Bastian Schulz

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Bastian Schulz
Bastian Schulz1112.jpg
Bastian Schulz im Trikot des
1. FC Kaiserslautern (2011)
Personalia
Geburtstag 10. Juli 1985
Geburtsort HannoverDeutschland
Größe 182 cm
Position Defensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1997 TuS Altwarmbüchen
1997–2004 Hannover 96
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2004–2008 Hannover 96 II 124 (16)
2008–2009 Hannover 96 23 0(1)
2009–2011 1. FC Kaiserslautern 19 0(1)
2011–2013 RB Leipzig 60 (11)
2014–2016 VfL Wolfsburg II 76 (22)
2016–2018 VfL Osnabrück 29 0(4)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 3. Januar 2018

Bastian Schulz (* 10. Juli 1985 in Hannover) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulz begann das Fußballspielen bei seinem Ortsverein TuS Altwarmbüchen. 1997 ging er zu Hannover 96 und durchlief alle Jugendmannschaften, bis er 2004 in die zweite Mannschaft befördert wurde. Am 15. März 2008 wurde Schulz von Dieter Hecking erstmals in den Profikader berufen und kam gegen Arminia Bielefeld zu seinem Bundesliga-Debüt; er wurde zur zweiten Halbzeit für Sérgio Pinto eingewechselt. Sein erstes Bundesligator schoss er am 1. November 2008 gegen den Hamburger SV. Hierbei erzielte Schulz beim 3:0-Erfolg über die Hamburger das zwischenzeitliche 1:0 für sein Team.

Im Sommer 2009 wechselte er zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Er hatte auf Anhieb einen Platz in der Stammformation. Im Dezember 2009 erlitt er einen Kreuzbandanriss und verlor danach seinen Stammplatz und kam nur noch an den beiden letzten Saisonspielen zum Einsatz. Am Saisonende stieg er mit der Mannschaft als Zweitligameister in die 1. Bundesliga auf. In der anschließenden Erstligasaison 2010/11 kam Schulz nur auf drei Kurzeinsätze und weniger als 50 Einsatzminuten.

Im August 2011 wurde sein Vertrag beim FCK aufgelöst und Schulz wechselte zu RB Leipzig in die Regionalliga. Er unterschrieb hier einen Zweijahresvertrag.[1] In seiner ersten Saison für Leipzig kam Schulz zu 20 Ligaspielen und erreichte mit der Mannschaft den dritten Tabellenplatz – damit wurde der anvisierte Aufstieg in die 3. Liga verpasst. In der Folgesaison 2012/13 kam Schulz als Stammspieler zu 25 Einsätzen und erzielte dabei acht Tore. Am Ende der Saison gewann er mit RB die Meisterschaft und stieg nach zwei Aufstiegsspielen (hier spielte Schulz beide Spiele über die volle Distanz) in die 3. Liga auf. In der folgenden Drittligasaison 2013/14 nahm Schulz mehr und mehr die Rolle des Reservisten ein. Zu Beginn der Winterpause wurde sein noch ein halbes Jahr laufender Vertrag Einvernehmen aufgelöst.[2][3]

Schulz wechselte direkt zum VfL Wolfsburg, mit dessen zweiter Mannschaft er in der Regionalliga Nord antrat. Mit der Wolfsburger Reserve wurde er 2016 Regionalligameister, in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga scheiterte man jedoch.

Zur Saison 2016/17 wechselte Schulz zum VfL Osnabrück und erhielt die Rückennummer 8. Am 3. Januar 2018 beendete er seine Spielerkarriere; sein Vertrag mit dem VfL Osnabrück wurde aufgelöst.[4][5]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufstieg in die 1. Bundesliga: 2010 (mit dem 1. FC Kaiserslautern)
  • Aufstieg in die 3. Liga: 2013 (mit RB Leipzig)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schulz wechselt vom 1. FCK nach Leipzig. Focus online, 23. August 2011, abgerufen am 19. Januar 2014.
  2. Alexander Kleber: Leipzig bastelt weiter: Vertrag mit Bastian Schulz aufgelöst. liga3-online, 22. Dezember 2013, abgerufen am 19. Januar 2014.
  3. Martin Schöler: RB Leipzig: Schulz wechselt nach Wolfsburg – Kommt als Nächstes Kutschke zurück? Leipziger Internetzeitung, 23. Dezember 2013, abgerufen am 19. Januar 2014.
  4. Meldung auf der Website des VfL Osnabrück, abgerufen am 3. Januar 2018
  5. Bastian Schulz vom VfL Osnabrück beendet seine aktive Karriere – 3. Liga. In: kicker.de. 3. Januar 2018, abgerufen am 3. Januar 2018.