City Gate (Frankfurt)

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City Gate
City Gate
Basisdaten
Ort: Nibelungenplatz 3 (Nordend-West)
Bauzeit: 1964–1966
Baustil: Internationaler Stil, Postmoderne
Architekt: G. Rheingaus, Umbau: Novotny Mähner Assoziierte
Nutzung/Rechtliches
Nutzung: Bürohochhaus
Bauherr: Josef Buchmann
Technische Daten
Höhe: 110,0[1] m
Etagen: 27 Obergeschosse
Höhenvergleich
Frankfurt am Main: 27. (Liste)
Deutschland: 52. (Liste)
Anschrift
Stadt: Frankfurt am Main
Land: Deutschland

Das City Gate, zuvor Büro Center Nibelungenplatz (BCN), ursprünglich Shell-Hochhaus, ist ein Hochhaus in Frankfurt am Main. Das ursprünglich knapp 90 Meter hohe Gebäude wurde am 15. Oktober 1966 bezogen und diente als Hauptverwaltung des Shell-Konzerns. 1993 wurde das Gebäude aufwändig saniert und dabei auf 110 Meter erhöht. Bis heute ist es das höchste Gebäude im Stadtteil Nordend.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hochhaus liegt am Nibelungenplatz, einem wichtigen und verkehrsreichen Knotenpunkt im Nordend. Dort treffen die Nibelungen- und Rothschildallee (Frankfurter Alleenring, B 8) auf die Friedberger Landstraße (B 3) und die Stadtteilstraßen Nordendstraße und Hallgartenstraße.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hochhaus war Teil eines den gesamten nördlichen Alleenring umfassenden Bebauungsplans, der eine Umwandlung zur Schnellstraße und Punkthochhäuser an allen wichtigen Straßenkreuzungen vorsah. Der Plan wurde allerdings bis auf ein weiteres Gebäude an der Kreuzung mit der Eschersheimer Landstraße nicht weiter verfolgt. Das Hochhaus am Nibelungenplatz wurde von 1964 bis 1966 für das Mineralölunternehmen Shell errichtet und war zu diesem Zeitpunkt bis 1972 das höchste Hochhaus in Frankfurt am Main. Initiator war des Weiteren der Immobilieninvestor Josef Buchmann. Im Keller wurde – der damaligen Atomkriegsfurcht entsprechend – für den Notfall ein Atomschutzbunker eingerichtet, der als Tiefgarage genutzt wird.

Umbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ursprüngliche dem schmucklosen internationalen Stil folgende Fassade aus vorgehängten Aluminiumplatten existiert heute nicht mehr. 1993 wurde das Hochhaus durch Novotny Mähner Assoziierte umgebaut, dabei wurde es mit der aktuellen Glasfassade verkleidet und mit einem Panorama-Aufzug versehen. Die Sockelbebauung nimmt seitdem Bezug zu dem umgebenden Gebäuden. Zwei Treppenhäuser wurden installiert und eine Rotunde auf das bestehende Haus gebaut. 2015 erwarb ein amerikanischer Investor das Gebäude. Im Anschluss wurden Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten im Gebäude und in den Außenanlagen durchgeführt.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Bürohochhaus war bis 2013 ein ständiger Drehort für die ZDF-Fernsehserie Ein Fall für zwei, da der Anwalt seine fiktive Kanzlei in diesem Gebäude in der Rotunde im 27. OG hatte. Der in den Folgen stets gezeigte Rundblick auf die Frankfurter Skyline ist ein Erkennungsmerkmal der Serie.
  • Das Hochhaus ist u.a. Sitz des Generalkonsulats des Königreichs Spanien, der Frankfurt University of Applied Sciences, des Berami e.V., des Bürgerhospitals (Verwaltung), einer Rechtsanwaltskanzlei,eines Versicherungsmaklers und eines Supermarkts.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Büro Center Nibelungenplatz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Büro Center Nibelungenplatz bei CTBUH

Koordinaten: 50° 7′ 43″ N, 8° 41′ 30″ O