Aus meiner Kindheit

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Filmdaten
Originaltitel Aus meiner Kindheit
Produktionsland Deutsche Demokratische Republik
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1975
Länge 81 min Minuten
Altersfreigabe FSK/JMK 0
Stab
Regie Bernhard Stephan
Drehbuch Bernhardt Stephan,
Wera Küchenmeister,
Claus Küchenmeister,
Volker Koepp
Produktion DEFA- Studio für Spielfilme
Musik Gerhard Rosenfeld
Kamera Otto Hanisch
Schnitt Brigitte Krex
Besetzung
Synchronisation

(weitere Sprachen - Italienisch)

Aus meiner Kindheit ist ein deutscher Spielfilm der DEFA von Bernhard Stephan aus dem Jahr 1975.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film zeigt Episoden aus der Kindheit und Jugendzeit Ernst Thälmanns nach seinen Tagebuchaufzeichnungen. Ernst Thälmann wird als typischer Junge seiner Zeit dargestellt, der mit seinen Freunden durch Hamburg streift. Seinem Vater, der als Kleinunternehmer ein Fuhrgeschäft hat, muss er bei der Arbeit helfen und steigt später nach dem Schulabschluss in dessen Fuhrunternehmen ein. Zum Streit kommt es über seinen Lohn und über seine lockere Art, mit Geld umzugehen. Schließlich verlässt er sein Elternhaus und lernt das Elend von Hunger, Obdachlosigkeit und Arbeitsalltag in Hamburg kennen. Unter Freunden und Kollegen bekommt Ernst Thälmann erste Kontakte zur politischen Arbeit.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der DEFA Spielfilm aus dem Jahre 1974/75 befasst sich mit der Kindheit und Jugend des späteren Arbeiterführers Ernst Thälmann. Der ursprüngliche Auftrag für den Film war der für einen Dokumentarfilm über Ernst Thälmann. Für den Spielfilm wurde bisher der Öffentlichkeit unbekanntes Material zur Verfügung gestellt. In dem Film wird vor allem das kleinbürgerlich geprägte Milieu dargestellt, in dem Ernst Thälmann aufgewachsen ist.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Produktionsleitung des Spielfilms hatte Gerrit List. Die Produktionsgesellschaft war das DEFA-Studio für Spielfilme in Potsdam-Babelsberg. Eine Besonderheit des Spielfilms waren die Drehorte: Nicht eine einzige Szene wurde in Hamburg, dem eigentlichen Ort von Ernst Thälmanns Kinder- und Jugendzeit gedreht. Die Dreharbeiten fanden unter anderem in der Innenstadt von Schwerin statt. Auf dem Schweriner Altstädtischen Marktplatz wurde als Außenrequisite der Hamburger Vierländerin-Brunnen nachgestellt. Außenrequisiteur war Jürgen Janitz. Am Postgebäude in der Innenstadt sowie in den Stadthallen Schwerin fanden die Dreharbeiten für die Gewerkschaftsversammlung statt, am Westufer des Schweriner Pfaffenteichs, an der Promenade wurden die Szenen „Hamburg grüßt den Kaiser“ inszeniert, ein weiterer Drehort war am Schweriner See in der Sportanglervereins-Halle Bornhöved Straße Nr. 101. Dreharbeiten fanden auch an der Ostsee statt.

Der Film wurde in Neubrandenburg uraufgeführt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aus meiner Kindheit Programmheft-PROGRESS Film-Verleih 08/75 Berlin Burg Str.27 Chefredakteur Bruno Pioch Druck: Druckerei „Erich Weinert“ Neubrandenburg Ag 500 203/74 (32 933).
  • SVZ, Schwerin, 15. August 1974, Nr. 193, Seite 8: Die DEFA-Babelsberg „Gruppe Berlin“ errichtet in Schwerin auf dem altstädtischen Markplatz für ihre Spielfilm-Dreharbeiten „Aus meiner Kindheit-Ernst Thälmanns“ eine Brunnen-Requisite.
  • ND-Archiv: Neues Deutschland vom 18. Februar 1975, Seite 8.
  • SVZ-Schwerin 15. August 1974, Nr.193, Seite 8 Spielfilm: Für historischen Brunnen auf den Schweriner Marktplatz - Quelle - Christine Dahme, Gemeint ist die Requisite des historischen Brunnen, den die DEFA für ihre Dreharbeiten „Aus meiner Kindheit-Ernst Thälmanns“ errichtete und nach den Dreharbeiten und der Fertigstellung des Spielfilmes wieder entfernt worden ist der sog. Messbergbrunnen das Original in Hamburg dort vor Ort steht.
  • ND-Archiv: Neues Deutschland vom 17. Februar 1975.