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Bahnradsport-Weltmeisterschaften 1901

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Thaddäus Robls Siegeszug als Steher begann in Berlin.

Die Bahnradsport-Weltmeisterschaften 1901 fanden vom 7. bis 14. Juli 1901 auf der Radrennbahn in Berlin-Friedenau statt.

Es wurden vier Rennen ausgetragen, jeweils zwei für Amateure und für Berufsfahrer. Als Disziplinen standen Fliegerrennen, heute Sprint, über 2 km sowie ein Steherrennen über 100 km (hinter zweisitzigen Motorrädern) auf dem Programm. 10 Nationen waren am Start. Insgesamt sahen 20 000 Zuschauer die Rennen an drei Renntagen.

Weltmeister der Profi-Steher wurde erstmals Thaddäus Robl, dessen Karriere damit ihren Aufschwung nahm. Der Däne Thorvald Ellegaard gewann in Berlin seinen ersten Weltmeistertitel von insgesamt sechs im Sprint der Profis.

Disziplin Platz Land Athlet
Fliegerrennen über 2 km 1  Dänemark Thorvald Ellegaard
2  Frankreich Edmond Jacquelin
3  Niederlande Guus Schilling
Steherrennen über 100 km 1  Deutsches Reich Thaddäus Robl
2  Niederlande Piet Dickentman
3  Schweiz Fritz Ryser
Disziplin Platz Land Athlet
Fliegerrennen über 2 km 1  Frankreich Émile Maitrot
2  Österreich Rudolf Vejtruba
3  Deutsches Reich Heinrich Struth
Steherrennen über 100 km 1  Deutsches Reich Heinrich Sievers
2  Deutsches Reich Bruno Salzmann
3  Deutsches Reich Alfred Görnemann