Augusto Fernandes

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Augusto Fernandes (* 1939[1] in Portugal; † 18. Dezember 2018[2]) war ein portugiesischer Theaterregisseur und Leiter einer Schauspielschule in Buenos Aires.

Fernandes arbeitete als Schauspieler und Regisseur in Argentinien, ehe er 1971 mit seiner Theatergruppe und seiner Version von Peer Gynt in Nancy und Berlin gastierte. 1973 inszenierte er am Schauspiel Frankfurt Traum und Leben des Prinzen Sigismund nach Calderón, 1974 die Barbarische Komödie nach Valle-Inclán, 1975 Heinrich IV. von Pirandello. Bei Peter Zadek am Schauspielhaus Bochum inszenierte er 1974 Dona Rosita von Lorca, 1975 Der große Zenobia nach Calderón. Es folgten Arbeiten, die aus Gruppenimprovisationen entstanden: Atlantis (1996) und Der Admiral von der traurigen Gestalt (1978).

Am Schauspielhaus Hamburg kehrte er zum Literaturtheater zurück, das mit Improvisationen angereichert wird, wie bei Perikles (1981) und Großkophta von Goethe (1982). Er arbeitete am Schillertheater in Berlin (Das große Welttheater von Calderón 1988, Traumspiel von August Strindberg 1989). 1993 inszenierte er an der Staatsoper Unter den Linden Rigoletto von Verdi, musikalische Leitung Daniele Gatti.

Fernandes hat mit vielen bedeutenden Schauspielern wie Peter Roggisch, Hannelore Hoger, Imogen Kogge, Uwe Bohm oder Sepp Bierbichler gearbeitet.

Er leitete eine Schauspielschule in Buenos Aires.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Augusto Fernandes auf cinenacional.com, abgerufen am 19. Dezember 2018
  2. https://www.lanacion.com.ar/2203861-murio-augusto-fernandes-amante-del-teatro-destacado