August Nuss

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Philipp August Josef Paul Nuss (* 15. April 1883 in Gernsheim; † 4. Juli 1958 in Worms) war ein hessischer Politiker (Zentrum) katholischen Glaubens und ehemaliger Abgeordneter des Landtags des Volksstaates Hessen in der Weimarer Republik.

August Nuss war der Sohn des Kaufmanns und Bürgermeisters (Franz) Josef Nuss und seiner Frau Katharina (Auguste), geborene Laufer. Am 12. September 1911 heiratete er Elisabeth (Christine Gertrude Katharina) Uebel.

August Nuss studierte Rechtswissenschaften in Freiburg, München und Gießen. Seit 1902 war er Mitglied der KDStV Hercynia Freiburg im Breisgau, später auch anderer Studentenverbindungen im Cartellverband. Nach dem Staatsexamen arbeitete er als Assessor in Darmstadt und ab 1910 als Rechtsanwalt in Seligenstadt. 1914 zog er nach Worms, wo er ebenfalls als Anwalt tätig war.

August Nuss war Mitglied der deutschen Zentrumspartei. Er trat am 21. Juli 1920 als Nachfolger für den ausgeschiedenen Abgeordneten Georg Scherer in den Landtag des Volksstaates Hessen der Weimarer Republik ein. Er blieb vier Wahlperioden lang Abgeordneter und schied 1928 aus dem Landtag aus. Sein Nachfolger im Landtag wurde Jakob Keller.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 200.