Axel Friedrich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Axel Friedrich (* 23. November 1947) ist ein deutscher Chemiker und Umweltexperte. Er war Abteilungsleiter für die Bereiche Verkehr und Lärm im deutschen Umweltbundesamt[1] und hat das International Council on Clean Transportation mitgegründet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde der promovierte Chemiker durch den Abgasskandal im September 2015 bekannt.[2]

2016 arbeitete er als Sachverständiger für die Deutsche Umwelthilfe.[3] Bereits zehn Jahre zuvor hatte er „das Bundesumweltministerium vor dem drohenden Desaster“ gewarnt. Der damalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel machte ihn jedoch für ebendieses Desaster verantwortlich, so dass Friedrich im Jahr 2007 von seinen bisherigen Aufgaben entbunden wurde.[4]

In einem Interview 2018 schlug Axel Friedrich u. a. vor, auch Benziner mit Ottopartikelfiltern nachzurüsten. Viele Dieselfahrzeuge würden durch die neuen Fahrverbote nicht erfasst. Er unterstützt die Idee einer blauen Plakette und würde einen Fonds begrüßen, wenn das von Verkehrsminister Andreas Scheuer bezifferte Bußgeld von 5.000 Euro für jeden „Trickdiesel“ gerichtlich einzufordern wäre.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ernst-Ludwig von Aster: Aktivist Axel Friedrich – Der Schreck der Autoindustrie. Deutschlandradio Kultur, 21. März 2016, abgerufen am 31. Juli 2017.
  2. Philipp Banse: VW-Skanda – Der Aufdecker der Abgas-Manipulation. Deutschlandfunk, 23. September 2015, abgerufen am 31. Juli 2017.
  3. Gerald Traufetter: Stickoxid-Test: Umweltverband wirft Fiat zu hohe Abgaswerte vor. Spiegel Online, 9. Februar 2016, abgerufen am 31. Juli 2017.
  4. Dirk Vincken: Schadstoff-Ritter in der Abstellkammer. Stern, 7. Dezember 2007, abgerufen am 31. Juli 2017.
  5. Hans Schuh "Wir werden den Regierenden Beine machen" Interview, Die Zeit, 20. Juni 2018, abgerufen am 22. Januar 2019
  6. Liste der Preisträger auf der Homepage der Stiftung Heureka (Memento des Originals vom 24. Dezember 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stiftung-heureka.de, abgerufen am 23. Dezember 2017.