dalton: "The Instinctive Desire to Perform". auf filmsofthegoldenage.com