3. Fußball-Liga 2016/17

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3. Liga 2016/17
3. Liga Wordmark (2014-2019).svg
Meister MSV Duisburg
DFB-Pokal MSV Duisburg
Holstein Kiel
SSV Jahn Regensburg
1. FC Magdeburg
Aufsteiger MSV Duisburg
Holstein Kiel
SSV Jahn Regensburg
Relegation ↑ SSV Jahn Regensburg
(1:1 und 2:0 gegen TSV 1860 München)
Absteiger SC Paderborn 07[1]
1. FSV Mainz 05 II
FSV Frankfurt
Mannschaften 20
Spiele 380 + 2 Relegationsspiele
Tore 911  (ø 2,4 pro Spiel)
Zuschauer 2.268.577  (ø 5970 pro Spiel)
Torschützenkönig Deutschland Christian Beck
(1. FC Magdeburg)
3. Liga 2015/16
2. Bundesliga 2016/17
Vereine der 3. Liga 2016/17

Die Saison 2016/17 der 3. Fußball-Liga war die neunte Spielzeit der eingleisigen dritthöchsten deutschen Spielklasse im Männerfußball. Sie begann am 29. Juli 2016 mit dem Spiel zwischen den Zweitliga-Absteigern MSV Duisburg und SC Paderborn 07 (1:0) und endete am 20. Mai 2017. Vom 19. Dezember 2016 bis zum 26. Januar 2017 wurde sie durch die Winterpause unterbrochen.[2]

Veränderungen zur Vorsaison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Bestplatzierten der Vorsaison (Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue und Würzburger Kickers) wurden durch die Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt, SC Paderborn (der aus der Bundesliga durchgereicht wurde) und den Relegations-Verlierer MSV Duisburg ersetzt.

Neu in der Liga waren die Sieger der drei Aufstiegsspiele: SSV Jahn Regensburg (Regionalliga Bayern, setzte sich gegen VfL Wolfsburg II durch), der FSV Zwickau (Regionalliga Nordost, gegen Elversberg) und die Sportfreunde Lotte (Regionalliga West, gegen Waldhof Mannheim). Sie ersetzten die abgestiegenen Stuttgarter Kickers, Energie Cottbus und den VfB Stuttgart II.

Saisonverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufstiegskampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der MSV Duisburg, der sich den direkten Wiederaufstieg als Ziel gesetzt hatte, konnte sich von Beginn an oben festsetzen. Nach einem 1:0 bei Rot-Weiß Erfurt am 9. Spieltag gab der MSV die Tabellenführung bis zum Saisonende nicht mehr ab. Nach einer kleineren Schwächephase gegen Mitte der Rückrunde stand der Aufstieg am 37. Spieltag fest, und am letzten Spieltag konnte schließlich die Drittliga-Meisterschaft gefeiert werden.

Als zweiter Aufsteiger kam Holstein Kiel ins Ziel. Nach dem knappen Scheitern in der Aufstiegsrelegation 2014/15 und der enttäuschende Vorsaison spielten die Störche lange solide in der oberen Tabellenhälfte mit, ohne aber in die Top 3 vorzudringen. Zur Halbserie lag man auf Platz 6. Kiel avancierte aber zur besten Rückrundenmannschaft und blieb in den letzten 13 Spielen ungeschlagen, sodass man in der Endphase der Saison erstmals die Aufstiegsplätze erobern konnte.

Eine kuriose Serie spielte der Aufsteiger Jahn Regensburg. Nach einem starken Saisonstart und der Tabellenführung am 4. Spieltag rutschte man zunächst ab und beendete die Hinrunde auf Platz 11. Dank einer starken Rückrunde konnte man wieder zu den Aufstiegsplätzen aufschließen, den 1. FC Magdeburg noch von Platz 3 verdrängen und dank eines 1:0-Siegs am letzten Spieltags bei Preußen Münster knapp in die Relegation einziehen. In der Relegation besiegte Jahn den TSV 1860 München und schaffte somit den Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga.

Für die Magdeburger und den VfL Osnabrück endete die Saison dagegen enttäuschend. Der FCM hatte eine eher durchwachsene Hinrunde dank eines guten Laufs vor der Winterpause noch auf Platz 2 beendet. Mit einigen unnötigen Punktverlusten gegen Abstiegskandidaten, vor allem aber einer 1:2-Niederlage im direkten Duell gegen Regensburg, verspielte der 1. FC Magdeburg die Aufstiegschance noch und landete wie in der Vorsaison auf Platz 4. Osnabrück, das im Laufe der Saison insgesamt elf Mal auf einem direkten Aufstiegsplatz und am 30. Spieltag noch auf Platz 3 stand, holte in der Rückserie nur 22 Punkte und lief letztlich auf Platz 6 ein.

Abstiegskampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große Probleme hatten überraschend die beiden Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt und SC Paderborn. Frankfurt, das sich nach einem schwachen Start gegen Mitte der Saison zu stabilisieren schien, rutschte am 27. Spieltag erneut in die Abstiegszone. Der Abzug von neun Punkten zum Saisonende besiegelte den Abstieg schließlich, war diesbezüglich aber nicht entscheidend. Auch die Paderborner verbrachten die gesamte Saison im Abstiegskampf und wechselte zwei Mal den Trainer. Unter Steffen Baumgart blieb man in der Endphase zwar ungeschlagen, verpasste den sportlichen Klassenerhalt allerdings trotzdem. Der Abstieg in die Regionalliga erfolgte nur deshalb nicht, weil der TSV 1860 München keine Lizenz für die folgende 3. Liga-Saison erhielt.

Auch die Reserveteams von Mainz 05 und Werder Bremen waren die ganze Saison im unteren Tabellendrittel zu finden, wobei sich Bremen II am letzten Spieltag noch retten konnte. Eine unruhige Saison erlebten auch Preußen Münster und der VfR Aalen, der nach einem Punktabzug kurzzeitig nochmal in Abstiegsnot geriet. Beide landeten letztlich aber im gesicherten Mittelfeld. Den größten Sprung verzeichnete allerdings der FSV Zwickau: Am 24. Spieltag noch auf einem Abstiegsplatz liegend, konnten sich die Sachsen mit einer zwischenzeitlichen Serie von neun ungeschlagenen Spielen (und als zweitbeste Rückrundenmannschaft) früh den Klassenerhalt sichern und im Endklassement sogar noch den 5. Platz erreichen.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tabellenführer
Tabellenletzter

Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte Anmerkung / Qualifikation
 1. MSV Duisburg MSV Duisburg (A)  38  18  14  6 052:320 +20 68 Aufsteiger in die 2. Bundesliga 2017/18 /
DFB-Pokal 2017/18
 2. Holstein Kiel Holstein Kiel  38  18  13  7 059:250 +34 67
 3. SSV Jahn Regensburg SSV Jahn Regensburg (N)  38  18  9  11 062:500 +12 63 Relegation / DFB-Pokal 2017/18
 4. 1. FC Magdeburg 1. FC Magdeburg  38  16  13  9 053:360 +17 61 DFB-Pokal 2017/18
 5. FSV Zwickau FSV Zwickau (N)  38  16  8  14 047:540  −7 56
 6. VfL Osnabrück VfL Osnabrück  38  15  9  14 046:430  +3 54
 7. SV Wehen Wiesbaden SV Wehen Wiesbaden  38  14  11  13 045:420  +3 53
 8. Chemnitzer FC Chemnitzer FC  38  14  10  14 054:510  +3 52
 9. Preußen Münster Preußen Münster  38  15  6  17 049:430  +6 51
10. SG Sonnenhof Großaspach SG Sonnenhof Großaspach  38  14  9  15 048:480  ±0 51
11. VfR Aalen VfR Aalen1  38  14  15  9 052:360 +16 48
12. Sportfreunde Lotte Sportfreunde Lotte (N)  38  13  9  16 046:470  −1 48
13. Hallescher FC Hallescher FC  38  10  18  10 034:390  −5 48
14. FC Rot-Weiß Erfurt FC Rot-Weiß Erfurt  38  12  11  15 034:470 −13 47
15. Hansa Rostock Hansa Rostock  38  10  16  12 044:460  −2 46
16. SC Fortuna Köln SC Fortuna Köln  38  12  10  16 037:590 −22 46
17. Werder Bremen II Werder Bremen II  38  12  9  17 032:480 −16 45
18. SC Paderborn 07 SC Paderborn 072 (A)  38  12  8  18 038:570 −19 44
19. FSV Mainz 05 II 1. FSV Mainz 05 II  38  11  7  20 041:580 −17 40 Absteiger
in die Regionalligen 2017/18
20. FSV Frankfurt FSV Frankfurt3 (A)  38  7  13  18 038:500 −12 25
1 Da der VfR Aalen am 14. Februar 2017 einen Insolvenzantrag stellte, wurden ihm am 10. März 2017 vom Spielausschuss des DFB neun Punkte der laufenden Saison abgezogen.[3] Nachdem der VfR Aalen gegen diese Entscheidung Widerspruch einlegte, kam es am 24. März 2017 zu einer mündlichen Anhörung vor dem DFB-Spielausschuss, in der dieser an seiner ursprünglichen Entscheidung festhielt.[4] Da eine daraufhin erfolgte Verwaltungsbeschwerde beim Präsidium des DFB am 10. April 2017 zurückgewiesen wurde,[5] reichte der Verein Klage vor dem DFB-Bundesgericht ein, das in seinem am 4. Mai 2017 gefällten Urteil den Punktabzug erneut bestätigte.[6] Das endgültige Urteil, das am 18. Mai 2017 nach einer erneuten Klage Aalens vor der letzten Instanz, dem Ständigen Schiedsgericht fiel, bestätigte den Punktabzug ebenfalls.[7]
2 Der TSV 1860 München – als Absteiger aus der 2. Bundesliga sportlich für die Drittligasaison 2017/18 qualifiziert – hatte keine Unterlagen für die Zulassung für die 3. Liga eingereicht und musste in die Regionalliga Bayern zwangsabsteigen. Somit verblieb der SC Paderborn als sportlich abgestiegener Tabellenachtzehnter in der 3. Liga.[8]
3 Dem FSV Frankfurt wurden am 24. April 2017 vom Spielausschuss des DFB neun Punkte der laufenden Saison aufgrund eines am 11. April 2017 erfolgten Insolvenzantrags abgezogen.[9] Sowohl die mündliche Anhörung vor dem DFB-Spielausschuss als auch die Verwaltungsbeschwerde beim DFB-Präsidium hatten diesen Sachverhalt bestätigt. Am 16. Mai 2017 gab der FSV Frankfurt, der zu diesem Zeitpunkt auch für den Fall der Wiedererlangung der abgezogenen Punkte bereits abgestiegen war, bekannt, auf etwaige weitere Rechtsmittel gegen das Urteil zu verzichten.[10]
Bemerkung: Zweite Mannschaften von höherklassigen Vereinen sind weder aufstiegs- noch zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt.
Zum Saisonende 2015/16:
(A) Absteiger aus der 2. Bundesliga 2015/16: MSV Duisburg, FSV Frankfurt, SC Paderborn 07
(N) Neuzugang, Aufsteiger aus der Regionalliga 2015/16: SSV Jahn Regensburg, Sportfreunde Lotte, FSV Zwickau

Tabellenverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tabellenverlauf stellt die Tabellenpositionen der Vereine am Ende der Liga-Spieltage dar, die in der oberen Zeile angegeben sind. Dem VfR Aalen und dem FSV Frankfurt wurden aufgrund laufender Insolvenzverfahren jeweils neun Punkte abgezogen. Der Punktabzug des VfR Aalen wurde ab dem 25. Spieltag, der des FSV Frankfurt ab dem 34. Spieltag berücksichtigt.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38
MSV Duisburg 6 6 6 3 1 1 2 3 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
Holstein Kiel 10 14 9 14 10 8 10 9 5 11 5 6 9 9 10 6 4 6 6 7 8 8 6 7 7 9 7 4 4 4 3 2 3 2 2 2 2 2
SSV Jahn Regensburg 4 2 1 1 3 9 7 10 7 4 8 11 12 15 12 12 15 12 11 11 11 11 9 4 3 4 6 3 5 5 5 4 2 4 4 4 3 3
1. FC Magdeburg 18 18 12 15 17 18 15 14 10 9 12 13 14 13 11 8 5 3 2 3 3 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 4 3 3 3 4 4
FSV Zwickau 8 11 4 11 16 16 17 17 18 18 19 18 18 18 19 19 19 19 19 19 19 18 19 19 14 14 10 11 10 8 7 5 7 6 6 6 5 5
VfL Osnabrück 6 6 5 4 8 7 3 2 3 5 2 2 2 2 4 2 2 2 3 2 2 2 3 5 9 6 9 5 3 3 4 6 6 5 5 5 6 6
SV Wehen Wiesbaden 14 14 8 6 9 11 9 5 8 8 6 8 11 14 15 15 17 18 18 17 18 19 18 16 13 11 15 14 12 13 15 15 15 14 14 13 9 7
Chemnitzer FC 12 12 6 7 11 13 11 15 13 14 14 7 10 3 5 3 6 7 5 6 6 5 7 8 5 7 4 7 8 6 8 8 8 8 8 9 10 8
Preußen Münster 15 19 19 20 18 19 20 20 19 19 18 20 20 19 18 17 14 15 16 18 17 17 16 18 17 18 17 17 13 14 12 14 12 12 9 7 7 9
SG Sonnenhof Großaspach 12 13 16 9 5 4 6 7 12 10 13 15 15 11 13 14 12 9 7 8 9 9 11 10 6 8 5 8 9 7 6 7 5 7 7 8 8 10
VfR Aalen 5 3 2 5 2 2 4 4 6 2 3 3 3 4 6 7 7 10 8 9 10 10 8 9 19 16 16 12 16 12 11 13 11 13 10 11 11 11
Sportfreunde Lotte 1 5 9 8 6 5 1 1 2 3 4 4 4 5 2 4 8 5 9 10 7 7 4 3 4 3 3 6 6 9 9 11 10 11 13 12 12 12
Hallescher FC 1 4 9 10 15 10 12 13 11 12 7 9 5 6 3 5 3 4 4 4 4 4 5 6 8 5 8 9 7 10 10 9 9 10 11 10 13 13
FC Rot-Weiß Erfurt 18 10 14 13 7 6 8 11 15 15 15 16 13 12 14 16 13 14 15 16 15 15 17 14 15 15 11 15 15 16 16 16 16 16 16 16 16 14
Hansa Rostock 17 9 13 12 12 12 16 12 9 7 11 5 7 8 9 10 10 8 13 13 13 12 12 12 10 13 14 13 14 15 14 12 13 9 12 14 14 15
SC Fortuna Köln 1 1 3 2 4 3 5 6 4 6 9 12 8 10 7 9 9 11 10 5 5 6 10 10 11 12 13 10 11 11 13 10 14 15 15 15 15 16
Werder Bremen II 18 20 20 17 14 15 14 16 17 17 17 17 17 17 16 13 16 16 17 14 16 16 13 13 12 10 12 16 17 17 17 17 17 17 18 18 18 17
SC Paderborn 07 15 8 15 16 13 14 13 8 14 16 16 14 16 16 17 18 18 17 14 15 14 13 14 17 18 19 19 19 19 19 19 18 19 18 17 17 17 18
FSV Mainz 05 II 8 17 17 19 20 17 18 19 20 20 20 19 19 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 19 19 19 19 19
FSV Frankfurt 10 14 18 18 19 20 19 18 16 13 10 10 6 7 8 11 11 13 12 12 12 14 15 15 16 17 18 18 18 18 18 19 18 20 20 20 20 20

Kreuztabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaften sind in der linken Spalte, die Gastmannschaften in der oberen Zeile aufgelistet.

2016/17 MSV Duisburg FSV Frankfurt SC Paderborn 07 1. FC Magdeburg VfL Osnabrück Chemnitzer FC SG Sonnenhof Großaspach FC Rot-Weiß Erfurt Preußen Münster Hansa Rostock SC Fortuna Köln FSV Mainz 05 II Hallescher FC Holstein Kiel VfR Aalen SV Wehen Wiesbaden Werder Bremen II SSV Jahn Regensburg FSV Zwickau Sportfreunde Lotte
MSV Duisburg 3:2 1:0 0:0 2:2 1:0 2:1 3:2 3:2 0:1 2:0 4:0 0:0 0:0 2:2 0:1 1:0 1:1 5:1 1:1
FSV Frankfurt 0:0 3:0 0:1 1:1 0:3 1:3 0:1 4:1 0:0 6:0 1:2 0:1 0:0 2:1 3:1 0:4 1:1 0:1 2:0
SC Paderborn 07 0:1 3:0 1:1 3:1 4:2 1:2 0:1 1:0 0:3 1:1 3:1 0:0 1:3 0:0 0:1 1:2 0:2 1:1 3:1
1. FC Magdeburg 1:2 1:1 3:0 3:0 2:4 2:1 2:0 1:0 1:1 0:3 1:2 1:0 1:0 3:0 0:0 2:0 1:2 1:1 2:0
VfL Osnabrück 1:1 1:1 0:0 3:2 3:0 1:0 3:0 3:0 2:1 1:2 1:2 1:2 2:1 1:0 1:0 0:1 1:2 1:0 3:0
Chemnitzer FC 2:3 2:1 2:1 1:1 3:0 0:0 1:1 0:3 2:0 3:1 4:1 1:1 2:2 0:1 4:2 1:1 0:3 1:0 0:1
SG Sonnenhof Großaspach 0:0 3:1 2:3 1:3 1:0 2:2 2:1 2:0 1:1 2:3 2:1 3:0 0:1 2:2 2:1 0:0 3:4 1:2 2:0
FC Rot-Weiß Erfurt 0:1 1:0 1:3 1:0 1:0 1:2 4:1 0:0 1:2 3:0 0:0 0:3 1:1 0:0 1:0 1:1 1:4 1:3 0:3
Preußen Münster 1:1 2:1 0:1 2:3 0:1 1:0 3:0 4:0 3:1 4:2 1:0 1:1 1:1 2:1 2:2 4:0 0:1 5:1 1:0
Hansa Rostock 1:0 1:1 1:1 1:1 1:2 1:3 0:0 1:2 1:0 1:1 1:1 1:0 1:4 1:1 1:3 1:1 0:0 5:0 1:3
SC Fortuna Köln 0:3 0:0 0:1 2:1 1:1 1:0 2:0 0:1 0:1 0:2 1:0 1:1 1:0 0:2 0:0 2:0 2:2 2:1 3:0
1. FSV Mainz 05 II 0:2 1:0 0:1 1:0 2:2 0:1 0:2 1:1 3:1 2:4 4:0 3:2 0:3 2:0 1:2 0:1 2:0 2:2 0:2
Hallescher FC 1:1 1:1 1:1 1:1 1:0 1:1 0:1 1:0 2:1 0:0 0:0 2:0 0:0 1:4 0:3 2:0 1:1 3:2 2:0
Holstein Kiel 2:0 1:1 2:1 1:1 0:1 2:0 1:2 0:0 0:0 2:1 5:1 3:0 3:0 2:2 3:0 3:1 2:1 3:0 3:1
VfR Aalen 2:1 2:0 4:0 2:2 1:1 2:2 2:0 1:1 1:0 1:1 3:0 0:0 1:1 1:0 1:1 3:0 1:2 0:1 1:1
SV Wehen Wiesbaden 3:0 4:1 1:2 0:3 2:1 0:3 0:0 0:0 1:0 1:1 3:0 0:2 1:1 0:0 1:2 2:0 1:1 3:0 0:3
Werder Bremen II 0:0 0:0 1:0 0:1 4:2 0:0 1:0 1:0 0:1 0:2 1:1 2:1 1:1 0:2 1:0 0:1 3:1 1:3 0:3
SSV Jahn Regensburg 1:2 2:1 3:0 1:1 1:2 3:2 1:1 0:1 3:1 2:0 2:2 2:1 2:0 0:3 0:2 3:1 3:1 1:2 2:0
FSV Zwickau 1:1 1:1 3:0 0:0 1:0 1:0 0:2 1:2 0:1 2:2 2:1 1:0 2:0 1:0 2:1 0:3 2:1 4:0 1:1
Sportfreunde Lotte 0:2 0:1 6:0 1:3 0:0 3:0 2:1 2:2 1:0 2:0 0:1 3:3 0:0 0:0 0:2 0:0 1:2 3:2 2:1

Relegation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Relegationsspiele zwischen dem Sechzehnten der 2. Bundesliga und dem Dritten der 3. Liga wurden am 26. und 30. Mai 2017 ausgetragen.

Datum Ergebnis Tore
26. Mai 2017 SSV Jahn Regensburg 1:1 (1:0) TSV 1860 München 1:0 Lais (2.), 1:1 Neuhaus (78.)
30. Mai 2017 TSV 1860 München 0:2 (0:2) SSV Jahn Regensburg 0:1 Pusch (30.), 0:2 Lais (41.)
Gesamt: SSV Jahn Regensburg 3:1 TSV 1860 München
Der SSV Jahn Regensburg stieg in die 2. Bundesliga auf.

Torschützenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei gleicher Anzahl von Treffern sind die Spieler alphabetisch geordnet.

Pl. Spieler Mannschaft Tore
1. Deutschland Christian Beck 1. FC Magdeburg 17
2. Deutschland Ronny König FSV Zwickau 15
3. Deutschland Lucas Röser SG Sonnenhof Großaspach 14
4. Deutschland Hamdi Dahmani SC Fortuna Köln 13
Deutschland Marco Grüttner SSV Jahn Regensburg
Deutschland Matthias Morys VfR Aalen
Deutschland Manuel Schäffler SV Wehen Wiesbaden
8. Deutschland Anton Fink Chemnitzer FC 12
Deutschland Adriano Grimaldi Preußen Münster
Deutschland Kingsley Schindler Holstein Kiel
Deutschland Kwasi Okyere Wriedt VfL Osnabrück
Stand: 20. Mai 2017[11]

Zuschauertabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein Zuschauer pro Spiel Auslastung ausverkauft
01. 1. FC Magdeburg.svg 1. FC Magdeburg 326.247 17.171 67,34 % 0/19
02. MSV Duisburg MSV Duisburg 269.401 14.179 45,01 % 0/19
03. F.C. Hansa Rostock Logo.svg Hansa Rostock 217.233 11.433 39,43 % 0/19
04. Logo Vfl Osnabrueck.svg VfL Osnabrück 175.075 09.214 55,29 % 1/19
05. SC Preussen Muenster Logo.svg Preußen Münster 134.523 07.080 47,04 % 0/19
06. Chemnitzer FC Logo.svg Chemnitzer FC 132.443 06.971 46,47 % 0/19
07. Hallescher FC Logo 2012.svg Hallescher FC 125.152 06.587 43,75 % 0/19
08. Jahn Regensburg logo2014.svg SSV Jahn Regensburg 120.079 06.320 41,51 % 0/19
09. Rot Weiss Erfurt Logo.svg FC Rot-Weiß Erfurt 109.480 05.762 30,96 % 0/19
10. Holstein Kiel Logo.svg Holstein Kiel 108.510 05.711 50,16 % 1/19
11. SC Paderborn 07 Logo.svg SC Paderborn 07 105.292 05.542 36,94 % 0/19
12. FSV Zwickau FSV Zwickau 100.918 05.311 52,41 % 1/19
13. Vfraalen.svg VfR Aalen 072.069 03.793 26,16 % 0/19
14. FSV Frankfurt 1899.svg FSV Frankfurt 063.032 03.317 26,45 % 0/19
15. Logo SF Lotte.svg Sportfreunde Lotte 048.189 02.536 25,21 % 0/19
16. Logo SV Wehen Wiesbaden.svg SV Wehen Wiesbaden 042.524 02.238 17,81 % 0/19
17. SC Fortuna Koln.svg SC Fortuna Köln 040.456 02.129 14,25 % 0/19
18. SG Sonnenhof.svg SG Sonnenhof Großaspach 031.083 01.636 16,36 % 0/19
19. SV-Werder-Bremen-Logo.svg Werder Bremen II 026.780 01.409 25,63 % 0/19
20. FSV Mainz 05 Logo.svg 1. FSV Mainz 05 II 020.650 01.087 07,2 % 0/19
Gesamt 2.269.136 05.971 36,69 % 2/380
Stand: 30. Mai 2017[12]

Stadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MDCC-Arena Magdeburg
Verein Stadion Kapazität
MSV Duisburg Schauinsland-Reisen-Arena 31.500
Hansa Rostock Ostseestadion 29.000
1. FC Magdeburg MDCC-Arena 25.500
FC Rot-Weiß Erfurt Steigerwaldstadion 18.611
VfL Osnabrück Bremer Brücke 16.667
SSV Jahn Regensburg Continental Arena 15.224
1. FSV Mainz 05 II Bruchwegstadion 15.088
Hallescher FC Erdgas Sportpark 15.057
Preußen Münster Preußenstadion 15.050
SC Paderborn 07 Benteler-Arena 15.000
Chemnitzer FC community4you ARENA 15.000
SC Fortuna Köln Südstadion 14.944
VfR Aalen Scholz Arena 14.500
SV Wehen Wiesbaden Brita-Arena 12.566
FSV Frankfurt Frankfurter Volksbank Stadion 12.542
Holstein Kiel Holstein-Stadion 11.386
FSV Zwickau Stadion Zwickau
DDV-Stadion
10.134
32.066
Sportfreunde Lotte Frimo Stadion 10.059
SG Sonnenhof Großaspach Mechatronik Arena 10.001
Werder Bremen II Weserstadion Platz 11
Weserstadion
05.500
42.500

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein Trikotsponsor Ausstatter
VfR Aalen Telenot Sport-Saller
Chemnitzer FC AHORN Hotels Adidas
SC Fortuna Köln HIT Handelsgruppe JAKO
FSV Frankfurt ayondo Joma
FSV Zwickau Zwickauer Energieversorgung Puma
Hallescher FC Stadtwerke Halle Puma
Hansa Rostock Kurzurlaub.de Nike
Holstein Kiel famila Adidas
SSV Jahn Regensburg Netto Sport-Saller
1. FC Magdeburg FAM Förderanlagen Magdeburg Uhlsport
1. FSV Mainz II Kömmerling Lotto Sport Italia
MSV Duisburg Black Crevice Uhlsport
VfL Osnabrück Herforder Adidas
Preußen Münster Tuja Zeitarbeit Nike
FC Rot-Weiß Erfurt Thüringer Energie JAKO
SC Paderborn 07 MediaCom Sport-Saller
SG Sonnenhof Großaspach Sanwald Hummel
Sportfreunde Lotte FRIMO Puma
SV Wehen Wiesbaden Brita Nike
Werder Bremen II Wiesenhof Nike

Trainerwechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein Trainer Grund Datum Tabellen­platz Nachfolger Quelle
SG Sonnenhof Großaspach SG Sonnenhof Großaspach Deutschland Rüdiger Rehm Wechsel zu Arminia Bielefeld 30. Juni 2016 Sommer­pause Deutschland Oliver Zapel [13][14]
FSV Frankfurt 1899.svg FSV Frankfurt Deutschland Falko Götz Vertragsende Deutschland Roland Vrabec [15]
Holstein Kiel Holstein Kiel Deutschland Karsten Neitzel Vertragsauflösung 16. August 2016 14. Deutschland Ole Werner (interim) [16]
Deutschland Ole Werner Ende der Interimszeit 29. August 2016 10. Deutschland Markus Anfang [17]
Werder Bremen II Werder Bremen II Deutschland Alexander Nouri Übernahme der Profimannschaft 18. September 2016 14. Deutschland Thomas Wolter (interim) [18]
Deutschland Thomas Wolter Ende der Interimszeit 2. Oktober 2016 17. Deutschland Florian Kohfeldt [19]
Preußen Münster Preußen Münster Deutschland Horst Steffen Vertragsauflösung 4. Oktober 2016 19. Deutschland Cihan Tasdelen (interim) [20]
Deutschland Cihan Tasdelen Ende der Interimszeit 15. Oktober 2016 18. Deutschland Benno Möhlmann [21]
SC Paderborn 07 SC Paderborn 07 Deutschland René Müller Vertragsauflösung 20. November 2016 17. Deutschland Florian Fulland (interim) [22]
Deutschland Florian Fulland Ende der Interimszeit 6. Dezember 2016 18. Deutschland Stefan Emmerling [23]
SV Wehen Wiesbaden SV Wehen Wiesbaden Deutschland Torsten Fröhling Entlassung 6. Februar 2017 18. Deutschland Christian Hock (interim) [24]
Deutschland Christian Hock Ende der Interimszeit 13. Februar 2017 19. Deutschland Rüdiger Rehm [25]
FSV Frankfurt FSV Frankfurt Deutschland Roland Vrabec Entlassung 6. März 2017 17. Deutschland Gino Lettieri [26]
SC Paderborn 07 SC Paderborn 07 Deutschland Stefan Emmerling Entlassung 16. April 2017 18. Deutschland Steffen Baumgart [27][28]
Hansa Rostock Hansa Rostock Deutschland Christian Brand Entlassung 13. Mai 2017 14. Deutschland Uwe Ehlers (interim) [29]

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Da der TSV 1860 München als Verlierer der Relegation gegen den SSV Jahn Regensburg keine Lizenzunterlagen für die Drittligasaison 2017/18 eingereicht hatte, nahm der Tabellen-18. aus Paderborn den freien Platz ein.
  2. Rahmenterminkalender. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 4. Dezember 2015, abgerufen am 11. Januar 2016.
  3. Neun Punkte Abzug für VfR Aalen. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 10. März 2017, abgerufen am 10. März 2017.
  4. Neun-Punkte-Abzug: VfR Aalen wird vom DFB angehört. In: swp.de. Südwest Presse, 23. März 2017, abgerufen am 20. Mai 2017.
  5. Präsidium bestätigt Punktabzug für Aalen. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 11. April 2017, abgerufen am 20. Mai 2017.
  6. DFB-Bundesgericht bestätigt Aalens Punktabzug. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 4. Mai 2017, abgerufen am 20. Mai 2017.
  7. Schiedsgericht bestätigt VfR-Punktabzug – Urteil endgültig. In: liga3-online.de. Liga3-Online, 18. Mai 2017, abgerufen am 20. Mai 2017.
  8. Teilnehmerfeld der 3. Liga für Saison 2017/2018 komplett. In: dfb.de. DFB, 9. Juni 2017, abgerufen am 9. Juni 2017.
  9. Nach Insolvenzantrag: Neun Punkte Abzug für FSV Frankfurt. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 24. April 2017, abgerufen am 26. April 2017.
  10. Punktabzug für FSV Frankfurt rechtskräftig. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 16. Mai 2017, abgerufen am 16. Mai 2017.
  11. 3. Liga – Torjäger. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, abgerufen am 30. April 2017.
  12. Zuschauer. In: weltfußball.de. Abgerufen am 8. Juni 2017.
  13. Rehm neuer Chefcoach der Arminia. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 15. Juni 2016, abgerufen am 27. Juni 2016.
  14. Zapel übernimmt das Ruder in Großaspach. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 27. Juni 2016, abgerufen am 27. Juni 2016.
  15. Carsten Praeg: Vrabec wird Cheftrainer. In: fsv-frankfurt.de. FSV Frankfurt, 15. Juni 2016, abgerufen am 15. März 2017.
  16. Kiel setzt Neitzel vor die Tür. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 16. August 2016, abgerufen am 21. August 2016.
  17. Markus Anfang wird neuer Holstein-Trainer. In: holstein-kiel.de. Holstein Kiel, 29. August 2016, abgerufen am 15. März 2017.
  18. Wolter trainiert übergangsweise Werders U23. In: werder.de. Werder Bremen, 18. September 2016, abgerufen am 18. Oktober 2016.
  19. Kohfeldt übernimmt Werder U23. In: werder.de. Werder Bremen, 2. Oktober 2016, abgerufen am 18. Oktober 2016.
  20. Preußen stellen Horst Steffen und Marc Roesgen frei. In: scpreussen-muenster.de. Preußen Münster, 4. Oktober 2016, abgerufen am 18. Oktober 2016.
  21. Trainerentscheidung: Neuanfang mit Rückkehrer Benno Möhlmann. In: scpreussen-muenster.de. Preußen Münster, 15. Oktober 2016, abgerufen am 18. Oktober 2016.
  22. Niklas Böhmer: Florian Fulland wird Interimstrainer beim SC Paderborn. In: lz.de. Lippische Landes-Zeitung, 21. November 2016, abgerufen am 21. November 2016.
  23. SC Paderborn: Stefan Emmerling neuer Trainer, Schupp Sportdirektor. In: sport1.de. Sport1, 6. Dezember 2016, abgerufen am 21. Dezember 2016.
  24. Julian Koch: Wehen Wiesbaden: Trainer Torsten Fröhling tritt zurück. In: liga3-online.de. Julian Koch, 6. Februar 2017, abgerufen am 28. Februar 2017.
  25. Rüdiger Rehm neuer SVWW-Trainer. (Nicht mehr online verfügbar.) In: svwehen-wiesbaden.de. SV Wehen Wiesbaden, 13. Februar 2017, ehemals im Original; abgerufen am 28. Februar 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.svwehen-wiesbaden.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  26. Gino Lettieri ist neuer Trainer beim FSV Frankfurt. In: sport1.de. Sport1, 7. März 2017, abgerufen am 7. März 2017.
  27. SCP trennt sich von Chef-Trainer Stefan Emmerling. In: scp07.de. SC Paderborn 07, 16. April 2017, abgerufen am 16. April 2017.
  28. Steffen Baumgart soll den Klassenerhalt schaffen. In: scp07.de. SC Paderborn 07, 16. April 2017, abgerufen am 16. April 2017.
  29. bild.de
  30. Von eins in vier – Paderborns beispielloser Absturz. In: kicker.de. Kicker Sportmagazin, 22. Mai 2017, abgerufen am 24. Mai 2017.
  31. welt.de
  32. dfb.de